Rundbrief & News

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9.3.22: Geständniß.

A. Du toller Wicht, gesteh' nur offen: Man hat dich auf manchem Fehler betroffen! B. Ja wohl! doch macht' ich ihn wieder gut. A. Wie denn? B. Ei, wie's ein Jeder thut. A. Wie hast du denn das angefangen? B. Ich hab' einen neuen Fehler begangen; Darauf waren die Leute so versessen, Daß sie des alten gern vergessen

23.10.21: DREI LILIEN

Drei Lilien Die pflanzt ich auf mein Grab Da kam ein stolzer Reiter und brach sie ab Credo quia absurdum „Jeder Luxemburger darf ab heute 4 Cannabis Pflanzen anbauen“ genau das hörte ich um 17 Uhr am 22.10.21 in den Nachrichten. Kann man sich was unglaublicheres als solches Gesetz vorstellen? Aber, hätten Sie geglaubt, wenn ich 2019 gesagt hätte, jeder der ein öffentliches Verkehrsmittel nutzen will, muss sich maskieren? Da beweist sich wieder obiger Satz. Und wieso gerade vier? Vier Ecken hat der Quadratschädel eines Gesetzgebers. Bei Erziehung denke ich immer an 2CV, mein altes Auto: die zwei Channels einer Erziehung sind Vorbild und Verbote! (wegen letzterem scheiterte allerdings die Prohibition). Erfolgreiche und glückliche Menschen sind weder Kiffer noch Alkoholiker, dennoch ist der gelegentliche Weg die zwanghafte Normalität mal den Bach runterrauschen zu lassen, wichtig fürs Überleben. Verbot provoziert ein Überschreiten, Vorbild ein Verfolgen… was wünschen Sie sich mehr? Hoffen wir, dass mit der neuen Regierung eine Legalisierung dieser natürlichen Pflanze geschieht, und wir lernen werden, vorbildlich mit diesen Segnungen unsrer gottgegebner Natur umzugehen. Medizinisch ist sie ein genauso großes Remedium wie Morphium Das wäre doch mal eine segensreiche Grab-Bepflanzung, besser noch als der alte von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland mit seinen Birnen.

10.7.21: KLAPP-STUHL-AFFAIRE.... DEUTSCHE KLEINBÜRGER IM ORDNUNGSDIENST

Zur Klappstuhl Affäre Ein Hindernis, dass ein gutes Feuerwehr Auto nicht einfach zu Seite schieben kann, ist kein Hindernis. Vielmehr natürlich die SUVs, die in der Altstadt parken. Gönnen wir jedem seine Erfolge. Aber es ist doch völlig klar, dass die Leute nur nachts auf die Neckarwiese gehen, wenn sie den Gänsekot dort nicht mehr sehen und spüren. Auf dem Schloss hat man auf allen Wiesen die wunderbar grünen, versteckt automatisch nachts angehenden Rasen-Sprenger eingebaut, die ein verbleiben auf diesen Wiesen völlig unmöglich machen. Anstatt großen Polizei Einsatz (der ja auch sehr viel kostet) schlage ich vor diese Rasen-Sprenge ab 23:00 Uhr einzuschalten damit die Schönheit der Wiese erhalten bleibt und die Gänse weiter schön drauf kacken können! So wird alle Randale im friedlichen Regen enden.

15.4.21: IMPFSTOFF MANGEL

Das war am See Genezareth Wo Jesus nur fünf Fischli hätt Und wurden doch 5000 satt Da fragt man sich wie macht er dat Wir kriegen pro Praxis 18 Stück Und werden beim verteilen verrückt Weil jeder plötzlich unser Freund Mit dem man’s ganz besonders meint. Sagen wir jetzt „sorry außer Dienst“ sagt der Patient ich glaub du spinnst! Nein zu sagen tut uns weh Doch sind wir nicht an obigem See! Wir praktischen Ärzte haben so wenig Impfstoff zugeteilt bekommen und doch so viele Patienten, die sich gerne bei uns impfen lassen würden dass ich mit diesem kleinen Vers mich entschuldigen möchte für die von der Obrigkeit verursachten Unannehmlichkeiten, dass wir nicht alle gleichzeitig dran nehmen können!

16.3.21: 6 Frauen und ein Mann...

Irgendwie typisch.... da haben 6 Frauen eine besondere Nebenwirkung nach der Impfung (Sinusvenenthrombose) und dann gestern auch ein junger Mann. Denkschema: Frauen haben ja immer was. ABER was, ein Mann?? Jetzt ist aber Matthei am Letzten: Verbieten!! unser Weg für heute Wenn Patienten mit Sorgen kommen wegen AstraZ Impfung und Sinus Venen Thrombose: Das ist eine sehr sehr seltene Nebenwirkungen nach AstraZeneca Impfung. Aber macht die Symptome: Kopfschmerzen und kleine punktförmige Hautblutungen. Ursache: im Gehirn in einer großen Vene (Sinus-Cavernosus-Vene) kommt es zur Blutgerinnung, diese Gerinnung verbraucht die Blutplättchen (Thrombozyten) die dann zu wenig (!) sind. Deswegen kommt es zu kleinen Hautblutungen. Wenn jemand mit Kopfschmerzen nach AstraZ Impfung kommt: gleich Blutbild (klar + Thrombozyten) und D-Dimere bestimmen und nach kleinen Hautblutungen schauen. Dasselbe nach zwei und vier Tagen wiederholen, wenn Kopfschmerzen bleiben. : Wenn da nichts herauskommt, hat sie/er nichts - was höchstwahrscheinlich ist. Sind die Werte pathologisch, sofortige Klinikaufnahme. (dort Heparin und spezielle Antikörper) Stand D jung 15.3.21

19.12.20: AD PERSONAM

Ad personam Dieter und Gabriele Jung Corona liegt hinter uns. Und die Erkenntnis: „Der Genesene ist nicht der Gewesene“! Eigenartige Krone, die mir (genauer uns, Gabi und Dieter Jung) Ende November 2020 aufgesetzt wurde: wir bekamen beide gleichzeitig Corona, also positiven Covid-19 Virus Nachweis. Ich möchte hier kurz eine wegverändernde Zeit schildern, gut, jeder muss so eine Biegung seines Lebenswegs mal machen, aber unsere ist sozusagen das Zeit-Thema, deswegen mag sie auch in das allgemeine Verhalten einfließen. Corona ist „Russisch Roulette“ Es gibt soweit ich es sehe, sechs verschiedene Patronen in diesem Revolver: 1. Keine Symptome - das war’s (80%) 2. Bisschen Halskratzen - , Geschmackstörung, das war’s (10%) 3. Fieber, deutlich krank, Durchfall, Erbrechen - das war’s (8 %) 4. Fieber, schwerkrank, diverse Symptome, 10 Tage auf der Kippe, und mögliche Spätfolgen (1%) 5. Fieber, krank, Atemnot, Klinik, Beatmung und langsame Erholung mit schweren Folgen (0,5 %) 6. Fieber, krank und tot. (0,5 %) Wir beide haben die vierte Variante durchlitten, zum Glück gemeinsam und zeitgleich. Wir sollten auf die Innere Intensiv, haben es aber zu Hause mit Sauerstoff und Kortison und Blutverdünner nach 10 Tagen durchstanden - danke! Während es aber bislang mein festes Ziel war, mindestens so lange wie mein Vater ganztags zu arbeiten (bis ins 75. Lebensjahr war er ärztlich tätig) und ich mich altersmäßig quasi noch als Abiturient sah, merkte ich plötzlich, dass ein „abire“ gar nicht mehr so fern liegen könnte. Wie weit das meine kommende Lebensgestaltung prägen wird, weiß ich jetzt noch nicht, aber ich freue mich wieder mehr an jedem Lichtstrahl, jeder freundlichen Geste, jedem schönen Gedanken. Auch hab ich mit großer Dankbarkeit genossen, von meiner Tochter versorgt zu werden und Christoph hat mit seiner Frau und mit unserer neuen Partnerin, Frau Dr. Gebhardt, die Praxis überzeugend gemeistert: Loslassen kann gewagt werden. Wir freuen uns wieder mehr und nehmen uns vor, den Scheuklappen der Arbeitswelt öfter zu entfliehen! Bleiben Sie fröhlich, optimistisch, gesund, tapfer, hoffnungsvoll, mutig und aktiv. Lass nur die Sorge sein, Das gibt sich alles schon; Und fällt der Himmel ein, Kommt doch eine Lerche davon. Goethe

29.09.20: OPEN AIR WINTER

Wärme-Pilze für Freiluft-Gastronomie: Wenn wir was für unsere Gesundheit tun wollen, dann ist in diesen C-Zeiten die frische freie Luft ganz wichtig. Nebeneffekt: wir helfen den vielen Gastronomen, denen das Wasser am Halse steht. Nun gibt es aber so moralinsaure Bedenkenträger, die sagen, "aber das Klima!“. Für das Klima spielt es aber mengenmäßig gesehen keine Rolle, für unsere Lebensqualität - und Fröhlichkeit stützt das Immunsystem - eine große! Bedenken Sie wieviele Tonnen Co2 eingespart werden, dadurch dass die Kreuzfahrtflotte still liegt und die Zubringer-Flieger am Boden stehen. Bedenken Sie wieviel CO2 unnütz und ohne Verbesserung der Lebensqualität durch die 2000 e-Roller in Heidelberg in die Luft kommt und die Gewinne werden an anonyme Riesenfirmen gezahlt. Wollen wir da nicht für einen Winter die lokalen Gastwirte (Danke für Eurer Engagement!) und unsere eigene Gesundheit in den Vordergrund der Argumente stellen?

11.06.20: VERSCHWÖRUNGS-THEORIEN

Der Juni-Rundbrief ist garantiert C-frei. Man muss ja nochmal Luft holen können! Wer aber ohne C-Info nicht leben kann, darf auf meinem Blog, siehe https://www.djung.de/rundbriefe.html meinen Fakten-Check zu C als Antwort auf die Verschwörungstheorien lesen! 1. Erkenntnis: Aerosole 2. Erkenntnis: Gefäßerkrankung 3. Erkenntnis: Lebendiges änderst sich Verschwörungs-Gläubige verstehe ich gut, denn jeder sucht bei unbekannten Gefahren nach bekannten Denkmodellen, die ihm eingängig sind. Jeder ist somit verführbar, sei es ein hochintelligenter Mensch wie Dr. Martin Luther, der zeitlebens an reale Teufel glaubte, sei es Goebbels, der Millionen Deutschen glaubhaft versicherte: Die Juden sind unser Unglück. Mit dem oben aufgeführten Drei-Punkte-Anker sind Sie rational abgesichert. Zum Begriff der Aerosole: Als die Wartezimmer noch voll waren, saß unter den Zwölfen ein kleines verhutzeltes Männchen, dass viel Knoblauch gegessen hatte, das ganze Wartezimmer stank, ich nahm ihn (wegen der Geruchs-Gefahr) sofort dran und ließ lüften. Es blieb aber der furchtbare Gestank im Zimmer, ungewöhnlich trotz ausgiebigem Lüften, bis ich sechs Patienten später eine langbeinige Schönheit im Minirock ins Behandlungszimmer bat und mir alles klar wurde: Die war gestern beim „Griechen“. Das eben sind Aerosole. Keine Tröpfchen, die nach einem halben Meter Flugstrecke zu Boden sinken, sonder sie bleilbend schwebend in der Luft. Erste Erkenntnis: Corona reist auf beiden, auf Tröpfchen (70 %) wie das Grippe-Virus und auf Aerosolen, (30%) wie die Knoblauchfahne. Der Mundschutz hilft also deutlich, aber zu 100 % hilft nur eine Gasmaske (genannt FFP3:Maske) Wir haben im Körper Polizisten und Soldaten, die Eindringlinge erkennen, registrieren, markieren (Polizisten) und Soldaten, die sie kalt machen. Aber jeder Mensch hat davon unterschiedlich viele und im Alter auch immer weniger. Deswegen verläuft die Erkrankung bei manchen harmlos (bisschen Kopfweh) und bei anderen, auch jungen Menschen (!) tödlich, denn der Erreger ist nicht ein Schnupfen-Virus („Hatschi! – Gesundheit!) sondern macht eine Gefäßentzündung, die die Nerven ausfallen läßt (Geruchsstörung!) und die die Blutgefäße undicht macht, wenn die Abwehr nicht gelingt und der Tod ist dann ein grausames plötzliches Ertrinken in der eigenen Lunge, weil die Blutgefäße der Lunge statt Sauerstoff aufzunehmen, Blutwasser in die Luftbläschen der Lunge geben. Es ist also wichtig dass wir uns möglichst vor Ansteckung hüten, denn wir können zwar die Zahl der Polizisten und Soldaten in unserem Körper messen („Blutbild“) aber das sagt nichts über die Qualität der Polizeiarbeit dieser Truppe aus, Sie können also nie wissen, ob Sie gut oder schlecht über die Runden kommen. Viel Hoffnung wird auf einen Impfstoff gesetzt, der sozusagen den Polizisten eine genaue Beschreibung der Verbrecher geben soll („Fahndungsfoto“) und ein Trainingslager eröffnen soll, wie man die Verbrecher schnell killt bevor Ihnen im Körper die Vermehrung gelingt. So eine Impfstoffentwicklung dauert lange, bedenken Sie dass selbst der Grippeimpfstoff immer ein Jahr hinter dem Erreger herjagte, bis er ihn erkannt, und derweil meist wieder neue ähnliche Verbrecher, Geschwister aus der gleichen Familie auftauchten, sodass wir auch bei der Grippe-Impfung sagten, gut sie hilft, aber ehrlich, sie hilft nur in 70 % der Fälle. Auch ein Virus lebt, es kann sich eine Maske aufsetzen, dann sieht es anders aus als auf dem Fahndungsfoto und es kann mutieren, dass heißt sich selber umbauen, im günstigen Fall in ein für uns harmloses Virus, im negativen Fall in ein schlimmeres und wir müssen wieder ein Jahr mindestens auf einen Impfstoff warten. Dieser Erkenntnis-Anker macht die unpopulären Maßnahmen der genauso hilflosen „Regierenden“ verständlich. Keiner möge sie verdammen, weil das Lernen langsam ging und Schritte gegen das Virus aus heutiger Sicht nicht optimal waren und wenn ich diese Gedanken in einem Jahr wieder lese, werde ich „naja“ sagen. Paulus im 1. Korintherbrief 13, Vers 12 hat es vor 2000 Jahren auf den Punkt gebracht: „Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich's stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.“

28.04.20: SOCIAL DISTANCING der Horror-Abstands-Tanz

Ist es schon zu spät?? Social Distancing auch für Blaumeisen. Wir brauchen dringend Schutzmasken für Blaumeisen, welche Heinzelmännchen können die nähen? Scherz beiseite, Corona ist nicht schuld am Blaumeisensterben, sagen die Experten aber Vorsicht: Im besonderen Verdacht steht ein recht unbekanntes Bakterium, das zu Lungenentzündungen bei Blaumeisen führt: Suttonella ornithocola. Ja, stehen wir wieder an einer neuen Vogelgrippe-Front? Rumsfeld, der alte Verteidigungsminister der USA mit dem wunderbaren Namen sagte mal: Das spannende am Krieg ist das wir nicht wissen, was wir alles nicht wissen. Und das die Behörden sagen, es besteht kein Grund dass es auf uns überspringen könnte. Das letzte was wir hören werden, bevor die Welt in die Luft fliegt, ist der Rat des Sicherheitsexperten, es besteht kein Anlass zur Besorgnis.

28.04.20: Modern times

Wir erleben zur Zeit eine nie dagewesene Weltkrise, aber erst die nachfolgenden Generationen können es erkennen und einordnen. Jetzt ist es so wie ein Roman der in einzelnen nicht nummerierten Seiten über uns runterflattert: ihn zu lesen und beurteilen ist für Zeitgenossen unmöglich.

17.04.20: so sorry to say

Dieser Cartoon ist von Stephan Roth - schauen Sie mal auf seine Seite https://roth-cartoons.de/ und er sagte mir, das sei der, der seit langem am meisten Kontroverse hergerufen habe. (Gratulation, kann ich verstehen.) dj

17.04.20: FIEBERN Sie auch dem Ende der Pandemie entgegen

Fieber ist gut. Einfach weil es der liebe Gott geschaffen hat für Mensch und Tier als inneres Therapeutikum! Fieber senken ist nie eine Therapie sondern immer nur eine Notlösung. Gerade bei Corona oder möglichem anderen Virusinfekt ist Fiebersenken schlecht. Sie sollen nicht ihr Fieber senken sondern sich ins Bett senken, viel trinken und schlafen mit der Bettdecke bis zur Nasenspitze. * IBUPROFEN Nur bei Migräne und Entzündungsschmerz ist Ibuprofen sinnvoll, da es antientzündlich wirkt (3 x 600 mg), schadet aber Magen und Nieren. * ASS in niedriger Dosis hemmt die Gerinnung und ist sinnvoll falls angezeigt (1 x 100 mg) wegen Herzerkrankung. * PARACETAMOL schadet auch Kindern und Schwangeren nicht, ist fiebersenkend und schmerzbefreiend, in hoher Dosis leberschädigend, hemmt aber schon in normaler Dosis die Antikörperbildung, also auch nicht ideal bei Corona. NOVAMINSULFON , das gute alte Novalgin, (maximal zu 4x2 Tbl zu 500 mg) ist schmerzbefreiend und gut fiebersenkend, schadet aber dem Blutbild. TRAUMEEL das homöopathische Scherzmittel enthält tausendfach verdünnt Tollkirsche, Eisenhut, Beinwell, Scharfgabe, Melisse und Gänseblümchen und wirkt nicht. Hat aber garantiert keine Nebenwirkung wenn man von den 15 % Alkohol absieht, die immerhin doch ganz angenehm sind, vor allem, wenn man die vielen Klosterfrau-Melissengeist-Fans kennt. Wie schon Bond sagte „shaken, not stirred" ACH UND NOCH EINS: SCHÄUBLES IDEE DIE SOMMERFERIEN ZU VERKÜRZEN ZUGUNSTEN NACHZUHOHLENDER SCHULZEIT IST SUPER

16.03.20: Covid-19

Quarantäne über Heidelberg begründet mit der Gefahr der Pandemie... Original Zitate aus der Verordnung der Stadt Heidelberg hier: „Unter Gefahr versteht man die hinreichende Wahrscheinlichkeit eines Schadensereignisses.“ Dann der wunderbare Satz genau in dieser Reihenfolge in der offiziell gedruckten Verordnung der Stadt: „hiermit wird angeordnet die Schließung sämtliche Seniorentreffs, Altencafes und Prostituiertenstätten“ Hochachtung was man den Senoiren alles noch zutraut! Leider wird auch mein geliebtes Thermalbad geschlossen...

02.01.20: Schwimmbad - Tote und Erhöhung der Heidelberger Bäderpreise

Leserbrief an die RNZ am 2.1.2020 - wird er gedruckt? Oft bedarf es gruseliger Geschichten uns die Augen zu öffnen. Im Hotelpool mit 1,90 Wasserhöhe sind drei Menschen ertrunken, las ich kürzlich. Das kann nicht sein, sagte jemand, man brauche doch nur vom Boden sich abstossen und zur Treppe hüpfen, und bei jedem Hupf einfach Luft schnappen. Halt, das kann ein Nichtschwimmer nicht, weil er in Panik gerät und unten und oben verwechselt. Genauso wenig kann man von einem Nicht-Seiltänzer erwarten, dass er sich aus einem brennenden Haus über einen dort fest gespannten dicken Draht rettet. Wir müssen was gegen die steigende Zahl der Nichtschwimmer tun. (Spiegel: 50 % der Zehnjährigen können nicht schwimmen!) https://www.bento.de/trip/dlrg-umfrage-zeigt-zahl-der-nichtschwimmer-in-deutschland-steigt-a-00000000-0003-0001-0000-000001410396 Die Entscheidung, die Bäderpreise zu erhöhen, muss zurückgenommen werden, vorrangig wegen obiger Argumentation, zweitens weil die Schere zwischen Arm und Reich dadurch vergrößert wird, dem Reichen sind erhöhte Eintrittspreise Peanuts, der ärmeren oder Mittelschicht-Familie aber ein Hindernis-Zaun zum Schwimmen und vor allem zum lebensrettenden Schwimmenlernen. Und drittens, man möge diesen Brief am Ende des Jahres nochmal anschauen, ich bin sicher, dass die Einnahmen an der Bäderkasse nicht wie erwartet höher werden, sondern weniger und somit das eigentliche Argument, wir müssen mehr ins Stadtssäckel spülen, sich als falsch erweist. Klar sind Theater und Bäder Luxusgüter, die müssen aber subventioniert werden, weil sie für die geistige und körperliche Überlebenskraft von allen wichtig sind. Deswegen meine Bitte an den Stadtrat: Nehmen Sie diese Erhöhung zurück und gönnen Sie allen den Spaß einer Jahreskarte um wie absichtslos das Schwimmvergnügen auch kurz zwischendurch zu geniessen. Dr. Dieter Jung Mit freundlichen Grüsse und alles Gute für 2020 Ihr dj

14.06.19: Prinz der Walfische: Prince of Whales

Naja. Walfisch ist genauso falsch. Aber man möchte ihm doch die Wuschellocken kraulen, solange er nur solche Fehler macht. Der Fünf-Uhr Morgens (senile Bettflucht heisst es in der Medizin) tweet wurde natürlich um 6 Uhr von seinem Hofkorrektor verbessert, dennoch... hoffen wir, dass nie mehr passiert. Ein Artikel aus der FAZ brachte mich darauf...

09.06.19: Paragraph 11

In wenigen Tagen, genau am 21. Juni 2019 erinnern wir uns an ein höchst eigenartiges Datum, dass ich nie kannte und zunächst auch garnicht glaubte. Es ist der hundertste Jahrestag, dass die gesamte Deutsche Kriegsflotte auf den Geheimbefehl "Paragraph 11!" versenkt wurde. Der Paragraph 11 ist der bekannteste und am weitesten verbreitete Paragraph in Bier-Comments von Studentenverbindungen. Er lautet traditionell „Es wird fortgesoffen!“, lateinisch „porro bibitur!“ (porro lat. = weiter) Nach dem Waffenstillstand wurden 74 Schiffe der deutschen Hochseeflotte in Scapa Flow interniert. Scapa Flow ist ein großer Naturhafen auf den Orkney Inseln nördlich von Schottland. Dort gab Konteradmiral Ludwig von Reuter am 21. Juni 1919 den Befehl zur Selbstversenkung der Flotte. Er vermutete, dass die deutsche Regierung den Friedensvertrag von Versailles nicht annehmen und deshalb am nächsten Tag wieder Kriegszustand herrschen würde. Die deutsche Flotte aber sollte den Briten nicht in die Hände fallen. Damit die Engländer es nicht merkten, hat er den Befehl aus seiner Verbindung geholt. Mit wenigen Ausnahmen versanken alle deutschen Schiffe. Die Engländer traute ihren Augen nicht, als innerhalb einer Stunde die ganze Deutsche Flotte abtauchte. Wütend feuerten Sie auf die Matrosen, die nach der Selbstversenkung an Land ruderten, 9 Männer starben, es waren die letzten Kriegstoten des ersten Weltkrieges. Die restlichen ca 1000 Mann durften nach kurzer Internierung in die Heimat reisen. Die SMS Hindenburg versank leider in zu flachem Wasser, sodass sie noch lange sichtbar war und das einzige Foto dieses Husarenstreiches so das schier unglaubliche Ereignis als wahr dokumentiert. Aber weg waren sie alle, die 74 Schiffe, der Stolz vom Kaiser Wilhelm II, der aber zu diesem Zeitpunkt auch schon weg war. Und die Engländer konnten nicht mal so schnell die Kamera rausholen, so blieb nur ein Foto vom nächsten Morgen von der SMS Hindenburg, die leider auf eine Sandbank lief beim Versenken…. Zurück bleibt für uns heutige nur die Sektsteuer. Denn Kaiser Wilhelm liess sich seinen Wunsch nach einer Riesenflotte vom Volk bezahlen mit einer 1904 eingeführten Sektsteuer. Die Schiffen liegen jetzt zwar in Scapa Flow, aber die Sektsteuer ist nicht trocken gefallen, sondern hat sich frisch fröhlich und dauerhaft (Beispiel Soli) erhalten.

01.04.19: Geschmack am Ende

Zufällig gelesen: eine Frau namens Mroß stürzt Gottschalk vom 40-jährigen Ehethron: die Autorin eines Buches: „Zwischen Lippengloss und Hämoriden“, sagt die BUNTE, eine Frau die aber nicht mal in ihrem Buchtitel das Wort Hämorrhoiden richtig schreiben könne: erstens kann sie damit schon mal bei uns viel Sympathie holen, denn sie hat etwas gemeinsam mit 99 % aller deutschen Leser der BUNTEN . Und zweitens kann der Autor der BUNTEN das auch nur korrekt schreiben weil er ein Rechtschreibekorrektursystem auf seinem Computer hat und drittens zeigt es, dass diese Frau, jetzt Gottschalks, ihr Buch offensichtlich per Handschrift eingereicht hat und nicht per Computer: allein schon das eine hohe Leistung und unserer Anerkennung wert. Allerdings ist die Schmackhaftigkeit des LMAA seit Götz von Berlichingen auf allen deutschen Zungen und somit ein alter Hut, lieber Herr Gottschalk! Und lassen wir doch jeden Schuster bei seinen Leisten bleiben: ich kann die jetzt blühenden Forsythien auch nur aussprechen aber nicht ausschreiben!

19.10.18: Canna.bis.da

Die völlige Freigabe von Cannabis in Canada musste schon allein wegen der Ähnlichkeit der Worte erfolgen... Den obigen Cartoon untertitelte der New Yorker mit „You are totally paranoid. There is no swarming the border!“ To swarm = in Schwärmen auftreten, überrennen

10.10.18: zu Sloterdijk

10.10.18: unser MODE-PHILOSOPH Sloterdijk

hat hier ein paar schöne Worte für Sie (aus seinem neuen Sudelbuch) Was heisst denken? Es heisst, nach des Philosophen Peter Sloterdijk eigener Definition: «Feuer in Papiertüten transportieren.» Hier ein paar treffende Bemerkungen von ihm zitiert aus der NZZ vom 6.10.2018: Wer ist Angela Merkel? «Die grosse Mutter der Entpolitisierung.» Was ist Politik? «Das Gesetz der permanenten Improvisation.» Was ist der Staat? «Die zentrale Agentur zur Zusammenbruchs-Verzögerung.» Was ist Europa? «Ein Festival von Pazifisten in einem Seniorenheim.» Was ist Wirklichkeit? «Die Summe der Fluchten aus ihr.» Und was, bitte schön, wäre eine angemessen Definition für das menschliche Leben, das wir leben, ohne es zu begreifen? «Leben ist üben. Wer nicht übt, ist tot.» https://www.nzz.ch/feuilleton/bloss-nicht-wahnsinnig-werden-ld.1425466

29.06.18: Immer wieder ein CARPE DIEM Anstoss: Auf den Wochentag genau Ihren Todestag berechnen!

So sieht Ihre Lebensversicherung Ihre Lebensdauer. Im Schnitt haben die Recht, wenn auch der eigentliche Schnitter Freund Hein sich ins Fäustchen lacht. Haben Sie schon mal Gott zum Lachen gebracht? Erzählen Sie ihm mal Ihre Pläne. https://novafeel.de/lebenserwartung-berechnen.php

11.03.18: Gender

O, diese Gender-Diskussion. Solange noch in der Bibel stehen darf: Engel und nicht Engelinnen und Engel, solange noch der Dienstgrad Hauptmann auch in der Bundeswehr für Frauen nicht ersetzt wurde durch Hauptfrau, solange möge auch unser Vaterland in der Nationalhymne blühen dürfen. Bedenken wir doch, dass jede Frau eine Vater hat, und dennoch vollwertig Frau ist. Und das jeder Mensch seine Muttersprache schätzt, und damit zeigt, wie wenig der Vater mit einem geschwätzt hat. Wir müssen lernen die historisch gewachsenen Worte als solche anzuerkennen. Und nicht alles als passierte Kost im Gender-Brei vermanschen. Selbst unsere Ministerin Theresa Bauer hat neulich in der Aula zu meinem Schrecken die lieben „Gästinnen und Gäste“ begrüsst, brrrrr!! Und wer neben Gott noch eine Göttin haben will: Venus öffnet bereitwillig ihre Arme. Der griechische Himmel ist voll der widersprüchlichsten Frauen.

10.09.17: Wolf

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10.09.17: WOLF WOLF WOLF in Heidelberg

Die Rückkehr des Wolfes! Wie sich die Bilder so gleichen, aber noch nicht die Erkenntnisse. Zurück aus einem Südtirol-Urlaub erfreut mich, dass am selben Tage (7.9.17) in der RNZ und in der Dolomiten-Zeitung der gleiche „Oh!-ein-Wolf“ - Artikel erscheint, nur sind die auf der Seiser Alm schon weiter, heißt es doch dort: Wir haben (in unserer Freude auf die Mehrung der Artenvielfalt) gar nicht bedacht, dass sich diese Tiere auch Sex haben, und ganz ohne Pille sich auch noch vermehren. Schon wieder sind nachts – siehe Foto – vier Schafe gerissen, sinnlos, nur aus Mordlust. Sollen wir denn alle Almen umzäunen? Bei völliger Ungefährlichkeit des Wolfes für den Menschen (Homo homini lupus) – das würde den nur mit nordic-wander-stix ausgerüsteten farbenfrohen Devisenbringern aber gar nicht gefallen. Also Ende des Liedes: „Feuer frei“. Oder wollen Sie wirklich am Wolfsbrunnen erleben, dass ihr Kind von einem („ist das nicht ein süsser Hund“) Wolf zerrissen wird? Aber zu den Artenvielfalt-Lobern. Sollen die doch endlich wieder die Anopheles-Mücke zur Mehrung der Artenvielfalt hier ansiedeln. Was sind schon die paar neuen Malaria-Toten gegenüber der Bio-Diversifikation. Genau vor dem Problem steht Bozen, als dort vor zwei Tagen ein an Malaria erkranktes vierjähriges Kind starb. Wie sich die Probleme gleichen. Noch nicht die Lösungen.

27.04.17: APRIL APRIL der macht was er will... hat uns der diesjährige April mit Sonne und Schnee ja gezeigt .... und auch der Papst... wow!

When Pope Francis travels to Egypt on Friday, he will retrace a journey his namesake made nearly 800 years ago, with a somewhat similar mission in mind. In 1219, St. Francis crossed battlefields strewn with slain soldiers to reach the Muslim sultan's camp in Egypt. His aim was to end the Crusades, an act of idealism that fellow Christians feared would end in Francis' death. The friar survived, but his plan didn't. Malik al-Kamil refused to convert to Christianity. But the conversation was courteous, according to tradition, and ended with the sultan offering a peace treaty that included Christian control of Jerusalem. The Crusaders rejected the proposal, and fighting continued for another 72 years. Pope Francis' trip to Egypt is fraught with dangers of its own, from fears of a terrorist attack to questions about allying with an Egyptian president who, according to watchdog groups, has run roughshod over human rights. In a report released on Wednesday, the U.S. Commission on International Religious Freedom called human rights conditions in Egypt "deplorable" but said the situation had somewhat improved for Christians, who compose about 10% of the Muslim-majority country. Most of those Christians belong to the Coptic Orthodox Church. But ISIS and other radical extremists have targeted the Copts, launching repeated attacks on their communities and churches, increasing tensions between Christians and Muslims. ISIS-aligned fighters bombed two Coptic Christian churches on Palm Sunday, killing 45 and injuring dozens more. On April 18, more Islamic State militants attacked a monastery in Sinai, killing a police officer and wounding four others. As if often does, the Vatican downplayed security concerns about the Pope's trip. "The security measures are the same as for other trips," said Vatican spokesman Greg Burke. The Pope will travel in a regular car, not a bulletproof vehicle, and the Vatican is not sending additional bodyguards. "We are not worried. The Egyptians want everything to go smoothly." But Francis will not linger long in Egypt. He will arrive in Cairo on Friday morning and leave Saturday afternoon. In the hours between, he plans to meet with President Abdel Fattah el-Sisi, attend a peace conference with Muslim and Orthodox Christian leaders, meet with the head of the Coptic Orthodox Church, celebrate Mass in Cairo and visit Egypt's small Catholic community. In a video released this week, the Pope said he hopes Egyptians will view him as a "messenger of peace" and a pilgrim traveling to the land that, according to the Bible, gave refuge to the infant Jesus and his parents. That history will provide the Pope an opportunity to plead, again, for nations to open their borders to migrants fleeing violence in the Middle East, a stance that puts him at odds with populists in the United States and Europe. DAS ist ganz schön deutlich was CNN news hier sagt über den Papst... at odds with populists in the United States and Europe.

14.04.17: MOAB & David und Goliath... man kann aus der Geschichte nie lernen

Moab sind nicht die Moabiter, sondern ist the Mother Of All Bombs: also die 16 Millionen Kiste, die offenbar am Verfallsdatum angekommen war und zum Fall getragen werden musste. THE NEW YORKER: The U.S. decision to drop the bomb was striking for several reasons. America’s biggest non-nuclear bomb–which costs sixteen million dollars, and three hundred million dollars to develop—was used on one of the smallest militias it faces anywhere in the world. isis-k is estimated to have only about seven hundred fighters in Afghanistan, compared to the eighty-five hundred U.S. troops and the hundred and eighty thousand Afghan troops on the ground there.

31.03.17: Beirut Pong

Fast hielt ich es für die 1. April Ausgabe der RNZ, was ich am 31. März las, und der Zeit voraus zu sein, traute ich meiner RNZ schon zu, aber ein mehrseitiger Artikel in Wiki überzeugte mich, das es das Spiel Beer Pong, oder etwas bösartiger, Beirut Pong, schon seit Jahrzehnten gibt und es in vielen amerikanischen Universitäten, obwohl als Studentenulk entstanden, verboten ist. Team A wirft Bälle und im Trefferfall muss Team B den getroffenen Halbliter-Krug Bier austrinken. Und vice versa. Da kommt natürlich Spass auf, und wie die hübschen Mädels auf dem Foto sich dann als Bierleichen unterm Tisch winden werden, mag sich jeder lustvoll ausmalen. Wer ins Finale (= SIEGER!) kommen will, hat dann mindestens 5 L Bier getrunken. Hier können die pabstenden Verbindungsstudenten sicher gut einspringen, und der Suchtmediziner freut sich über ein neues Klientel, aber nicht zu toppen die wunderbare Aussage des Spielleiters: "Ziel ist es ja, möglichst wenig Bier zu trinken, denn wer zuviel trinkt, liegt flach und scheidet aus". Nie hab ich eine Erziehung zur Abstinenz so frisch fromm fröhlich und frei formuliert gesehen.

08.02.17: Hamlets Geist lässt grüssen EIN EINSAMER TRUMP wandert nächtens durch sein Schloss

Ein einsamer Präsident, der nächtens durch die vielen Räume seines neuen Schlosses wandert und seine Nachrichten nur als „breaking-news“ liest und empfindet muss in jeder Information eine Kalamität sehen zum gegentwittern: schreibt der New Yorker in dem Artikel http://www.newyorker.com/news/john-cassidy/donald-trump-is-the-tv-reality-president He “recently upgraded the flat-screen TV in his private dining room so he can watch the news while eating lunch,” the Times duo reported. Evidently, Trump also does a lot of viewing at night, when he’s alone in the White House’s living quarters. “With his wife, Melania, and young son, Barron, staying in New York, he is almost always by himself, sometimes in the protective presence of his imposing longtime aide and former security chief, Keith Schiller,” the Times report said. “When Mr. Trump is not watching television in his bathrobe or on his phone reaching out to old campaign hands and advisers, he will sometimes set off to explore the unfamiliar surroundings of his new home.” Before Trump was inaugurated, it was sometimes said, based upon his old starring role on “The Apprentice,” that he would be a “reality-TV President.” In actuality, he’s turned out to be a “TV-reality President”—an Oval Office occupant trapped in the world of cable news, where every minute brings “breaking news,” every issue is momentous, every hiccup is a crisis, and every criticism of the President is, in his own mind, a calumny. Rather than settling on a few policy themes and methodically going about the tricky business of advancing them through a political system in which the President’s power is often limited, he has engaged in the TV pundit’s game of instant response and instant outrage. To try to shape the next day’s coverage, he also engages in instant policymaking. The result is chaos—chaos that every day diminishes the aura of his Presidency and further enrages him.

06.01.17: Bis zum Gürtel ist ok. alles andere ... drunter

In den Jahren meiner protzenden Jugend Sahen wir die Länge der Motorhaube Als Ersatz-Phallus. Sollen wir den selben Fall Jetzt bei der Länge der Krawatte Sehen? Müssen? Es erinnert An das tröstende Gedicht: „Der alten Zeiten gedenk ich, da alle Glieder gelenkig- bis auf eins! Die Zeiten kehr’n nie wieder, jetzt sind mir steif die Glieder – bis auf eins.“

04.01.17: Und sie erkannten, dass sie nackt waren....scheint immer noch der größte Sündenfall der Weltgeschichte zu sein

Bologna. Fontana di Nettuno. Eine nackte Neptun-Statue. Seit 500 Jahren bewundert. Mark Zuckerberg löscht einen Facebook Account, der das Foto dieses Brunnens zeigt. Wegen ungehöriger Nacktheit. (FAZ vom 4.1.17) Ich empfehle den IS-Terroristen, wenn sie uns wirklich schrecken wollen, statt mit LKWs über Weihnachtsmärkte zu brettern, das Burka-lifting und plötzliche Zeigen nackter Titten. Da können wir in dreißigjährigen Kriegen die Bevölkerung Europas um ein Drittel kappen, da können wir in einer Sekunde Hiroshima... Aber hier geht Zuckerberg in die Knie. Ein lebendiger menschlicher Körper, das ist offensichtlich tödlich. Die US sind mindestens so schlimm wie die IS.

20.12.16: aus dem New Yorker

klarer gehts nicht: The world’s deadliest terrorist groups are increasingly open about their intentions, tactics, and targets. Last month, Rumiyah, the slickest terrorist magazine on the Internet market, was very precise. The “most appropriate” killing vehicle, the Islamic State publication advised, is a “load-bearing truck” that is “double-wheeled, giving victims less of a chance to escape being crushed by the vehicle’s tires.” It should be “heavy in weight, assuring the destruction of whatever it hits.” It should also have a “slightly raised chassis and bumper, which allow for the mounting of sidewalks and breeching of barriers if needed.” And it should have a “reasonably fast” rate of acceleration. In the same issue, Rumiyah urged Islamic State members, or sympathizers anywhere in the world, to hop in vehicles—steal them, if need be—and attack outdoor markets, public celebrations, political rallies, and pedestrian-congested streets. Mitgefühl mit den Opfern, aber neben dem Ruf mehr Mschinenpistolen für Polizisten müssen wir mehr Ursachenforschung über die Wurzeln JEDER Radikalisierung machen...

16.11.16: Jetzt sind kräftige Oberarme gefragt

JETZT MAL SCHÖN ZURÜCKRUDERN. Bald werden sie sich ja wie üblich unter den Tops der Welt, küssen müssen. Hier nochmal Trumps Liebesgrüsse aus USA an Merkel https://www.youtube.com/watch?v=284OZ5UJvoc

27.10.16: Anfrage der Gemeinde was bedeutet Kirche für Sie

Liebe Frau Kunkel, Wenn ich darüber nachdenken soll, „was Kirche für mich ist“ dann muss ich in erster Linie bedenken, dass viele Leser mich kennen und somit verführt bin, eine tief ehrliche Antwort möglicherweise hinter vielen Spiegeln zu verstecken. Am ehesten fange ich als Gästeführer einfach so an, indem ich in die Augustinergasse gehe und (neben der obligatorischen Besichtigung des Karzers) zum heiligen Augustinus (* 13. November 354; † 28. August 430 in Algerien) hochschaue. Seine allegorische Symbolfigur ist - ähnlich wie Petrus am Himmelsschlüssel immer zu erkennen ist - ein kleines Kind, das zu seinen Füssen sitzt und eine Muschel in der Hand hält und zu ihm hochlächelt. Als Augustinus tief über Gott nachdenkend einen Strandspaziergang in Tunesien machte, sah er dieses Kind: „Was machst du?“ fragte er das Kind mit der Muschel in der Hand: „Ich schöpfe das Meer leer!“ Da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, denn ebenso benahm er sich, versuchend mit seinem Verstand Gott zu verstehen. So geht es mir, wenn ich die Menschen betend sehe, wenn sie mit den Lippen bekennen, was (von Himmel und Hölle bis Jungferngeburt) sie mit dem Verstand klar ablehnen. Aber dem steht ein gutes Wort von Diettrich Bonhoeffer gegenüber ( * 4. Februar 1906 in Breslau; † 9. April 1945 im KZ Flossenbürg) "Man muss den Glauben auch erbitten wie das tägliche Brot: unseren täglichen Glauben gib uns heute. von keinem wird verlangt alles sofort zu glauben!“ So mag es sein, dass mir doch mal in der Kirche ein Gebet als Zwiesprache mit einem unverständlich grossen Gott über die Lippen kommt. Dazu ist der Rahmen des Rituals des Gottesdienstes mir ein lieb verlockendes Geborgenseins. Auch liebe ich das Ritual des Abendmahles, schon morgens um 11 den Wein zu schmecken, von dem Christus sagt, dass es ihn im Himmel wieder gemeinsam mit ihm geben würde. Und natürlich ist es immer die Neugierde,den einen oder anderen Gedanken, der tröstend, oder anregend mich in die Woche begleiten wird, zu hören. Oder ich lese im Gesangbuch, seitdem ich nicht mehr so gut höre, gerne die Lebensläufe der Lieddichter nach. Kirche ist einfach ein in vieler Hinsicht mich anregendes bewegendes Element, manchmal faszinierend, machmanl tröstend, manchmal bereichernd, immer aber ein Moment der Geborgenheit, dass ich in dieser Religio = Rückverbindung zu dem Gedankenkreis in dem ich aufgewachsen bin hier und heute immer noch gerne aufgehoben bin, mich sozusagen „zui Hause“ fühlen kann. Liebe Grüsse Ihr dj

13.10.16: EINSTEIN: der vierte Weltkrieg wird wieder mit Keulen ausgeführt

Lieber Herr Koeppler, was denken Sie?? Sie schicken mir diesen Artikel - ich finde ihn beunruhigend, aber die Quelle gehört dazu.- Nur, wo ist die? http://www.postswitch.de/wissenswertes/dringende-warnung-putins-vor-drittem-weltkrieg.htm was ich nicht verstehe, Herr Koeppler, ist wer steht hinter solchen sehr erschreckend wirkenden Artikeln a) gezielte russische Propaganda-Magister um dem Westen mehr abzutrotzen b) hier besorgte ängstliche Mitbewohner des goldenen Westens c) ein wirklich gewissenloser Machtmensch Putin= HItler=gelungene Rückeroberung Krim= Konigsbergkorridor d) eine Situation, wo wir dem Nachbarn Russland zuviel auf die Füsse treten e) ein verzweifelter oder hochintelligenter Versuch, die russischen Misere im wirtschaftlichen Erfolg zu übertünchen f) zynische Geschichtswissenschaftler, die denken Weltkrieg 1 und 3 sind identisch im unwissentlichen Hochschaukeln g) die Schicksalsgöttinnen, die Nornen, die sehr ungünstige Fäden zur Zeit spinnen h) eine berechtigte Angst Russlands vor einer Invasion des Westens, auch räumlich, nicht nur intellektuell.

18.07.16: zum 15.7.16

Sapiendi roehm sat.

10.04.16: EIN JAHR OHNE SOMMER 1866 wegen des Vulkanausbruchs in Asien (Tambora)

Ein guter Artikel zum RNZ-Artikel vom Wochenende heute : 1816: Ausbruch des Tambora: Ein Jahr ohne Sommer.... nur wurde vergessen: aus unserer Gegend hier kam die genialste Gegen-Idee dazu! Gehen Sie mal zum Kurpfälzischen Museum, dort hat Herr Prof. Hepp dankenswerter Weise den größten Beitrag von hier zur Weltmobilität kostenlos zum Anschauen im Eingangsfenster ausgestellt. Das erste Fahrrad! Wenn Heraklit sagt, der Krieg ist der Vater aller Dinge, so muss man wissen, dass der größte Krieg, der uns Erdbewohnern bevorsteht ein Vukanausbruch oder ein Erdbeben sein wird. Denn wir leben auf einer hauchdünnen Eierschale, die jeden Augenblick durchbrochen werden kann. Ereignisse wie Klimakatastrophe, Kometen-Einschlag oder Atombomben-Weltende sind zwar für Horrorszenarien großartige Vorlagen, aber nach fachlichen Wahrscheinlichkeit vieltausendfach seltener. Dennoch: Wir haben eine Waffe dagegen! Unser Gehirn! Freiherr von Drais erfand, als im Jahr ohne Sommer 1816 jeder Hafer verfaulte und die Pferde alle starben, zunächst den Laufwagen, also eine Kutsche mit Löchern nach unten, damit die Fahrgäste ihre Beine rausstecken mögen und sitzendlaufend das Gefährt (die umgelegte Deichsel diente als Lenker!) anzutreiben. Aber diese Pferde-Kraft hatten unsere Muskeln nicht. UND DA KAM DER GEISTESBLITZ: Herr Drais erfand die Draisine. Dieses Kinderfahrrad! Das ist eine längs durchgeschnittene Kutsche, nur noch Vorderrad und Hinterrad und die umgeklappte Deichsel als Lenker zum Reiter und auf diesem Rumpfgefährt ging es voran! Jetzt, Zitat Wikipedia: „Die erste Fahrt mit seiner Laufmaschine, später von Dritten auch „Draisine“ oder „Veloziped“ genannt, von seinem Wohnhaus in den Mannheimer Quadraten (M 1,8) zum etwa 7 km entfernten Schwetzinger Relaishaus im heutigen Mannheimer Stadtteil Rheinau unternahm er am 12. Juni 1817. Und war damit doppelt so schnell wie die Postkutsche!“ Und es ist bewiesen: Wir können mit unserem Gehirn den Krieg, die Unbillen, die uns allerwegs unüberwindbar scheinen, besiegen! Ein Hoch diesem Organ und allen mutigen Denkern.

05.04.16: TRUMP bashing

wenn auch im Mainstream-thinking Trump die Trumpf-Sau ist, man muss ihm doch zugute halten, dass, wenn Journalisten ihn aufs Eis führen wollen, sozusagen als Dumpfbacke vorführen wollen, er sehr schlagfertig reagiert, Chapeau ! When asked point-blank whether he considered women humans, the billionaire responded, “It should be a case-by-case thing.” Zum Vergleich ... wie oft habe ich hier schon gehört: "Alle Männer sind Schweine!"

05.04.16: FUROR THERAPEUTICUS

Furor Therapeuticus: Die beste Erklärung für diese Krankheit findet man im Holländischen. Furor Therapeuticus ist die Krankheit wo der Arzt sein Handeln als lebensnotwendig für sich selbst sieht. Karakteristiek voor deze constellatie, ook wel Florence Nightingalesyndroom genoemd, is dat de helper de hulpvragende zeker zo hard nodig heeft als omgekeerd. Bitte schreib nichts, sagt meine Frau, denke wir wir als junge Ärzte vor 40 Jahren helfend und idealistisch auf die Patienten zugestürmt sind. Dennoch muss ich mal mich entlasten. Voller Ehrfurcht vor dem jungen oder der jungen Kollegin im Wochenend-Vertretungsdienst der Hausärzte. Bei einer 96 jährigen die Sexualanamnese bis zum 2. Weltkrieg zurückzuverfolgen, ("seitdem keinen Mann mehr") dies auch noch ausführlich im Notdienstprotokoll festzuhalten die Zeit zu finden, tut sicherlich der Patientin gut. Dann auch noch die gesamte körperliche Untersuchung, von RR über Lunge bis Abdomen und bis hin zu Fieber gemessen, 36,8 ° zu dokumentieren erfreut sicher die Prüfärzte, aber den Hausarzt, der die Dame seit 40 Jahren betreut, stößt es doch auf, dass dann als Trost 50 sublingual Tavor expedit und 20 Tabletten Citalopram 20 und 20 Kapseln Vomex auf unserer aller Kosten verteilt wurden und dann... unsere Mühe dies zu entziehen, nicht erkannt wird. Man muss dann ja noch von Glück reden, dass Oxycodon wenigstens ein gelbes Rezept als Bremse verlangt. Man darf die Behandlung nicht lächerlich machen. Es wurde sogar (dokumentiert!) eine Fremdanamnese mit dem Nachbarn erhoben. (Was der nicht wusste, dass die Dame jeden Tag im Seniorentreff mit 20 anderen Alten zusammen ist und dort sagt, wie wunderbar der Notarzt ihr die eigentlich langweiligen Fernsehabende, da sie die Brille verlegt hat, verkürzt habe. Und der Hausarzt käme nie, wenn sie so alleine sei). Puh... aber wie gesagt. Schreib nix. Denke wie wir waren. Stimmt. Furor therapeuticus Duits: Furor therapeuticus, der Het ongebreidelde verlangen de ander beter te maken. Het zal en het moet, zelfs nadat een behandeling in feite als mislukt moet worden beschouwd. Deze overijverigheid kan leiden tot nooit eindigende behandelingen. De furor kan voortkomen uit een onvermogen om eigen onmacht en beperktheid te erkennen. Om zich niet afhankelijk te hoeven voelen, probeert men anderen van zichzelf afhankelijk te maken en voor hen de ideale ouderfiguur te zijn die men zelf als kind heeft gemist. Deze furor maakt deel uit van het hulpverlenerssyndroom en er steken reddersfantasieën achter. Karakteristiek voor deze constellatie, ook wel Florence Nightingalesyndroom genoemd, is dat de helper de hulpvragende zeker zo hard nodig heeft als omgekeerd.

28.02.16: Friseurlehre - no chance

Horaz erkannte schon vor 2000 Jahren: Caelum, non animum mutant, qui trans mare currunt! Wer das Meer überquert, wechselt den Himmel, nicht den Charakter! (Horaz 65.v.Chr – 8 v.Chr., Epistel I, 11, 27) Denkmodelle zu ändern bedarf es viel Zeit: Marie Antoinette (1755-1793): "Wenn die Armen meines Volkes kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen." Von der französichen Revolution, die sich gegen solches Denken aufbäumte und die auch heute weitgehend unsere Weltsicht bestimmt, sind wir immerhin über 200 Jahre = acht Generationen entfernt. Wenn ich jetzt lese (FAZ diesen Samstag) von der Schwierigkeit die Nafris zu integrieren, das sind die aus Nordafrika kommenden jungen Männer, weil diese aus ihrem bisherigen Leben ein anderes Weltbild haben, so kann man das denen nicht verübeln noch kann man deren Denken einfach „umswitchen“. Am Berufswunsch eines Flüchtlings zeigt es sicht: "Ich will Friseur werden". Die Ausbildung stellte er sich so vor: zweimal zuschauen, dann kann ich Haare schneiden und die abgeschnittenen Fusseln aufzufegen „dafür sind doch Frauen da“ und Berufsschule, „da versteh ich ja garnichts und ausserdem muss ich möglichst schnell Geld machen“, stimmt, denn seine Familie wartet drauf die von der ganzen Verwandschaft vorgestreckten Kosten für die Schlepper müssen erstattet werden. Die Idee „vom Tellerwäscher zum Millionär!“ bei den Einwanderern in die Neue Welt vor hundert Jahren war einfacher, weil damals gleiche Denkmodelle in den Köpfen aller waren. Und dennoch hiess es auch damals für die einwandernden Generationen: dem ersten Tod, dem zweiten Not, dem dritten Brot“ Noch voller Hoffnung vertraue ich darauf dass wir im gemeinsamen Denken auf Wege kommen sowohl die Integration zu fördern als auch den Zuzug ohne Waffengewalt zu bremsen. Eine Riesenaufgabe und keiner unserer Futurologen hat dies vor Jahresfrist vorausgesehen.

10.02.16: Mühevoller Zugang

Um in die sorgenden Arme von Vater Staat, auch nur für eine Nacht, aufgenommen zu werden, muss man sich schon recht Mühe geben... so wie hier auf dem Emmertsgrund getern nacht.

20.01.16: Wie uns die Schweizer sehen - aus der NZZ (Leitartikel der Neuen Zürcher Zeitung

stimmt doch, oder - naja. ok. sie müssen den Kopf dafür nach rechts drehen!

24.12.15: enttäuschende Mannheimer Kinderzauberflöte

Eine Weihnachts-Enttäuschung: Die Zauberflöte im Rosengarten in Mannheim An RNZ, Mannheimer Morgen und Rosengarten - und dann aus weihnachtlicher Milde und bewegt vom Libretto der Zauberflöte (Sarastro: In diesen Heiligen Hallen kennt man die Rache nicht) - N I C H T abgeschickt - sondern in den blog getan, den keiner liest. ("Keiner? - "Keiner ist für blogs schon viel!") Also Wir haben unsere Freunde und unseren Enkel eingeladen zur Kinderoper und lange vorbereitet: "Weißt Du, eine Oper, das ist ein Orchester mit Dirigent und vielen Instrumenten und die Schauspieler singen so märchenhaft schön, dass du wie verzaubert bist!" Als der Vorhang aufging war die erste Enttäuschung zu überwinden: ein liebloses Bühnenbild, da ist jedes Kasperletheater besser. Von einer Querstange hing ein graugrün gemaltes Tuch herunter, offensichtlich "Wald" und oberhalb sah man die Rosengartenfenster und den Mannheimer Himmel. Dann kam die Erzählerin und redete und redete... aber man konnte nichts verstehen, denn rechts saß ein Mann an einem Klavier und haute gleichzeitig mit allen Kräften in die Tasten, dass man an Wilhelm Busch erinnert wurde: Musik wird als störend oft empfunden, dieweil sie mit Geräusch verbunden. Für uns Erwachsene begann die Kunst, die Fragen der Kinder richtig zu beantworten, wo ist das Orchester, ist das die ganze Oper so? Bitte schießen sie nicht auf den Pianisten, war alles was mit dazu einfiel. Dann der Pausenschock: Wir gingen raus zur versprochenen Limonade und kamen in einen nicht beleuchteten Flur. (Wir hatten Reihe 15/16/17 jeweils Platz 1-3) Völlig hilflos tappten zwei bis dreihundert Menschen in einen langen dunklen Flur auf der Suche nach der Restauration. Wir gingen eine Treppe und noch eine runter und kamen dann an eine Tür, die verschlossen war. Eine Tür aus festem Sicherheitsglas, man konnte hinaussehen, aber auch mit allen Tricks mit und ohne Kraft war die Tür nicht zu öffnen. Ich versuchte nicht in Panik zu geraten (ich bin aus Duisburg!!) und war bereit auch wenn da gestanden hätte "Mit dem Öffnen lösen Sie Alarm aus!" hier rauszukommen wegen der treppab nachdrückenden Menge! Es ging nicht. Es blieb nur ein Rufen: Zurück, zurück, dir Tür geht nicht auf! Nun gut, die Herde gehorchte, wir kamen nach längerem Herumirren zum Ende der Warteschlange am Buffet und bekamen mit dem Gongschlag "Pausenende" gerade noch unsere Limo, aber, hier waren die Saalordner fix zur Stelle: "Mithineinnehmen verboten!" - dann doch den Kinder gegenüber nett, "stellt's hier ab, dann könnt ihr es nachher trinken." Pustekuchen! Danach war alles weggezauberflötet, auch die netten Wächter! Facit: Die Gesangsqualität möchte ich als nicht schlecht bezeichnen, trotzend dem grauenhaften Klimperkasten gab man sich redlich Mühe, aber den Höhepunkt der Frechheit fand ich im Program ausgedruckt: Liebe Kinder, postet bitte alle ein "Like" auf eure Facebook Seite! So, jetzt habe ich mir meinen Zorn zur Weihnachtsmärchen-Enttäuschung von der Seele geschrieben, wievielte schöner war doch da Hänsel und Gretel im Heidelberger Theater, aber wegen der Tür erbitte ich eine behördliche Begehung.

04.12.15: Windige Zeiten

Ja klar, Heidelberg sagt nein zu allem Neuen - das ist nun wirklich nicht neu: es heißt ja auch nicht umsonst "Alt Heidelberg du feine" Aber hier bei dem Poster in der netten Farbe der Grünen denk ich doch an den guten alten Spruch: "Lieber heiliger Sankt Florian, verschon' mein Haus, zünd’ andere an!"

06.09.15: unser Gruss, "Wie geht's?" zeigt Menschen gehen, laufen, flüchten immer! Seßhafigkeit ist eine seltene Sonderform

Karikatur aus einer süddeutschen Zeitung kurz nach dem II. Weltkrieg, Unterschrift: Die Umsiedlung der Flüchtlinge. „Ha no – mer hawe scho alles b’setzt!“ Erinnern wir uns an Vater Abraham, er war Wirtschaftsflüchtling und zog mit seiner Herde immer dahin, wo es für seine Weidewirtschaft am günstigsten war. Und Mose, der politische Flüchtling erst, der ließ sein Volk flüchten in ein Land wo „Milch und Honig“ von den dortigen Bewohnern bereitgestellt wurde. (Naja, Details besser nachlesen.) Die Exponentialität der verständlichen Flüchtlingswelle ist verursacht durch unseren weltweiten Handy-Funkteppich: kein Eckchen der Welt mehr ohne Empfang, und jeder der hier ist, zeigte naturgemäß glücklich und stolz mindestens fünf daheimgebliebenen, daß es hier besser aussieht als dort. Schon vor zehn Jahren hat mir ein Migrant aus Nordafrika gesagt, dass dank Satelitten-TV jeder denkt, hier stünde vor jedem Haus ein Mercedes, hinter jedem Haus ein Swimmingpool und in jedem Haus eine weisse Hure.

21.08.15: Viagra für Vrauen - o here vrouw

So sagt Gott zu Adam und Eva, jetzt habe ich euch ganz geschöpft und nur noch zwei Dinge sind übrig zu vergeben, aber jeder von euch kann nur eins bekommen. „Was isses, was isses“ rufen beide ganz aufgeregt. Naja, sagt Gott, das ist mir ein bisschen peinlich, es ist was für „unne-rum“- „Was isses, was isses“ rufen beide wieder ganz aufgeregt. "Also, das eine", sagt Gott, "ist die Fähigkeit im Stehen zu pinkeln." - „Will ich, will ich“ ruft Adam, "gut" sagt Gott und "das andere ist die Fähigkeit zum vielfachen Orgasmus."

20.03.15: WAS 10 TAGE PAUSE UNS LEHREN : Urlaubsmitbringsel

glücklich aus der Nähe von Agadir zurück, wunderbare Nächte (plus 2 ° und beste leichtwindige Tagestemperatur plus 24 °) und das tollste: Genau die gleichen Nachrichten am Abfahrtstag den 9.3.15 wie am Ankunftsmorgen des ersten Arbeitstages 20.3.15: Erstens ob Griechenland die Sparauflagen erfüllten wird, berät man in Brüssel, Zweites ob die Sanktionen gegen Russland weitergehen sollen, berät man in Brüssel, drittens dass die Lufthansapiloten streiken und heute 800 Flüge ausfallen (wie gut dass wir Royal Air Marod gebucht hatten, wo es entgegen den Erwartungen auch kostenfrei Wein gab) - aber interessant doch das die Sonnenfinsternis heute erstmals die Stromversorger ins Schwitzen bringt. Den durch den Mondschatten werden schlagartig die Einspeisungen ins Netz um 12 % gesenkt und nach dem der Mond durchgewandert ist wieder um 19 % - sofort! und das ist das Problem - erhöht. Also die spannende Frage gibts einen Blackout? Mit anderen Fragen ist der Anteil der Fotovoltaic schon 2ß % bei uns?

14.02.15: GREXIT

Den GREXIT „ad calendas graecas“ aufschieben das ist doch mal interessant, schon die alten die Römer kannten deren Schuldaufschiebungen die Katholische Kirche nennt es „auf den St. Nimmerleins-Tag“ und die spanische Lebenskunst etwas gebündelter: mañana. Nur wir haben: „Morgen, morgen nur nicht heute – sagen alle faulen Leute!“ lernen müssen. Wir alle ? Nein, da ist der Trost doch – und nicht nur zur Karnevalszeit – in der köllschen Philosophie der heiteren Gelassenheit zu finden. ET RHEINISCH JRUNDJESETZ Artikel 1: Et es wie et es. Sieh den Tatsachen ins Auge, du kannst eh nichts ändern. Artikel 2: Et kütt wie et kütt. Füge dich in das Unabwendbare; du änderst daran nichts. Artikel 3: Et hätt noch emmer joot jejange. Was gestern gut gegangen ist, wird auch morgen funktionieren. Artikel 4: Wat fott es, es fott. Jammer den Dingen nicht nach. Artikel 5: Et bliev nix wie et wor. Sei offen für Neuerungen. Artikel 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet. Sei kritisch, wenn Neuerungen überhandnehmen. Artikel 7: Wat wells de maache? Füg dich in dein Schicksal. Artikel 8: Maach et joot, ävver nit zo off. Qualität über Quantität. Artikel 9: Wat soll dä Kwatsch Stell immer die Universalfrage. Artikel 10: Drinks de ejne met? Komm dem Gebot der Gastfreundschaft nach. Artikel 11: Do laachs de disch kapott. Bewahr dir eine gesunde Einstellung zum Humor. Artikel 12: Mer muss och jünne könne! Sei weder neidisch! Gönne anderen und vor allem Dir was!

04.02.15: 70 Jahre Rückblick

„Die Welt wird kleiner. Vergiß es nicht. Sonst kann es dir passieren, daß du meinst, weit vom Schuss zu sein, und du stehst vor dem Pistolenlauf.“ Walter Serner 1889-1942 Zu den ganzen Gedenktagen die jetzt alle auf 70 Jahre zurückblicken bis zum befreienden letzten Tag, 8.5.1945 Auschwitz ist Ausdruck des Rassenwahns und das Kainsmal der deutschen Geschichte. Am 27. Januar 2015 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 70. Mal. Hier sei nochmal an den Kunstschlosser Jan Liwacs erinnert, der als heimlichen Protest der Mitgefangenen 1940 den Buchstaben B (unterer Teil muss ja der größere, dickere Teil sein!) umdrehte um ein unheimliches – und in der Tat nicht erkanntes! Zeichen des Trotzes zu geben. Dererlei kleinste Möglichkeiten für sinnorientiertes Handeln gibt so den entscheidenden Funken Hoffnung, der es ihm möglich machte, bis zur Befreiung zu überleben.

14.01.15: Zu den Montags-Demos

28.11.14: TELEMATIK - Die Versicherungen wollen unsere intimen Körperdaten

Telematik Telematik, das ist das neue Hakenkreuz und Stasibehörde in unserer Welt... Argument eines der Vorsitzenden der größten Versicherung Generali, Herr Greco: "Was soll schon schlimm daran sein, unsre Kunden zu einem gesunden Leben anzuleiten?" Aber mit Telematik werden über körpergekoppelte Computer und Apps Verhaltensweisen der Versicherten gemessen und dann danach der Tarif bestimmt. Wer zu schnell fährt, zu hohe Zuckerwerte hat oder sich zu wenig bewegt, wird als Volksschädling aus der Solidaritätsgemeinschaft der Versicherten ausgeschlossen durch eine nur für ihn geltende extreme Höhe der Beiträge. Klingt zunächst verständlich, bedeutet aber Gewinnmaximierung der Bosse und Euthanasie der wirklich Kranken. 120 Euro bekommt heute schon ein Krankenkassen Versicherter zurück, wenn er mit ärztlicher Hilfe (!) bescheinigen kann, dass sein BMI niedrig und sein Cholesterin normal ist. 200 Euro bekommt ein Autofahrer zurück, der bei eingebautem Telematik Gerät beweisen kann, dass er meist unter 50 km/h blieb. Neulich (Realität)! wollte mir mein Kardiologe sogar einen "Eventrecorder" einsetzen (stecknadelkopfgroß), der jeden Herzschlag per Telematik aufschreibt, über Jahre, und täglich ans Herzzentrum meldet. Was soll schon schlimm daran sein, sein Volk mit einem Veggie Day zu erziehen... Huch, davor schrecken sogar die Grünen jetzt zurück. Hier ist dringend eine neue Staatsverantwortlichkeit gefragt, die Telematik generell verbietet. Die Zwangsanleitung gesund zu leben, bedeutet nämlich die Ausgrenzung aller Kranken, anstatt dass die Gesunden die Kranken mittragen, wird hier das Kranksein so teuer, dass man genötigt, wird, gleich zur aktiven Sterbehilfe in die Schweiz zu fahren. Die Telematik geht unter die Haut, im wahrsten Sinn des Wortes. Permanente Zuckermessung, Herzschlagfrequenzregistrierung und Schrittzahlmessung dokumentieren ihren Lebensstil pro Tag, GPS-gekoppelte Bewegungsarmbänder zeigen den ganzen wöchentlichen Umtrieb auf und führen zu seitensprungfreien Ehen. Mit Generali Boss Greco's Worten: "Was soll daran schon schlimm sein?" Mit Grauen höre ich da noch das Wort einer alten Frau über die Nazi-Zeit: "Wer gut war, hatte nichts zu befürchten!"

25.11.14: GESUNDHEIT GELD IST GEIL

Da platzt selbst dem konservativen DEUTSCHEN ÄRZTEBLATT der Kragen, dass die Firma „Gilead“ (biblisch = Ort der Verheissung) die neue Pille gegen Hepatitis C sich mit 1000 $ pro einzelne Pille vergolden läßt und die Behandlungskosten pro Patient und Halbjahr 120 000 Euro (hundertzwanzigtausend Euro) betragen. Ähnlich geschickt geldgeil verhält sich das Pharma-Unternehmen „Genzyme“, welches seine Pille gegen Leukämie (haben ja nur wenige) vom Markt nahm und unter neuen Namen bei gleicher Substanz wieder als Medikament gegen MS (haben viele!!!) auf den Markt brachte. Nur vorher kostete es pro Pille 21 Euro, jetzt, „Oh Wunder!“ als man entdeckte, dass es auch für eine häufige Krankheit nutzte, auf einmal 887 pro Pille. Unglaublich. Gleiche Firma gleiche Substanz. Gleiche Richter. Die sagten, die Firma habe ja nun mal die Lizenz für 8 Jahre gekauft. Jetzt wird abgesahnt. Hier freut sich der Aktionär. Und ruft „mähr, mähr!“

10.10.14: Friedensnobelpreis - Gratulation. aber irgendwas... ist da doch übersehen worden

Kinderrechtler Malala Yousafzai ausgezeichnet - naja eigentlich hätte er an die Bundeswehr gehen sollen: Abschaffung der Wehrpflicht und Verrosten lassen von allem kriegstauglichen Material und Angie und Ursel waschen sich die Hände in Unschuld, aber heimlich gegönnt hätte sie es schon ihrem Kind. so kostengünstig einen so imagewerten Preis! Marinehubschrauber nicht einsatzfähig Ausrüstungsmisere gefährdet Seerettung Stand: 10.10.2014 13:10 Uhr Die Probleme mit der Ausrüstung der Bundeswehr haben nun auch Folgen für die Seenotrettung an der deutschen Küste. Bei der Marine ist derzeit nur ein Hubschrauber dafür einsatzbereit, eine effektive Seenotrettung sei damit unmöglich, warnen Kritiker. Naja, ein Hubschrauber, eine Bundeswehr. das reicht doch. Für den Friedensnobelpreis Helicopter-Bild und Text aus heutigem Internet Spiegel online denke ich

10.08.14: Das MONDSCHAF steht auf weiter Flur, und harrt und harrt der grossen Schur...

Heute strahlt der größte und hellste Vollmond des Jahres am Nachthimmel. Der Mond steht in Erdnähe und erscheint bis zu 14 Prozent größer und 30 Prozent heller als andere Vollmonde des Jahres! Bild des Mondes aus http://news.astronomie.info/ai.php/bulletin/90000 Überhaupt hat der August kalendarisch noch etwas himmlisch Gutes, die Perseiden, ein Sternschnuppenschwarm, der heute nacht besonders leuchtet wird und dieser August hat ein Kalenderzahlenwunder: fünf Wochenenden packt er in einen Monat, das gibts nur alles 800 Jahre. Dennoch... nie Kettenbriefe anstossen oder weiterleiten, schon gar nicht welche mit Drohungen wie die anliegende Info! Nur freuen, merken, wundern... dann wird es Ihnen gut tun. Also, die Regeln dort sind nicht von mir, ehr die Regel: "Wer täglich mehr als 5 emails bekommt... ist ein armer Wicht, er wird - ob er es erkennt oder nicht - fremdbestimmt!" Das ist aus meiner Buchempfehlung THE CIRCLE von Eggers.

22.07.14: Medizinisches zu MH 17

Zu MH 17 fällt mir ein Wie ist die Zeittafel des ersten Weltkrieges? 26. Juni 1914 Schuss in Sarajevo 1. August 1914 Kriegserklärung Deutschland an Russland: einen Monat und drei Tage später. 17. Juli 2014 Schuss gegen MH 17 22. August 2014, wo werden wir da sein? Zum Glück glaube ich nicht an Wiederholungen in Geschichte, aber die Fall-Medizin ist schon zu durchdenken. Die spannende Kurzgeschichte Ambrose Bierce: Occurende at Owl-Creek Ein besonderer "Fall" an der Owl-Creek-Brücke, 1890, beschreibt es genau. Lesen! Hier die ganze englische Version im Netz, https://www.gutenberg.org/cache/epub/375/pg375-images.html die deutsche suche ich gerade noch, danke für Hilfe. Oder Kaufen Sie das Buch (9 Euro) Horrorgeschichten von Ambrose Bierce, dort Seite 24-28 Vorfall am Eulenfluß Die Fallzeit aus 10 000 m Höhe beim Auseinanderbrechen des Flugzeuges ist ca 7 Minuten. Und teilt sich medizinisch in 4 Phasen. 1. Chaos, Schreie und Krachen und eisige Kälte (1 Minute) 2. Realisieren ich falle, angeschnallt, ohne Sauerstoff, aber ich bin nicht ohnmächtig, der restl. Sauerstoff im Hirn reicht fürs Denken und Schauen. (1 Minute) 3. Owl-Creek-Scan: Mein Leben zieht in Sekundenschnelle durch mein Gehirn (1 Minute) 4. Fallgeschwindigkeit nimmt so zu, dass ich, erkennend der Erde entgegenrasend, dennoch ohnmächtig werde (1 Minute) 5. Aufprall, retrograde Amnesie, alle Gedanken und Erinnerungen sind weg, zuletzt Erlebtes wäre einzig noch da, falls ein Überleben bei niedrigerer Höhe denkbar wäre: („Eben wurde doch der Tomatensaft serviert?)

22.07.14: MH 17

Zu MH 17 Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben; es stürzt ihn mitten aus der Bahn, es reißt ihn fort vom vollen Leben. Bereitet oder nicht, zu gehn, er muß vor seinen Richter stehen! Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker Aus Wilhelm Tell: Kurzfassung des ganzen Dramas hier Tell tritt auf mit der Armbrust: „Durch diese hohle Gasse muss er kommen, Es führt kein andrer Weg nach Küssnacht“ Landvogt Gessler, von Tells Pfeil durchbohrt: „Das ist Tells Geschoss.“ Ist vom Pferde herab dem Rudolf Harras in den Arm geglitten und wird auf der Bank niedergelassen. Tell erscheint oben auf der Höhe des Felsen: „Du kennst den Schützen, suche keinen andern! Frei sind die Hütten, sicher ist die Unschuld Vor dir, du wirst dem Lande nicht mehr schaden.“ Verschwindet von der Höhe. Volk stürzt herein. Barmherzige Brüder schließen einen Halbkreis um den Toten und singen in tiefem Ton: „Rasch tritt der Tod den Menschen an, Es ist ihm keine Frist gegeben, Es stürzt ihn mitten in der Bahn, Es reisst ihn fort vom vollen Leben, Bereitet oder nicht, zu gehen, Er muss vor seinen Richter stehen!“ Berta: „Wohlan!; So reich ich diesem Jüngling meine Rechte, Die freie Schweizerin dem freien Mann! Rudenz: „Und frei erklär ich alle meine Knechte!“ Indem die Musik von neuem rasch einfällt, fällt der Vorhang.

25.04.14: EISERNER VORHANG

Fällt der Eiserne Vorhang wieder? Die Benediktinerin Hildegard von Bingen (wahrscheinlich um 1098-1179) ist von Papst Benedikt XVI. 2010 zur Heiligen der Universalkirche erhoben worden. So eine Prüfung der Heiligkeit dauerte damals noch über 800 Jahre. Bei unserer Heidelberger Heiligen Dr. phil Edith Stein ging es deutlich schneller, 56 Jahre nach ihrer Ermordung in Ausschwitz wurde sie zur Heiligen, Abtransport von Schifferstadt 1942 nach Birkenau. Ihre Doktorarbeit schrieb sie über das Thema: „Zum Problem der Einfühlung“ Fast genauso lange dauerte es beim Papst Roncalli, (Johannes XXIII), der 55 Jahre nach seinem Ableben heilig wurde. Jetzt aber kommt es zu einer rasanten Beschleunigung des Zutritts zum Elysium. Papst Johannes Paul II, gestorben 2005, wird am kommenden Sonntag, den 27.4.2014 zum Heiligen, das sind nur neun Jahre nach seinem Tod. Sein großes Lebenswerk war die Einleitung der Öffnung des Eisernen Vorhanges. Man hat das Gefühl, schnell bevor der Vorhang wieder fällt, möchte man ihn zum Schutzheiligen haben...

13.04.14: Kuba not again !!!

Ein Text von Botho Strauß - 1980 geschrieben - bekommt beängstigende Aktualität, denn wenn es stimmt, was ich heute las (dass von der Welt stärksten Atomrakete, der SS-18 mit 10 Sprengköpfen und 40 Täuschungsköpfen, also unabfangbar, und mit einer Reichweite von 16 000 km noch 54 scharf gestellt sind, dass aber alle Ersatzteile dazu nur in der Ostukraine produziert werden) dann kann und wird Russland darauf nicht verzichten und wieder steht auf der anderen Seite ein idolativer jugendlicher Präsident : Cave Kuba! (Caveat ruinam: nam sub axe legimus: hecubam reginam) wer deutet das jetzt?? Wer war Hekuba ? https://www.rkco-koeln.de/Mitgliederbereich/Unterlagen/CarminaBurana_Text-Ori-Deutsch.pdf Und Hekuba: https://de.wikipedia.org/wiki/Hekabe Aber hier der mahnende Gedanke von Strauß aus dem 1980 erschienen Buch "Paare, Passanten"

02.04.14: Don't be a MAYBE

May be Der Slogan von Marlboro war so perfekt, dass er sofort verboten worden. "Dont be a Maybe - be Marlboro" Hier ist eine neue Zeitgeist Diagnose entstanden! Kennen wir doch noch die Diagnose "Achtundsechziger" und dann die Diagnose "Generation Golf" und dann die "Babyboomer" und dann "Generation X" Was macht den Charme der Maybes aus? Die Entscheidungsschwäche! Genau eben keine klare gemeinsame Eigenschaft zu haben ! Maybes sind Weder rechts noch links Weder Fisch noch Fleisch Essen mal vegetarisch mal vegan mal Fleisch alles ohne Weltanschauung Sie leben öffentlich aber ohne feste Position Sie wollen vieles, schuften sich aber nicht zu Tode Sie sind nicht unpolitisch können aber mit der Politik wenig anfangen sind konfliktscheu und politisch eher korrekt Sind entspannt aber nicht ohne subkutan schwelende Ängste Die erste Lebenskrise erwischt sie bereits mit Mitte 20 Darum hat man hat dazu schon den Fachausdruck der "Quarter-Life-Crisis" geprägt. Schauen Sie sich mal um und helfen mir mehr Beobachtungen zug Generation Maybe zu finden! dazu auch http://www.pflichtlektuere.com/02/12/2011/der-sowohl-als-auch-comedian/ und facebook überhaupt. es gibt nur ein like und kein DISLIKE.. 1000 Freunde aber Freunde in der Not gehen tausend auf ein bit...

10.03.14: Der zweite KRIM-Krieg droht. was brachte der erste?? (1853-56) also vor 160 Jahren; NIX

Viele haben den ersten ja vergessen, deswegen hier die medizinisch Relevanz: 1. Frauen an die Front. Erstmals (Sie erinnern) machten Frauen die Versorgung der noch nicht ganz Gefallenen zu ihrer Aufgabe - oder kennen Sie nicht Florence Nightingale (* 12. Mai 1820 in Florenz, Großherzogtum Toskana; † 13. August 1910 in London, England) Sie war eine Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege 2. Da war sie schnell. genau drei Jahre vor Henry Dunant. der als Schweizer aus der Schlacht von Solferino 1859 (die er als Tourist erlebte, aber wo in der auf die Schlacht folgenden NACHT TAUSENDE STARBEN, NUR WEIL er KEINEM von den dort Liegenden EINEN SCHLUCK WASSER ANBIETEN KONNTE) als Reaktion das Rote Kreuz (er war schweizerischer Herkunft, umgekehrte Schweizer Flagge!) gründete. 3. aus dem ersten Krim Krieg kommt das berühmteste Englische Kriegsgedicht: "somebody blundered... zu deutsch: Einer hat's vermasselt. Sechshundert wussten dass Sie als Soldaten nichts sagen durften als "Befehl ist Befehl" obwohl alle wussten, es ist falsch und sie ritten in die Schlucht, wo die Russen oben standen und sie alle abschossen... Fontane hat es frei gleich übersetzt, so ergriffen war er. 4. was folgern wir aus der obigen Frage: vor allem: Nichts hatte sich nach dem ersten Krim-Krieg geändert ausser dass 300 000 weniger am Leben waren. 5. Blöd von Europa zu sagen wir alimentieren die Ukraine.... das sind mehr Menschen als in der BRD leben, die können wir nie aus der Portokasse finanzieren. Und ausserdem... die Geschichte der Krim: Chruschtschow schenke sie seiner Frau als Morgengabe, sie war ja Ukrainerin , und er hatte Russland als ganzes... zu verschenken. Soviel zu wem gehört die KRIM... hätten Sie es gewußt? &. ja, das war unser Chruschtschow, der in der UNO seine Schuhe auszog, um Amerika das Fürchten zu lehren... der allerdings auch in Kuba abdrehte. Aber wer weiss dass alles noch. . . ihr Nachgeborenen... https://www.20min.ch/story/als-chruschtschow-den-schuh-zueckte-952891847759 und VOR ALLEM LESEN The Charge of the Light Brigade... hier die Geschichte und das Gedicht http://en.wikipedia.org/wiki/The_Charge_of_the_Light_Brigade_%28poem%29 Und natürlich ein teurer Spaß, sich jetzt auch noch um die Ukraine kümmern zu sollen, wie Peter Scholl-Latour sagt: Wenn wir uns für die Ukraine wirklich STARK machen, dann würde das aufgeblähte Territorium der fragilen Europäischen Union bis rund dreihundert Kilometer an jenes Schlachtfeld heranrücken, das unter dem Namen Stalingrad berühmt wurde. Haben die Deutschen jedes Gespür für die Tragik der eigenen Geschichte verloren? (Zitat des 90jährigen Scholl-Latour) https://www.telepolis.de/features/Scholl-Latour-Wir-leben-in-einer-Zeit-der-Massenverbloedung-3364167.html und RNZ 4.12.13 Egon Bahr schockt die Schüler: "Es kann Krieg geben" "Hitler bedeutet Krieg", habe sein Vater 1933 zu ihm gesagt. Als Heranwachsender habe er das nicht geglaubt. Und so sei das jetzt wieder: "Ich, ein alter Mann, sage euch, dass wir in einer Vorkriegszeit leben."

23.02.14: BALD wieder frei zugänglich: Die Gedichtsammlung auf unserer Homepage für jeden Tag: was ich liebe!

Wir haben bei Gedichten, deren Autor noch nicht 70 Jahre sub terra ist und auf denen somit noch Urheberrechte liegen, jeweils nach einer Quelle gesucht, wo Sie sie beim eigenen Surfen finden können dürfen und das finde ich sogar hochinteressant. Zum Beispiel finden wir eine Interpretation des Brecht Gedichtes VERHÖR DES GUTEN in der guten NZZ und somit werden einem nochmal ganz neu die Augen geöffnet. https://www.nzz.ch/article8BF0P-ld.219724 Verhör des Guten Tritt vor: Wir hören Daß du ein guter Mann bist. Du bist nicht käuflich, aber der Blitz Der ins Haus einschlägt ist auch Nicht käuflich. Was du einmal gesagt hast, dabei bleibst du. Was hast du gesagt? Du bist ehrlich, du sagst deine Meinung. Welche Meinung? Du bist tapfer. Gegen wen? Du bist weise. Für wen? Du siehst nicht auf deinen Vorteil. Auf wessen denn? Du bist ein guter Feund. Auch guter Leute? So höre: Wir wissen Du bist unser Feind. Deshalb wollen wir dich Jetzt an eine Wand stellen. Aber in Anbetracht deiner Verdienste Und guten Eigenschaften An eine gute Wand und dich erschießen mit Guten Kugeln guter Gewehre und dich begraben mit Einer guten Schaufel in guter Erde. Brecht

23.02.14: Nackerte Knaben auch in Heidelberg...

Nestroy brachte es vor mehr als zweihundert Jahren schon auf den Edathy-Punkt: "Wenn nix vertraulich wär, käme ja nix unter die Leut'!" - Aber auch unsere Stadtverwaltung muss sich jetzt dringend Gedanken machen, wie man mit einem Blickschutz die nackte Knabenfigur zu Füßen der Weisheit am Eingang der Universitäts Bibliothek vor unerlaubter Verbreitung im Internet schützt.

23.02.14: nach Frankreich jetzt auch jenseits des Atlantik...???

The Star Spangled Banner, gesungen von der nach den Hollande-Gerüchten jetzt neueste Geliebte von ... naja. Ich sags lieber nicht, denn Abhördienst liest mit und sperrt dann die Seite. http://www.youtube.com/watch?v=Q7zauaaPufo Beachten Sie den Clinton Kuss am Schluss des Videos!

14.02.14: zu 14.2.14 sagte schon Nestroy

"wenn nix vertraulich wäre, käme ja nix unter die Leut!" ob Gabriel es überlebt?

12.02.14: Vier Ringe und ein Sternchen, der Herr von Olympia bewertet sich selber

schöner als THE NEW YORKER kann man es nicht darstellen....

30.12.13: STEINMETZ-FEHLER oder möglich?

Meißel-Fehler oder möglich? Montag, Dezember 30, 2013, 04:37 PM Im Stückgarten meißelte der Steinmetz ein: Auf der Terrasse hochgewölbtem Bogen auf dem Goethe Denkmal im Schloss heisst es aber in Stein gehauen: Auf der Terrasse hochgewölbten Bogen. Welche Germanistikstudentin hilft mir hier weiter... Bildbelege anbei ...(hochgewölbteM - hochgewölbteN ?)

15.10.13: BISCHOF BASHING Teil 2

Bischof-bashing ist blöd, da springen jetzt alle auf den Bandwagon ohne zu denken und danken, was er Gutes getan hat: er hat ja nicht das Scherflein der armen Witwe verbaut sondern tief in den schwarzen Stuhl der dortigen Klerisei gegriffen: (nach FAZ von den 90 Millionen, die dort ruhten, 30 ausgegeben) und alle Handwerker bezahlt, keiner ging leer aus, Konjunktur ist da, wo der Rubel rollt, nicht wo er im schwarzen Säckel ruht. Bei der Schneider-Baupleite sind Hunderte in den Ruin gerissen worden. Zur Strafe sollte man ihn lebenslang dort Bischof bleiben lassen, allein in seiner freischwingenden Badewanne mit den zwei Nackenstützen schwimmen lassen. Man kann ihn natürlich so drastisch strafen, wie es im Heidelberger Heckerlied steht: An den Darm der Pfaffen Hängt den Edelmann Laßt ihn dran erschlaffen, Hängt ihn drauf und dran Schmiert die Guillotine Mit Tyrannenfett Reißt die Konkubine Aus dem Pfaffenbett. Aber dann wird er ewig durch die Räume spuken, wir werden hinter jeder Säule des Limburger Domes seinen Schatten im Dämmerlicht schaurig hervorwehen spüren. Ich weiß noch, wie es uns als Enkel gruselte, wenn der Großvater sein Verslein aufsagte und wir schon damals fühlen: so gerecht können wir gar nicht werden: Üb immer Treu und Redlichkeit Bis an dein kühles Grab, Und weiche keinen Finger breit Von Gottes Wegen ab, Dann wirst du wie auf grünen Au´n Durch´s Pilgerleben geh´n Dann kannst du sonder Furcht und Grau´n dem Tod ins Auge sehn. Der Pfarrer, der aufs Tanzen schalt und Filz und Wucherer war steht nachts als schwarze Spukgestalt um zwölf Uhr am Altar Paukt dann mit dumpfigen Geschrei die Kanzel, daß es gellt und zählet in der Sakristei sein Beicht- und Opfergeld Drum übe Treu und Redlichkeit Bis an dein kühles Grab, Und weiche keinen Finger breit Von Gottes Wegen ab! Dann suchen Enkel deine Gruft Und weinen Tränen drauf, Und Sonnenblumen, voll von Duft, Blüh'n aus den Tränen auf.

16.09.13: DER ST...FINGER

Der St...Finger Eine rein westliche Geste, immerhin bis 1968 1968 haben die Nordkoreaner ein US Schiff aufgebracht und die Mannschaft gefangen gesetzt. Noch heute steht dieses Schiff im Kriegsmuseum dort. The USS Pueblo, the only US Navy ship held by a foreign government, will go on display as the crown jewel of a North Korean military museum on Victory Day. Auf dem an die Weltpresse gemachten Foto der Gefangenen macht der zweite von rechts unten den St...Finger Die gefangenen US-Soldaten wurden nach dem Verhör gefragt, was die Finger-Geste bedeutete, und sie sagten, es sei ein altes „Hawain-sign of Peace to you....“ Es wurde voll geglaubt. Es gibt halt noch Länder ohne Weltsprache. Aber im Westen ist es immerhin 2300 Jahre alt, es wird schon in einem Schauspiel von Aristophaes 423 v. Chr. verwandt. Hier der Text, Auszug aus dem Schauspiel „Die Wolke“ SOCRATES: Well, to begin with, they’ll make you elegant in company— and you’ll recognize the different rhythms, the enoplian and the dactylic, which is like a digit. STREPSIADES: Like a digit! By god, that’s something I do know! SOCRATES: Then tell me. STREPSIADES: When I was a lad a digit meant this! [Strepsiades sticks his middle finger straight up under Socrates’ nose] SOCRATES: You’re just a crude buffoon!

09.08.13: BUNDESBAHN-BASHING

ist ja ein Standartwitz als Smalltalk-Füller, aber diese Meldung macht es schwierig keine Satire zu schreiben, da ich ihr - hätte ich sie nicht selber gehört - nie Glauben geschenkt hätte. "Der Mainzer Bahnhof wird wegen zu hohem Krankenstand des Personals nicht angefahren, die Züge werden nach anderen Städten umgeleitet" (7.8.13) - Also Streik, Stromunfall, Starkregen - alles hätte ich der Bundesbahn noch abgenommen, aber dass die jetzt uns Ärzten wegen den gelben Scheinen die Schuld in die Schuhe schieben, ist doch der Hammer. Nie war der Krankenstand so niedrig. Keine Grippewelle, keine Durchfallsepidemie, kein neuer böser Virus aus dem fernen Osten. Und dann diese Entschuldigung. Nächstes mal wird wahrscheinlich der Hamburger Hauptbahnhof geschlossen, weil einer Taube ein Zeh abgefahren wurde und man nach dem verlorenen Glied sucht. Dann sind wenigstens die Tierärzte schuld.

04.08.13: Wie barbarisch.... werden unsere Enkel sagen: Ihr habt Tiere getötet um sie zu essen?

Im SPIEGEL Nr. 31 vom 29.7.13 auf Seite 40 fand ich die Zukunftlösung, die wir in der Medizin ja schon lange anwenden: Stammzellen zu züchten um neue Blutzellen oder Herzzellen zu schaffen. Man nimmt (das Labor dazu steht in Maastricht und der erste Hamburger dazu wird in der kommenden Woche in London vorgestellt und verzehrt) ja, wirklich, man nimmt einfach ein paar Zellen aus dem Rindernacken und macht Stammzellen für Steaks daraus und brütet die in rundlicher Hamburger-Form an und .... klar schmecken sie super, hatten ja ein echts Rindviech als Vater. Und der ganze Umweg über des Sex mit Kühen, die mit ihren Methanfürzen auch noch das Ozonloch aufreissen, entfällt. Auf, Jules Verne, weiterschreiten!

03.08.13: Das schönste Fahndungs-Foto ever. Das muss gefeiert werden!

In der RNZ vom 3.8.13 ist dieses schöne Fahndungsfoto. Meistens sehen die Bilder ja so aus, wie der graue Herr rechts unten, nix genaues erkennbar. Aber hier! Dank der Handy-Wahn-Idee "nur-was-ich-fotografiere-ist-passiert" fand sich nach vollbrachter Unzucht (diesmal Emma sei Dank Frau gegen Mann) bei dem armen ausgeraubten Opfer als letzte Erinnerung beim kummervollen Aufwachen noch dieses Foto. Liebe macht blind. Sexwunsch zusätzlich noch dumm. Jedenfalls wünschen wir der Polizei viel Freude beim Jagen! (der junge Opferant hatte leider nicht den Namen der Disko genau genug gelesen: "Frauenbad": Ja: hier waschen die Weiber ihnen den Kopf - wenn da noch Blut drin ist.

26.07.13: bin GAAANZ verstochen aufgewacht...

Die Mücke wählt sich mit Bedacht Zum Wirkungsort die stille Nacht Ihr hohes Sirren hörst du laut Du ziehst das Plumeau bis zur Nase Das Schutzschild, viel zu heiß gebaut Bringt den Konflikt zur neuen Phase: Du wälzt dich hin, du wälzt dich her Verschwitzt und schlaflos - ach egal Du wirfst die Decke ab, so sehr Wird der hier der Hitzestau zur Qual. Kein Sirren mehr - oh wie fein Jetzt endlich schläfst erschöpft du ein. Der Vampir Mücke saugt behaglich, Und du kratzest nun drei Tag dich.

24.06.13: Junggesell-Innen-Pöbel-Tag

Sowohl die Touristen wie auch die Einwohner der Altstadt und andere anständige Menschen sehen mit Grauen auf die Unsitte den Einstieg in die Ehe mit einem widerlichen Besäufnis zu feiern, wobei auch noch demonstrativ hässlich gekleidet die übrigen Besucher der Altstadt angepöbelt werden. Siehe Foto: wer sich so schlecht benimmt hat kein Recht mehr auf einen Bilderschutz, sondern wir haben ein Recht darauf, dass uns solche Bilder erspart bleiben! Das neue deutsche Wort Fremdschämen passt so richtig für diese Entgleisungen. Hiermit schlage ich vor am - zum Beispiel 14. Februar - einen JunggesellenInnen-Tag einzuführen: Den allgemeinen VEP-Tag = Vor-Ehe-Pöbel Tag und an allen übrigen Tagen diese Veranstaltungen und das Auftreten in witzlos-häßlichen Gruppenkostümen zu verbieten! Zur Ehre der Frauen muss ich allerdings ergänzen, die Männergruppen sind noch viel peinlicher, wenn sie mit aufgeblasenen Plastik-Penis vorm biervollem Bauch und der Aufschrift auf dem Rücken "Der letzte Versuch" rumtorkeln.

16.06.13: Hauptstrassen-Steinklopfer

Manch einer mag bei dem gebremsten Fleiß der Steine-Klopfer an den schönen Spruch gedacht haben: "lieber fuffzig Pfennig weniger und sitzen bei der Arbeit!" Dabei ist das sicherlich eine hochgradig sinnvolle Aufgabe, dem vorbeigehenden Passanten aber bleibt unverständlich, warum die Steine raus geklopft werden dann genauso wieder eingesetzt werden! Hier wäre ein Erklärungs-Schild hilfreich: Wir nivellieren die Zwischenräume zwischen den Steinen um den Stöckelschuhen geschmückten Beinen keine Fallgruben zu sein! (seinen!)

30.04.13: Luja, sag i

Köstlich, endlich dürfen die Götter wieder mitspielen, schon Schiller hat moniert: Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Bekümmert sich ums Ganze, wer nicht hat? Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl? Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt, um Brot und Stiefel seine Stimm' verkaufen. Deswegen bewundere ich die Weisheit des königlich bayrischen Amtsgerichtes, über Losverfahren die Wunschliste der wirklich wichtigen weltoffenen Pressemedien mit himmlisch-göttlicher Hand (alea iacta esto) gefunden zu haben. Halleluhja! Luja, sag I "Allgäuer Zeitung", "Passauer Neue Presse", "Pforzheimer Zeitung", "Sächsische Zeitung", "Oberhessische Presse Marburg" und die "Lübecker Nachrichten" Die FAZ wirds kaum verkraften. Gespannt was die sagen. Ihr dj

01.04.13: SPOEDGEVALLEN

Abenteuer in einer flämischen Stadt (Ostende) Mit einem notfallmäßig erkrankten Familienmitglied im Auto das Hospital zu finden, ging ja noch: AZ = Allgemeen Ziekenhuis, Krankenhaus, aber dann unter den vielen Türen den Eingang zur Notaufnahme zu entdecken, da mussten wir kapitulieren und - gut, „hier werden Sie geholfen“, man hat uns schon am Ende hingeschubst, aber wären Sie drauf gekommen? dabei ist es so leicht: hier steht‘s doch ! SPOEDGEVALLEN naja, ein bisschen auf der Klaviatur der süd-nördlichen Lautverschiebung gespielt und schon haben wir es: oe = u und d = t und f wird zu v und der Eingang ist erklärt und gefunen: ein „Spute-Dich-Fall“ ! Notfall, na klar. So fallen einem die Schuppen von den Augen. Spute dich! Spute dich, ehe das Postamt schließt! Wenn auch ein Anziehn für nur zehn Minuten; Und ein Pustegehtaus-Lauf verdrießt,: Minute spart Tage im Sputen; Fertiggestellt und nicht abgeschickt – –, Wem nützen halbe Sachen? Freut man sich nicht nach Erwachen; Wenn man schon Antwort auf gestern erblickt? Versäume nichts, wenn dich der Moment Mahnt. Irgendwer, der dich liebt und kennt; Stirbt vielleicht fern, während du niest; Ahnt vielleicht, daß du ihn nicht liebst. – – Wenn du ihm jetzt schriebst, Ihm, den du nicht wiedersiehst – – Spute dich, ehe das Postamt schließt! Ringelnatz

24.03.13: ZYPERN

toll wie Botticelli die Aphrodite da surfen läßt, und schaumgeboren... naja, wer so böse Eltern hat (Mutter Gaia, die ihrem Sohn den Befehl gab die Geschlechtsteile ihres Mannes Uranos abzuschneiden und zerhackt ins Meer zu werfen, und diese hochhormonellen Teile fielen ja vor Zypern ins Meer, das daraufhin gewaltig aufschäumte) braucht sich über seine weitere sexuelle Reifung nicht zu wundern. Dass dieses zypriotische Kind dann so wolllüstig aus diesem Schaum auftauchte, dass sie ihren Ehemann den braven Schmid Hephaistos permanent betrügen musste, ist verständlich und das der dann ein Netz über sie werfen liess, als sie gerade mit Mars zugange war, lockte dann bei den Göttern, die die beiden unterm Gitterbettchen sahen, das "homerische" Gelächter hervor. Wollen wir hoffen, dass wir bald über Zypern lachen können, wir, hoffentlich nicht die Götter oben, die dann möglicherweise auch noch über die Frau auf dem Stier lachen... Und ein bisschen gelogen hatte Aphrodite schon damals und konnte ihre Schuld der kleinen Verheimlichung nicht einlösen, nämlich daß ihr Preis, den sie dem Paris („Die Wahl des Paris – wer die schönste der Frauen sei) versprach, wenn er sie wählte, nur den kleinen Schönheitsfehler hatte, zwar sehr schön zu sein, aber schon vergeben und fest verheiratet. Deswegen musste Helena (der Preis) erstmal geraubt werden und es kam zum zehnjährigen Trojanischen Krieg, in dem viele Helden verbluteten.

09.03.13: KOMETEN KOMMEN

Komenten sind haarige Sterne, so das Wort (gr. Kome = Haupthaar) und haarige Dinge sind immer schwer vorauszusagen, aber dieses Jahr werden wir zwei mal solche sehen, und zwar schon bald am 13.3.13 (was ein Datum!) am westlichen Abendhimmel den „Pan-Starr „ genannten C2011-L4, den man jetzt schon über Tasmanien sieht und dann am 28. 11.13 den Kometen „Ison“, der nach manchen Voraussagen so hell wird, dass er wie der Mond am Tage auch zu sehen sein wird. Naja. Mal sehen. Der Kometenschweif zeigt immer von der Sonne weg und Komenten schmelzen je nach Sublimation in der Hitze der Sonne oft schon bevor wir sie optisch geniessen können. Immerhin besser sie fallen auf die Sonne als auf die Erde. Aber auf den 28.11.13 bin ich gespannt. Und Nestroy dichtete 1833 schon: Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’, D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n; Ein Komet reist ohne Unterlaß Um am Firmament und hat kein’ Paß; Und jetzt richt’ a so a Vagabund Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund; Aber lass’n ma das, wie’s oben steht, Auch unt’ sieht man, dass ’s auf ’n Ruin losgeht. Am Himmel is die Sonn’ jetzt voll Capriz, Mitten in die Hundstag’ gibt s’ kein´ Hitz’; Und der Mond geht auf so rot, auf Ehr’, Nicht anderster, als wann er b’soffen wär’. Die Millichstraßen, die verliert ihr’n Glanz, Die Milliweiber ob’n verpantschen s’ ganz; Aber lass’n ma das, herunt’ geht’s z’ bunt, Herunt’ schon sieht man’s klar, die Welt geht z’grund.

20.02.13: SCHAVAN 3 - Auch Goethes Doktortitel wackelt !

Hier ein Leserbrief aus der FAZ vom 15.2.13...

20.02.13: SCHAVAN 2

diese URL ist insofern interessant, als es erstmals das Plagiat nicht als Apfel+copy sieht, sondern auch wenn alle Sätze inhaltlich leicht verändert und satzbaumäßig ganz anders sind, es doch durch mühseligen Vergleich herauskommt, daß nicht selber so gedacht wurde, auch nicht nachgedacht wurde, sondern "nach"-gedacht wurde. Das geht natürlich nicht mit robot-search-modulen, sondern nur, wenn mit hohem Neidfaktor die Doktorarbeit nachgearbeitet wird. http://causaschavan.wordpress.com/2013/02/05/schavan-plagiat-fur-anfanger-ein-kleiner-leitfaden

06.02.13: SCHAVAN

"Er setzt sich an des Tisches Mitte, liest zwei Bücher, schreibt das dritte! " klingt wie Wilhelm Busch, ist es aber nicht und so wage ich mal das Zitat einfach so zu gebrauchen. Um darüber nachzudenken, ob man nicht viel eher als Frau Schavan den Doktortitel der Uni Düsseldorf das Recht solche zu verleihen aberkennen müßte, wenn diese mehr als 33 Jahre braucht zu prüfen und erkennen, ob die Arbeit zu Recht war. In Heidelberg ist man da etwas gnädiger, man hat einfach die Doktorarbeit von Helmuth Kohl, sorry, Dr. Helmuth Kohl, in den Giftschrank gestellt und die Ausleihung verboten, damit keiner solche Sätze verspotten kann wie "wir Pfälzer sind ein lustiges Völkchen und lieben den Krischer!" Hier das Foto der Stelle aus Kohls Arbeit:

27.01.13: HUGGING DAY UND HASH-TAG

Schon seit über 25 Jahren gibt es ihn, den National Hugging Day. National Hugging Day is an annual holiday created by Rev. Kevin Zaborney. It occurs on January 21 and is officially recognized by the Hugging Committee of the City of London, as well as the United States Copyright Office, but is not a public holiday. The holiday was founded on March 29, 1986 in Caro, Michigan, and has since spread to multiple countries. The purpose for the holiday is to help everyone show more emotion in public. The date of January 21 was chosen because it marks a midpoint between Christmas and Valentines day, where people are figured to be at their emotional low. The holiday was created because Americans are embarrassed to show their feelings in public and Z. hoped that a National Hug Day would change that. Soweit wikipedia Ja so eine Umarmung überwindet alte Erbfeindschaften, holprig, stolprig, aber immerhin schön zu sehen, wie auch am 22. Januar 1963, also vor 50 Jahren sich Adenauer und de Gaulle küssten und umarmten... https://www.youtube.com/watch?v=BfeWS8H6Q5A Es muss ja nicht immer eine gleichgeschlechtliche Umarmung sein, aber wehe wenn sie losgelassen, den Prüderles entfährt auch in diesen Tagen der dritten Januarwoche 2013 gleich der Hashtag #Aufschrei, was uns immerhin zum Dazulernen bringt, was ein Hashtag ist. (hash = das Karo-Zeichen auf der Tastatur: „#“ und tag = der goldene Reiter, das Markierungszeichen im Zettelkatalog und so heisst beim Twittern das Sammelbecken für Wutausbrüche. Also, dem Hashtag möchte ich den Hugging Day entgegenhalten, versäumt nicht zu leben ob allen Tweets... Reue Die Tugend will nicht immer passen, im ganzen lässt sie etwas kalt. Und das man eine unterlassen, vergisst man bald. Doch schmerzlich denkt manch alter Knaster Der von vergangnen Zeiten träumt, an die Gelegenheit zum Laster, die er versäumt. Wilhelm Busch 1832-1908 Und zum Glück gibt’s auch die frechen females... ebenfalls eine Busch Beobachtung Sie ist ein reizendes Geschöpfchen, Mit allen Wassern wohl gewaschen; Sie kennt die süßen Sündentöpfchen Und liebt es, häufig draus zu naschen. Da bleibt den sittlich Hochgestellten Nichts weiter übrig, als mit Freuden Auf diese Schandperson zu schelten Und sie mit Schmerzen zu beneiden.

08.01.13: LIEBES-SCHLÖSSER

Dieses schöne über 1000jährige Gedicht erlebt ja zur Zeit ein den Akteuren wohl nicht bekanntes neues Aufblühen: Dű bist mîn, ich bin dîn: des solt dű gewis sîn; dű bist beslozzen in mînem herzen, verlorn ist daz slüzzelîn: dű muost och immer darinne sîn. Doch das ist von Stadt zu Stadt ganz unterschiedlich, Kölle hat schon über 40 000 und Heidelberg immer ganz wenige Liebessclösser, da die Stadt wohl einen Mann vom Ordnungsdienst mit Bolzenschneider abgestellt hat, der Schlosskonkurrenz vorzubeugen. Auf der alten Brücke hält sich ein Schloss höchstens eine Woche, dann wird es entschlossen (!) gekappt. Wir haben doch schon ein Schloss.

28.11.12: NEULICH IN DER KLEINEN WELT

Neulich (21.11.12) in der kleinen Welt: Was so ein Ex alles kostet... Herrn Wulffs Rede habe ich mir verkniffen, (Kommentar RNZ, indirekt : „man habe einen der Zuhörer beim Rausgehen sagen gehört, noch nie habe er erlebt, dass man mit so vielenWorten nichts sagen kann!“) und abends in unserm Stammlokal Piccolo Mondo, „die kleine Welt“ haben wir dann den Nachklapp erlebt: es sitzen fünf stramme Burschen um eine Flasche Wasser. Alle haben einen Knopf im Ohr, wulstig ausbuchtende schwarze Anzüge und einer sogar die typische Glatze der Bodyguards. Richtig. Wulff speist im Nebenzimmer. Eine handvoll Bodyguards, wer will bei einem Präsidenten da was sagen, aber bei einem Ex. Das Ex-Volk muss es halt zahlen. Allerdings sah der Mann in seinem grauen Anzug so grau aus, dass einem grauste.

12.11.12: OB NORDEN SÜDEN OSTEN WESTEN, ZU HAUSE IST ES DOCH AM BESTEN

DEN BRIEF KONNTE ICH MIR NICHT VERKNEIFEN SOFORT AN DIE BAHN ZU SCHICKEN Liebes DB Team Auf dem Zug von Hamburg nach Frankfurt stoppen wir HEUTE AM SONNTAG DEN 4.11.12 jetzt bereits von 14 Uhr bis 14.39 Uhr in Hannover mit der stereotypen Ansage "Bitte steigen Sie wieder aus! Der Zug ist zu voll, vorher fahren wir einfach nicht ab: und wenn wir hier noch länger stehen: jede Verspätung ist nur ihre Schuld!" (Anstatt einen Waggon anzuhängen oder zu sagen Zutritt nur noch für Personen mit Platzreservierung!). UND, LIEBE BUNDESBAHN, welche Entschädigung geben Sie uns unschuldigen Platzkarteninhabern? Wir die wir jetzt alle Anschlüsse verpasst haben? Aber das Schärfste kommt noch. Wir, glücklicherweise mit einem Speisewagenplatz, haben die Kellnerin gefragt, kommt das oft vor? Ja, sagt die, aber die anderen Ansager machen es cleverer. Sie sagen, bitte - alle müssen aus Sicherheitsgründen aussteigen und den Zug wechseln, und dann lassen sie den gleichen Zug wieder aufs Gleis fahren und sagen, der Ersatzzug hat nur noch für Reservierte Plätze Zutritt !!!

23.10.12: GRIPPE 2012

Jetzt hats mich auch ergriffen, erst lag meine Frau eine Woche, jetzt ich, aber so stark war es lange nicht mehr. Die Influenza-Grippe ist es nicht, denn es geht ohne Kopf- und Rückenschmerzen und mit zunächst nur mildem Fieber: 1. Samstag: Kratzig im Hals und das Gefühl des der Engländer mit thight-chest beschreibt. 2. Tag, Sonntag, naja, mal ausspannen, aber es kommt doch eine Schwäche bei 37,8 Fieber dazu und viel Husten, Schleimlöser genommen. 3. Tag, Sonntag Nacht auf Montag solche Verstärkung des Hustens, dass ich immer alle 15 min mich im Bett aufsetzen musste und NICHT schlafen konnte, wirklich eine Belastung. Fieber Montag 38.2 und viel jetzt produktiver Husten. 4. Tag, Dienstag: Mit Codein den Husten unterdrückt ("nicht nochmal so eine Nacht!" aber nicht Schlafen können vor Halsschmerzen! Noch nie erlebt, aber alle 5-10 Min muss man ja schlucken, und das war so messerscharf schmerzend, daß ich die Augen zusammenkneifen musste. Um Mitternacht mit flüssigem Aspirin gegurgelt, etwas Schmerzlinderung, kurze Schlaf von 2-4 Uhr morgens. Aufgewacht mit 39.0 Fieber und steigend über den Tag. Keine Kopf- oder Rückenschmerzen aber Schwäche durch Fieber und Ärger über anhaltende Halsschmerzen. Jemand schickte mir das wunderbare Bild dazu. danke ... ja ein Butterfly Messer ist nichts gegen die Halsschmerzen. Ich habe mal einen ABSTRICH gemacht, aber meist lässt sich der Bösewicht nicht dingfest machen. Mittwoch, 24.10.12, 4. Tag der Arbeitsunfähigkeit, aufgewacht mit 38.2 Fieber und jetzt fängt es an wirklich nervig zu werden, gegen die Halsschmerzen hat mir unser Apotheker Sulagil empfohlen, 4x In den Rachen gesprüht und ich brauchte beim Schlücken nicht mehr die Augen zusammenkneifen. Ist doch toll was die Fronthunde alles wissen... (medizinisch ist es Lidocainspray und die Firma ist die dubiöse WICK, die auch das Medinight vertreibt, Aufputsch und Dämpfungsmittel zugleich... ) aber der Husten tut jetzt weh, weil die Hustenmuskulatur schmerzt. Somit ist es nicht das sanfte milde Fieber, bei dem man sich freut im Bett sein zu dürfen und endlich ungestört lesen zu können... (fiebernd fand ich immer bekämpft der Körper die bösen Viren, aber unser Sohn (Internist in Hamburg) sagt sofort Ibu und paracetamol nehmen, Fieber mache nur kaputt und zweitens sofort PCT bestimmen? was ist das denn? da sehe man (Procalcitonin) ob es viral oder bakteriell sei, und wenn man keine Kopfschmerzen habe, könne es garnicht viral sein... naja. wenn man an Ärzte glaubt Donnerstag, 25.10.12, fünfter Tag der Arbeitsunfähigkeit, also arbeitsrechtlich bereits eine Woche! hoffentlich übern Berg! Die gute alte "Fieberkurve" zeigte erstmals morgens mit 37.6 weniger Temperatur als am Vortage, und schlafen ging einigermassen, drei bis viermal von anhaltenden Hustenattacken geweckt, jeweils mit "maulvoller Expektoration" die tapfer da ohne Schmerzen als angenehm empfunden nach neuen Regeln geschluckt. Freud hatte noch moniert in einem Mietshaus keine Besuche mehr machen zu wollen, weil nicht auf jedem Treppenabsatz ein Spucknapf stand. Damals WICHTIG: Falls es offene Tuberkulose war, wäre schlucken mit zusätzlicher Darmtuberkulose verbunden gewesen! Heute sagt man, daß der Darm als komplexes Immunorgan für den ganzen Menschen die Information über die Bakterien, die er töten soll, dringend braucht. Genauso wichtig, Nase möglichst "hochziehen" - d.h. und danach schlucken, nicht schnäuzen, denn mit mit Schnäuzen drückt man Bakterien in die Nebenhöhlen, wochenlange Sinusitis folgt. Aber jetz fang ich an stark zu schwitzen: Schwitzen = Zeichen sinkenden Fiebers, Schüttelfrost = steigendes Fieber!) Freitag, 26.10.12, sechster Tag und erster Tag des "angenehmen" Krankseins, Fieber von morgens 37.1 auf abends 37.4 steigend im Bett lesend, Schlaf gut und traumreich, husten tief produktiv. beim Rumlaufen sofort nass-schweissig. Samstag 27.10.12 siebter und hoffentlich letzter Tag, oh morgens wieder mehr Fieber 37.2° ! Soll man sich schon wieder anziehen oder weiter einen Rest&Rereation Day aus sScherheitsgründen einplanen? Bemerkung des Mitleides am Rande mit den P und B, den SOV und AAA: Wie schlimm sind die Politiker und Berufsschauspieler dran, die nicht krank sein dürfen, und die Selbständigen ohne Vertreter sowie die Arbeitnehmer mit Angst um den Arbeitsplatz. Und welche segensreiche Erfindung ist der gelbe Zettel! Der Husten wählt sich mit Bedacht, zum Wirkungskreis die stille Nacht, damit er nicht alleine stört Dich, dem der Husten selbst gehört ; - Mit atemschöpferischer Pause weckt alle Leute er im Hause, die wach nun auf der Lauer liegen: Wann wirst Du Deinen Anfall kriegen? Der Nachbarn Mitleid ist bescheiden bei andern, lautlos stummen Leiden - Doch müssen hier sie sich bequemen und Anteil an dem Husten nehmen. Aus Selbstsucht schon wünscht Alt und Jung Dir herzlich : "Gute Besserung" Eugen Roth

07.08.12: ORGAN SPENDE

Schon Blut-Transfusion ist eine Organspende... Wenn man es richtig sieht! Wir sind auf unsre Ahnen stolz: Ihr Blut, in unsern Adern rollts! Doch kreist oft Blut in unsern Bahnen Von Leuten, die wir gar nicht ahnen. (Eugen Roth) Die Schwierigkeit der gerechten Organvergabe ist grenzenlos. Gibt es überhaupt Gleichheit und Gerechtigkeit bei der quasi zufälligen Verteilung von Geld und Gesundheit? Wieso hat ihr Vater, der Graf von Thurn und Taxis in einer Woche zwei mal ein menschliches Herz transplantiert bekommen? Da stehen einem doch die Haare zu Berge, oder gibt’s die Organe doch auf einem freien Markt, siehe den Cartoon aus der Titanic vom August 2012.

28.07.12: Orgasmus beim Gähnen

difficile est satiram non scribere in dem meistens sehr guten Blog Pharmama.ch habe ich diesen Cartoon gefunden und dazu die interessante Information (von der Seite zitiert:) Fluoxetin, Citalopram, Risperidon Nebenwirkung: Orgasmus beim Gähnen. Bei den meisten Menschen setzen Antidepressiva aber das sexuelle Empfinden und die Lust darauf eher nach unten, deshalb ist es eine sehr ungewöhnliche Nebenwirkung, die so direkt nicht mal im Kompendium (dem Schweizer Arzneimittelbuch) erwähnt wird. Quelle: snopes

13.05.12: GESCHAFFT ! Kollegin ist Heilig nach achthundert Jahren!

Endlich heilig nach 800 Jahren! Heute, Donnerstag den 10. Mai 2012 wurde sie heilig gesprochen. Das achthundertjährige Prüfungsverfahren des Vatikans wurde im Jahr 2011 zum Abschluss gebracht und am 10. Mai 2012 dehnte Papst Benedikt XVI. die Verehrung der hl. Hildegard auf die ganze Kirche aus und schrieb sie in das Verzeichnis der Heiligen ein. Hier Hilde mit neuer Vision Es geht auch anders. Dr. Edith Stein: Ein Beispiel für die zügige (nur 50 Jahre post mortem!) erfolgte Heiligsprechung von jemanden mit Doktortitel und jüdischer Geburt - nun, letzteres war Jesus auch - aber bei unserer berühmten Medizinerin HILDEGARD VON BINGEN (gestorben 1179 mit 81 (!) Jahren, Zeitgenossin Kaiser Barbarossa, dem sie eindringlich ins Gewissen redete!) dauerte es fast 800 Jahre und auch dann noch geschah es nur aus Versehen: unser Papst Benedikt XVI. nannte sie in seiner Generalaudienz am 1. September 2010 „Unsere Heilige Hildegard!“. Überrascht darauf hingewiesen das sie noch gar nicht heilig sei, hatte er sie dann heute Donnerstag den 10. Mai 2012 im Nachschlag schnell endgültig heiliggesprochen. Bravo, Benediktus! Hier Edit mit neuem Hütchen Quellen: http://www.heiligenlexikon.de/BiographienE/Edith_Stein.html http://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard_von_Bingen#Heiligsprechung http://www.heilkraeuter.de/heiler/hildegard-kraeuter.htm

15.04.12: Akazien-Exitus auf Ebertanlage

Achtung, was geht hier vor: die Stadt fällt die Akazien in der Ebertanlage. Selbst den Fällern fällt das Fällen schwer, und uns, der Bürgerinitiative: Keine-Ebert-Bahn.de schwimmen die Felle weg, wenn die Akazien gefällt sind. Hier stirbt gerade die dritte oder vierte, völlig gesunde (ich habe persönlich den Stamm und die über 50 Jahresringe geprüft!) Akazie und schnell wird mit Bohlen das Loch abgedeckt. Wenn man es ehrlich meinte. würde wenigstens nachgepflanzt statt zugemacht! Schreiben Sie bitte Briefe an unseren Bürgermeister: "Stopp it!" Sollen hier etwa Fakten für die Oberleitungsmasten der Strassenbahn geschaffen werden??

11.04.12: Arzt-Tel-Nummer im Notfall

Unter der Nummer 116117 wird es bald (voraussichtlich ab 16.4.12) in ganz Deutschland und wahrscheinlich noch in diesem Jahr auch in ganz Europa eine einheitliche Arzt-Rufnummer geben. Das war zwar schon längst fällig, denn es ist technisch und finanziell (Anruf immer kostenlos für Patienten, wird von den Ärzten getragen!) einfach, aber hat doch viel Absprache gebraucht. Nun gut, hier ist sie, die einheitliche Nummer OHNE VORWAHL überall und ohne Kosten: 116117 Schön wenn Technik hilfreich ist. Aber wahrscheinlich wird wieder irgendsoein Telefonfuzzi denken, es sei doch viel einfacher, wenn man gleich eine Vorauswahl trifft: "Drücken Sie bitte die eins, wenn Sie privat den Arzt zahlen wollen, drücken Sie die zwei wenn sie AOK sind, drücken Sie die drei wenn sie in einer Ersatzkasse sind, drücken sie die vier, wenn Sie im Ausland versichert sind. Halten Sie Ihre 12stellige Kasssen- und Mitgliedsnummer bereit (finden Sie auf Ihrer "Gesundheitskarte". Reste on linje, silvuplä... der nächste Platz ist bereits für Sie reserviert.... "auf du junger Wandersmann" - "muß i denn, muß i denn zum Städlele hinaus" - "Das Lieben bringt viel Freud!" Reste on linje, silvuplä... der nächste Platz ist bereits für Sie reserviert.... Oh je. Falls Sie aber wirklich krank sind, lassen Sie lieber die Finger von der Tastatur und nehmen Ihre Beine unter den Arm und gehen zu Ihrem Hausarzt. Da sehen Sie wenigstens, wie viele noch vor Ihnen warten.

18.03.12: Super-TIPP zur Sicherheit IHRER Emails !!

Wenn Sie was wirklich nur an einen Empfänger senden, wirklich sicher gehen, daß nur sie/er es liest und die mail NIE weitergeleitet kann: dann nutzen Sie dieses tool und Ihre mail/Bild ist a) nur zwei Tage sichtbar und b) löscht sich nach dem ersten Anschauen sofort und vollständig und c) Sie können nachprüfen, wer es gesehen hat und wann! Funktioniert - habe es eben überprüft. Senden Sie mit: http://www.onetimesecret.com

18.03.12: NEULICH IN HANNOVER

Auf einer Party bei M. (Bild ist nicht gestellt, sondern real, nur vom Blogger X mit Sprechblasen versehn. Ich würde es mit dem alten Heidelberger Strassenmusikantenspruch sagen: "Schabst du das Cello, schäbiger Schuft? Nein, ich gige die Geige, garstiger Gauch!" Verres, Marschmeyer und G.auf einer der M.-Partys Quelle https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/

29.02.12: Ebertanlage soll zur Ebert-TRASSE werden: Nein!

Betreff: Leserbrief an RNZ Stadtredaktion Anlage oder Trasse? Unsere Stadtoberen müssen wissen was sie tun... Aber sie müssen es auch erklären können, warum sie die schöne mit alten Plantanen bestandene Anlage in Trasse umtaufen wollen. Nicht umsonst ist die parkähnliche grüne Lunge der Friedrich-Ebert-ANLAGE mit verantwortlich, warum diese schöne Gegend nicht einfach Ebert-Strasse getauft wurde, sondern "Anlage".  Aber jetzt wird es noch schlimmer, wenn wir eine Strassenbahn-Trasse dort hinlegen wollen, müssten wir diese Strecke auch in Ebert-TRASSE umtaufen. Bislang hat Heidelberg in der Altstadt zwei große Bausünden, eine ist der Abriss der alten Barockhäuser in der Grabengasse wegen des Baus der Triplex-Mensa 1974 gegenüber der Universität, die zweite Sünde der Wasch-Beton-Komplex Kornmarkt-Parkhaus. Beides passt wie die Faust aufs Auge. Jetzt will der Gemeinderat eine dritte dazustellen: Eine Strassenbahn bauen durch die Friedrich-Ebert-Anlage: nur für die 750 m Länge der bereits jetzt schon und planungsmäßig auch weiterhin mit Bussen angebundenen Strecke soll zusätzlich eine Bempel fahren, die dann  - ähnlich wie in Lissabon - mit spezial kurzen Waggons die scharfe Steigung im 90  Grad Winkel um die Peterskirche knirschend kaum schaffen wird um dann den Löwenbrunnen am Uniplatz  zu umrunden oder mit Rangiergleis (zusätzlich zu den Linien- und Touristenbussen)  den Uniplatz zu verunstalten. Und die Bäume sollen fallen. Ach die vielen armen Juchtenkäfer... Über 75 wertvolle hohe Gehölze: Eiben, Spitzahorn, Bergahorn, morgenländische und abendländische Platanen: alles soll ersetzt werden durch die immerkahlen kalten Masten für die Hochspannungsleitung der Strassenbahn!! Herrlich Aussichten! Was für ein Schildbürgerstreich, sowas überhaupt anzudenken! Wir wehren uns gegen solche verfahrenen Pläne mit der Initiative www.keine-Ebert-Bahn.de (wird gerade gegründet, die Domain ist schon belegt!) Dr. Dieter Jung

11.02.12: DER SEUFZER

Ein Seufzer lief Schlittschuh auf nächtlichem Eis und träumte von Liebe und Freude. Es war an dem Stadtwall, und schneeweiß glänzten die Stadtwallgebäude. Der Seufzer dacht an ein Maidelein und blieb erglühend stehen. Da schmolz die Eisbahn unter ihm ein – und er sank – und ward nimmer gesehen. Christian Morgenstern 1871-1914

07.02.12: JETZT haben wir den KATARRH - ganz wie die alten Rittersleut

Hatt' ein Ritter den Katarrh, Damals warn die Mittel rar, Er hat der Erkältung trotzt, hat in seine Rüstung g'rotzt. Ja, so warn's, ja so warn's, ja, so warn's die alten Rittersleut'. Ja, so geht’s auch heut... eine mögliche Version, es stehen viele im Netz http://www.golyr.de/fredl-fesl/songtext-ja-so-warn-s-die-alten-rittersleut-274865.html hier die vom VdSt Sie ist meine liebste und die längste Version.... http://www.vvdst.org/studentenlieder/205-ja-so-warns-die-alten-rittersleut.html Aus der habe ich die Zeile mit dem Katarrh - Ich komme drauf, weil die Grippewelle zur Zeit rollt, aber als Rittergrippe, wo man nur Schneuzen kann, denn es ist keine Influenza mit 40 Fieber sondern eine Rotz-u.-Schleim Grippe mit mild erhöhten Temperaturen.... Also eine Er"kält"ung von der Kälte draussen geboostert. Aber wir haben heuer (11.2.12) ein Ereignis mir bislang unbekannt zu feiern: eine geschlossene feste glitzernde Eisdecke verbindet die Altstadt mit dem Neuenheimer Ufer: werden die Stadtoberen sie freigeben? Der Reiter und der Bodensee Der Reiter reitet durchs helle Tal, auf Schneefeld schimmert der Sonne Strahl. Er trabet im Schweiß durch den kalten Schnee, er will noch heut an den Bodensee; Noch heut mit dem Pferd in den sichern Kahn, will drüben landen vor Nacht noch an. Auf schlimmem Weg, über Dorn und Stein, er braust auf rüstigem Roß feldein. Aus den Bergen heraus, ins ebene Land, da sieht er den Schnee sich dehnen wie Sand. Weit hinter ihm schwinden Dorf und Stadt, der Weg wird eben, die Bahn wird glatt. In weiter Fläche kein Bühl, kein Haus, die Bäume gingen, die Felsen aus; so fliegt er hin eine Meil und zwei, er hört in den Lüften der Schneegans Schrei; es flattert das Wasserhuhn empor, nicht andern Laut vernimmt sein Ohr; kein Wandersmann sein Auge schaut, Der ihm den rechten Pfad vertraut. Fort gehts, wie auf Samt, auf dem weichen Schnee, wann rauscht das Wasser, wann glänzt der See? Da bricht der Abend, der frühe, herein: Von Lichtern blinket ein ferner Schein. Es hebt aus dem Nebel sich Baum an Baum, und Hügel schließen den weiten Raum. Er spürt auf dem Boden Stein und Dorn, dem Rosse gibt er den scharfen Sporn. Und Hunde bellen empor am Pferd, und es winkt ihm im Dorf der warme Herd. "Willkommen am Fenster, Mägdelein, an den See, an den See, wie weit mags sein?" Die Maid, sie staunet den Reiter an: "Der See liegt hinter dir und der Kahn. Und deckt' ihn die Rinde von Eis nicht zu, ich spräch, aus dem Nachen stiegest du." Der Fremde schaudert, er atmet schwer: "Dort hinten die Ebne, die ritt ich her!" Da recket die Magd die Arm in die Höh: "Herr Gott! so rittest Du über den See! An den Schlund, an die Tiefe bodenlos, hat gepocht des rasenden Hufes Stoß! Und unter dir zürnten die Wasser nicht? nicht krachte hinunter die Rinde dicht? Und du wardst nicht die Speise der stummen Brut? Der hungrigen Hecht' in der kalten Flut?" Sie rufet das Dorf herbei zu der Mär, es stellen die Knaben sich um ihn her; die Mütter, die Greise, sie sammeln sich: "Glückseliger Mann, ja, segne du dich! Herein zum Ofen, zum dampfenden Tisch, brich mit uns das Brot und iß vom Fisch!" Der Reiter erstarret auf seinem Pferd, er hat nur das erste Wort gehört. Es stocket sein Herz, es sträubt sich sein Haar, dicht hinter ihm grinst noch die grause Gefahr. Es siehet sein Blick nur den gräßlichen Schlund, sein Geist versinkt in den schwarzen Grund. Im Ohr ihm donnerts wie krachend Eis, wie die Well umrieselt ihn kalter Schweiß. Da seufzt er, da sinkt er vom Roß herab, da ward ihm am Ufer ein trocken Grab. Gustav Schwab Übrigens Kater kommt von Katarhh (weil die Studenten nach dem Suff immer ihren dicken Kopf überspielen wollten, sagten sie, ich habe den Katarhh so oft, dass man es als Kater verballhornte. Und Katarhh wiederum verstehen Sie, wenn Sie die griechische Weisheit "Panta rhei": Alles fließt kennen, denn katarrhein = gr. = alles fließt nach hinten runter. Wobei wir beim wichtigsten Abwehrmittel nach der Infektion sind: Den Schleim nicht ausspucken oder ins Taschentuch, sondern schlucken, denn der Darm ist das größte Immunorgan und baut am schnellsten Antikörper...

31.01.12: schön, dass es nochmal KALT wird, aber noch lange kein Grund

daß die Schlosswiesen als Parkplatz umfunktioniert werden, nachdem man schon die häßliche Wolfs-Schanze als Ticketoffice vors Schloss gebaut hat, nur damit die Schlossangestellten nicht die 200 m vom Schlossparkplatz oberhalb der Strasse laufen müssen, sondern bis vor ihren warmgef.... Schreibtischsessel fahren können und ihre Gehwarzen nur noch auf 20 m abradieren müssen. Statt dem Wessendorf-Wahn einer Restauration barocker Buxbäume haben wir jetzt den Büro-Schlaf-Beamten, dem auf seinem Weg vom S.U.V. zum Schloss nicht eine Bauchfettzelle wegschmelzen soll. MENSCH BEWEGT EUCH !! Aber das ist doch schön, dem Dehio sei Dank, dass wir den Grundsatz - im wesentlichen wenigstens im alten Schloss - gefrönt haben: Conservieren statt Restaurieren. Also so lassen wie es war, statt goldene Kuppeln als Krönung von Heidelberg zu schaffen...

31.01.12: HUCH WIRD ES KALT

Hallo! Hoch Dieter kommt! Es ist zwar nur eine alte Wetterweisheit. Eine von vielen. Aber die lässt uns erzittern: Heute ist Vigilius. Und heute friert es. Schon jetzt liegen die Temperaturen nachts oft im zweistelligen Minusbereich. Und die richtige Russenkälte von Hoch „Dieter“, der hat Hoch „Cooper“ mittlerweile abgelöst, ist noch gar nicht bei uns. Die kommt erst am Donnerstag. „Die Kälte wird sich mindestens bis kommenden Dienstag halten. Und bis zur Monatsmitte kommen die Temperaturen am Tag kaum über den Gefrierpunkt“, erklärt Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterportal „wetter.net“ am 31.1.2012 Vigilius (* um 500; † 7. Juni 555) war römischer Bischof und Papst von 537 bis zu seinem Tode. Von allen Päpsten war er das am längsten amtierende Kirchenoberhaupt. Und er beschädigte den Ruf der Kirche am meisten, nicht durch borgia-eske Ausschweifungen, sondern weil er die Unfehlbarkeit des Papstes als erster Papst mal wagte anzuzweifeln.

06.01.12: Zur Zeit

Sapienti sat: Marc Aurel, Selbstbetrachtungen, 10. Buch, 8. Kapitel http://gutenberg.spiegel.de/buch/1479/10

02.01.12: Schaf im Wulffspelz

Der Lindenbaum-Traum ist eine gleiche Lüge, nein, natürlich nicht, Herr Schaf im Wulffspelz, wie Müller/Schubert sie sich andachten.... in keinen Lindenbaum können Sie das tun, was Schubert einfach erträumt behauptet: seinen Namen schneiden: Das geht. wie jeder naturbeobachtende Mensch erkennt, nur in Buchen. (Remember: Buch-Stabe) Eine Linde hat eine Rinde, in die noch nie ein einziges Wort geritzt wurde, denn sie ist so aufwürfig rauh, dass dort keine Botschaft erkennbar wäre... wo kennen wir denn das her. (Schauen Sie die Lindenrinde auf wiki an, oder mutig gar in realo). Ok. Good bye. Lindentraum.

02.01.12: Ein so gutes Neues Jahr wie das Alte wünschen wir Ihnen

und raten Sie mal. wo das Wetter am besten in Deutschland war??? (Artikel FAZ 2.1.12) Und das bei dem Dauerregen, der den diesjährigen Jahreswechsel begleitete... Zum Vergrößern klicken: Puh, mir steht der Schweiss auf der Stirne. Heidelberg, der heisseste Ort der BRD !!!

05.12.11: Zum heutigen Kauf einer Wolke durch SAP

22.11.11: Auf de schwäbsche Eisebahne gibt's gar viele Haltstatione,

Was meinen Sie zum 21-er Problem? Frau stimmt "NEIN" und ist für den neuen Bahnhof: „Wenn der Wind der Veränderung weht, erhöhen die einen ihre Mauern, bauen die anderen Windmühlen. Warum müssen Leute immer grundsätzlich gegen Veränderungen sein? Fast denkt man nur aus Kuschelgefühl weil es unterm gemeinsamen Schirm so schön ist.“ Mann stimmt "JA" und ist gegen den neuen Bahnhof : „Zustimmung, Frau, zu Deinen Gedanken. Nur: wir denken schneller irgendwo hinzukommen, und kommen doch nur schneller unter die Erde, da sollen wir doch lieber auf dem Boden bleiben, da geht’s schon schneller zu als der Schwab einschätzen kann: Auf de schwäbsche Eisebahne gibt's gar viele Haltstatione, Schtuegart, Ulm und Biberach, Mekkebeure, Durlesbach! Rulla, rulla, rullala, rulla, rulla, rullala, Schtuegart, Ulm und Biberach, Mekkebeure, Durlesbach! Auf de schwäbsche Eisebahne wollt amal a Bäurle fahre, geht am Schalter, lüpft de Hut. "Oi Bilettle, seid so gut !" Refrain... Rulla, rulla, s.o. Eine Geiß hat er sich kaufet und daß sie ihm nit entlaufet, bindet sie de guete Ma hinte an de Wage a. "Böcklie, tu nuer woidle springe, 's Futter werd i dir scho bringe'. Setzt si zu seim Weible na und brennt's Tabakspfeifle a. Auf de nächste Statione, wo er will sei Böckle hole, findt er nur no Kopf und Soil an dem hintre Wagetoil. Do kriegt er en große Zorne, nimmt de Kopf mitsamt dem Horne, schmeißt en, was er schmeiße ka, d'm Konduktör an Schädel n "O, du kannst de Schade zahle, warum bist d'so schnell gefahre! du alloin bist schuld dara, daß i d'Geiß verlaure ha!" und mit solchen Filmen läuft unsere mailbox zur Zeit voll: http://www.mitjastimmen.de/bahn/s21-film/home

09.11.11: WAS WAR ALLES AM 9. NOVEMBER

Zunächst die beiden wichtigsten 9. November (man nennt diesen Tag ja schon den Schicksalstag der Deutschen!!): 1918: Novemberrevolution: Am 9. November 1918 verkündet Maximilian von Baden eigenmächtig die Abdankung von Kaiser Wilhelm II. und betraut Friedrich Ebert mit den Amtsgeschäften. Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann ruft vom Reichstagsgebäude aus die „deutsche Republik“ aus. 1989: Am 9. November 1989 fiel die Mauer Und hier die sonstigen 9. "Novembers": 1799: Am 18. Brumaire VIII ( = 9. November 1799) führt Napoléon Bonaparte mit Unterstützung seines Bruders Lucien einen Staatsstreich durch und beendet damit offiziell die Französische Revolution. Die Mitglieder des Direktoriums werden abgesetzt und verhaftet. 1848: Revolution von 1848/49 im Kaisertum Österreich: Robert Blum, linksliberaler Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung, wird nach der Niederschlagung des Oktoberaufstands von Wien im Rahmen der Märzrevolution unter Missachtung seiner Abgeordnetenimmunität am 9. Novemberg 1848 von einem Hinrichtungskommando erschossen. 1918: Novemberrevolution: der Reichskanzler Max von Baden erklärt eigenmächtig am 9. November 1918 gegen 12h die Abdankung des Kaisers Wilhelm II. und den Verzicht der Nachfolge des Thronfolgers, angeblich ohne Rücksprache mit dem Kaiser. Gegen 14h erklärte Phillip Scheidemann vorm Reichstagsgebäude „die deutsche Revolution“ und rief Friedrich Ebert zum Reichspräsidenten aus, sich selbst zum Reichskanzler. Gegen 16h erklärte dann Karl Liebknecht vom Spartakusbund die Räterepublik für Deutschland und gründet die Zeitung Die Rote Fahne. Abends gegen 20h formierte sich der Rat der Volksbeauftragten, dessen Bemühen (nach Weimar fliehend wegen den Unruhen in Berlin) schließlich zur Weimarer Republik führte. 1923: Der Hitler-Ludendorff-Putsch wird von der Bayerischen Landespolizei vor der Feldherrnhalle in München blutig niedergeschlagen, nachdem der Bayerische Ministerpräsident Gustav Ritter von Kahr über den Rundfunk seine Unterstützung für den Putsch zurückgenommen und die Auflösung der NSDAP erklärt hat. 1938: Reichspogromnacht: Im Deutschen Reich kommt es am 9. November stattlich gelenkt reichsweit zu organisierten Übergriffen gegen Juden und jüdische Einrichtungen, bei denen unter anderem Synagogen in Brand gesteckt werden. Polizei und Feuerwehr haben Weisung, nur nichtjüdisches Eigentum zu schützen. 1967: Bei der feierlichen Amtseinführung des neuen Rektors der Hamburger Universität entfalten Studenten ein Transparent mit dem Spruch "Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren", der zum Symbol der 68er-Bewegung werden wird. 1974: Nach 58 Tagen Hungerstreik stirbt RAF-Mitglied Holger Meins in der Justizvollzugsanstalt Wittlich. 1989: Fall der Berliner Mauer: Nachdem SED-Politbüromitglied Schabowski auf einer im DDR-Fernsehen übertragenen Pressekonferenz die Gewährung von Reisefreiheit bekanntgegeben und die Nachfrage nach dem Beginn dieser Regelung mit „Das tritt nach meiner Kenntnis… ist das sofort, unverzüglich“ beantwortet hatte, strömen Tausende zu den Grenzübergangsstellen: Beginnend mit dem Übergang Bornholmer Straße öffnen sich für die DDR-Bürger damit die Berliner Mauer und die anderen innerdeutschen Grenzen.

29.10.11: BADEN? HOHENZOLLERN? WÜRTTEMBERG ???

Am 27. November findet ja die große Volksabstimmung statt, wohl die größte seit der Frage ob wir Baden, Hohenzollern oder Württemberg oder BaWue heissen sollen. Und dann wurde doch auch nicht das Ergebnis der Abstimmung sondern der Wille der Politiker durchgesetzt... Hier behandelt die Bruchsaler Online-Zeitung mal die Qualität der Wahlplakate für die Kopfbahnhof-Wahl. Was ist Ihre Voraussage? http://www.designtagebuch.de/ja-oder-nein-die-kampagnenmotive-zur-volksabstimmung-stuttgart-21-im-vergleich/#more-12386 Volksentscheide habe im Süden Tradition: Im Jahr 2010 fand in Bayern ein Volksentscheid über ein absolutes Rauchverbot im öffentlichen Raum statt. Daran nahmen 37,7% der Stimmberechtigten teil. 61% der abgegebenen Stimmen wurden für den Gesetzentwurf "Für echten Nichtraucherschutz!" abgegeben, 39% dagegen. Damit wurde das deutschlandweit strikteste Rauchverbot eingeführt.[9] Im Jahre 1951 (am 9.Dez.51) fand eine Abstimmung statt, ob es ein gesamtes Südwestland geben soll (genannt Baden-Württemberg) oder ob es drei Länder geben sollte, Baden, Hohenzollern und Württemberg. In Baden gab es eine Mehrheit von 52 Prozent für Baden! Das wurde dann aber mit einem juristischen Kniff unter den Tisch gekehrt, indem man nachträglich sagte, es gälte nicht die Landesebene, sondern das Gesamtresultat und da mußten sich die Badenser dann von den Württembergern schlucken lassen.

18.10.11: 11.11.11

Dieses Jahr haben wir vier außergewöhnliche Daten: 1.1.11 / 1.11.11 / 11.1.11 / 11.11.11. Manche erhoffen sich Magisches davon.... Am 18.10.2011 um 01:38 schrieb ein Bekannter von uns Weil ich doch denke, dass in Feng Shui ein Gehemnis wohnt, sende ich diese eMail an 8 mal 8 gute Freunde, die ich alle bitte für mich und uns Lotto zu spielen, denn wenn wir dem Gott des Geldes keine Plattform geben kann er sich auch nicht entfalten. Und hier nun die Mail zu dieser Aktion: Ihr Lieben, der Monat Juli dieses Jahres hatte 5 Freitage, 5 Samstage und 5 Sonntage. Dies ist nur alle 623 Jahre der Fall. Die Chinesen nennen dieses Phänomen "ein Sack voller Geld" und das ist noch nicht alles: * Dieses Jahr haben wir vier außergewöhnliche Daten: 1.1.11 / 1.11.11 / 11.1.11 / 11.11.11. * Zudem hat der Monat Oktober dieses Jahr 5 Sonntage, 5 Montage und 5 Samstage. Das ist nur alle 823 Jahre der Fall. Wenn Du die letzten beiden Zahlen Deines Geburtsjahres mit dem Alter, welches Du dieses Jahr geworden bist, zusammenzählst, erhältst Du die Zahl 111. Diese Zahl ist dieses Jahr für alle gleich!!!! und das bedeutet das Jahr des Geldes!!! Diese Jahre sind hauptsächlich als "Besitz von Geld" bekannt. Dieses chinesische Sprichwort sagt, dass du dies 8 guten Freundinnen/Freunden weitersagen musst und das Geld kommt in den nächsten 4 Tagen, wie es durch das Feng-Shui erklärt ist. Diejenigen, die es nicht weiterleiten, erhalten auch kein Geld. Teste das mal - es ist zwar unglaublich, aber es stimmt tatsächlich! Also Leute, Ihr wisst worum es geht - seid umarmt. Lieber H, 8x8 gute Feunde, das ist ja schon fast facebookmäßig! Wir haben höchstens ein mal vier, aber dennoch freue ich mich, an dem Versuch teilzunehmen, indem ich einer randomisierten Gruppe Patienten den Auftrag gebe und diese dann am 12.11.11 fragen werde, wie groß ihr so induzierter Geldzufluß denn gewesen ist. Immerhin hat der Brief nicht die bei anderen Kettenbriefen so böse Klausel: Wenn ihr es nicht macht, wird Euch viel Geld genommen werden! Einmal, ich gestehe, habe ich auch so einer Einflüsterung gehorcht, als Kohl sagte: "Ich sehe blühende Landschaften im Osten!" und wir haben dort investierend die Hälfte des bislang erworbenen Vermögens verloren... Liebe Grüsse Dein Dieter

07.10.11: Literaturnobelpreis

Tomas Tranströmer hat heute den Literatur-Nobelpreis bekommen. Hier einige seiner Verse (Haiku-Stil) Großer und langsamer Wind aus der Bibliothek des Meeres. Hier darf ich ruhen. Die Begräbnisse kommen dichter und dichter wie die Strassenschilder wenn man sich einer Stadt nähert. Ich spiele Haydn Der Klang sagt, daß es die Freiheit gibt und das jemand dem Kaiser keine Steuern zahlt. Ich hisse die Haydnflagge: Sie bedeutet Wir ergeben uns nicht. Aber wollen Frieden.

06.10.11: Kurzurlaub in Flandern

Ostende, Belgien Naja. Wenn man eine Strasse pflastert, oder nur irgendwas baut, kommen oft, wie zum Beispiel bei der Heidelberger Bahnstadt, „nen paar Milliönsche mehr druff“. Man kann’s aber auch anders machen. Nämlich bis zum letzten Sandkorn, das man von der neu gebauten Promenade fegt, alles schon schön vorausberechnen. Das ist calvinistisch-protestantisch-max-weberische Ethik in Reinkultur. Bis auf den Hundertstel Euro genau berechne ich die Kosten, da ist nicht Platz für einen Millimeter Überfluß. Was die Erneuerung der Strasse kostet? Naja. 6 Millionern. Und 12 Tausend Euro für die Pflaster-Steine, und 218 Euro für den Absperrzaun. Und 68 Cent für das Pflaster, das der letzte Abbauer des Zaunes wegen der dabei geholten Schürfwunde am Finger braucht. Ist alles gut berechnet. Man möchte VLAAMS GEWEST sein. dj

14.09.11: nur so einfach erzählt aus der Praxis

Im letzten Notdienst bat mich der Fahrer wegen eines menschlichen Bedürfnisses mit hochgehen zu dürfen und an der Tür wollte ich der Patientin erklären, daß "ich den Fahrer mitgebracht habe weil...." - "O Gott" , sagte die Patientin, "stehts so schlimm, daß Sie gleich den Pfarrer mitgebracht haben ??" Und dem Heidelberger Hauptkommissar der Ortspolizei Herrn Noe (Ärztezeitung vom 9.11.11 Seite 27) einen freundlichen Gruß, aber der Druck der Schutzpolizei auf die Ärzte, bei Todesfeststellung auf "natürlichen Tod" ist verständlicher Weise groß, denn sonst muss der ganze Kripo-Zirkus anlaufen, aber mein Widerstand hat mich mal davor bewahrt in der BILD zu stehen: Ein Patient von uns lag drei Monate post mortem in seiner Kammer direkt neben dem Polizeiposten Schlossberg 3, bis die Summe der Fliegen im Flur auch den indolenten Nachbarn den Weg wiesen, und der Arme war zwar durch viele Hausbesuche bekannt, aber allerdings schon im Stadium der schwarzen Verflüssigung. Bei bekannter Herzkrankheit wollte ich fast schon das Zugeständnis auf natürlichen Tod machen, was schlußendlich auch der Pathologe bestätigte, aber ein Anruf bei ihm brachte dann doch die folgende (nie aufgeklärte) Kuriosität zu Tage: "welche Leiche meinen Sie?" - "Wieso??" - "ja, welche,?" denn unter der Decke lagen zwei Tote! Merke: Hält dich dein Ekelgefühl vom echten Einsatz ab: traue ihm! Gib die Arbeit den Experten!!

13.08.11: Sommer???

Herr, es ist höchste Zeit, Der Sommer war sehr klein Lös Deinen Schatten von den Sonnenuhren Und auf den Fluren lass die Sonne rein.  Befiehl den nassen Blättern grün zu sein Beend die nördlich-kalten Tage Und dränge sie zum Licht und jage Endlich Sonne in den Wein. Wer jetzt noch blass ist, wird es immer bleiben Wer jetzt noch kann nach Süden reisen Wird wachsam Wetterberichte lesen Unruhig erkennen: Der Sommer ist gewesen.  dj nach rmr.

25.07.11: Oh dieser Sommer (24.7.11)

18.07.11: PUTINS PREISFRAGE

Was der Putin sich so sagte als er einmal richtig lachte weil die Quadriga auf dem Preis ausgerutscht wie auf Eis. Nachlesen im Augustbrief. Jetzt gleich!!

05.07.11: Hilfe! Nackte Frauenschenkel!

Heute Abend spielt im Frauen-Fußball Deutschland gegen Frankreich im Kampf um die WM. Wußten Sie, dass DIESER SPORT 15 JAHRE LANG VERBOTEN WAR?? Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wird auch die grundgesetzliche Gleichberechtigung von Mann und Frau festgeschrieben. Doch zwischen Theorie und Praxis verläuft im konservativen Nachkriegsdeutschland ein tiefer Graben. Das patriarchalische Denken in geschlechtsspezifischen Bahnen dominiert immer noch Sport und Gesellschaft. Fußballsport gilt nach wie vor als "unweiblich" und "nichtfraugemäß". Der Deutsche Fußball-Bund hat kein Interesse an den Fußballerinnen. Im Gegenteil, der Bundestag des DFB stellt am 30. Juli 1955 in Berlin fest: "Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand." Ab sofort ist Frauenfußball allen DFB-Mannschaften verboten. Erst als die Fußballerinnen Ende der 60er Jahre die Gründung eines eigenen Dachverbandes erwägen, lenkt der DFB ein. Am 31. Oktober 1970 wird das Verbot wieder aufgehoben. Bald gibt es einen bundesweiten Spielbetrieb. 1974 wird die erste Frauenfußball-Meisterschaft ausgespielt. 1982 spielt erstmals eine DFB-Frauennationalelf. Mit dem Gewinn der Europameisterschaft 1989 kommt es zum Durchbruch des Frauenfußballs in Deutschland. Quelle 5.7.11: http://www.bpb.de/themen/6YYRO3,0,Die_graue_Spielzeit.html Da fällt mir nur Marylin Monroe zu ein: Es ist nicht wahr, daß Männer dauernd an Sex denken. Nur wenn sie denken, denken sie an Sex.

01.06.11: für "nach" Kachelmann

Du toller Wicht, gesteh' nur offen: Man hat dich auf manchem Fehler betroffen! - Ja wohl! doch macht' ich ihn wieder gut. - Wie denn? - Ei, wie 's Jeder tut. - Wie hast du denn Das angefangen? - Ich hab' einen neuen Fehler begangen; Darauf waren die Leute so versessen, Daß sie des alten gern vergessen. Goethe

16.05.11: Vor genau 40 Jahren, im Frühjahr 1971 in NY... Ein Vogel STRAUSS

Ein Vogel STRAUSS, australischen Wüstensand gewohnt, unterschätzt dennoch die Hitze des New Yorker Pflasters. Als Greenhorn dort hat er vergessen, dass Geil sich in New York wie Geld buchstabiert: Greißlige Henn' Am Montagmittag (21.3.1971) letzter Woche um halb zwölf Uhr Ortszeit meldete sich beim Deutschen Generalkonsulat in New York ein Polizist und teilte mit, gegen 2.45 Uhr sei "ein gewisser Josef Straub", wohnhaft im Hotel Plaza, von drei Frauen, "zwei Negerinnen und einer Weißen", überfallen, aus der rechten Gesäßtasche sei ihm ein Portemonnaie mit 180 Dollar und 300 Mark geraubt worden. "Er gab an", so berichtete der Anrufer, der Geschädigte sei "Mitglied des deutschen Parlaments". Das Konsulat beschied den Polizeianrufer: "Wir wissen nicht, daß ein Abgeordneter hier ist." Dann ließen die Konsulatsbeamten den Polizisten warten. Der gerupfte Strauß, leidgeprüft im Umgang mit sich selbst, suchte einer hämischen Mißdeutung seines New Yorker Black-and-white-Erlebnisses vorzubeugen. .... Weiterlesen im alten SPIEGEL von 1971 auf: https://www.spiegel.de/politik/greisslige-henn-a-f292aecc-0002-0001-0000-000043345572?context=issue Gräßliche Hennen, seien das gewesen, mit sowas würde er doch nicht... meinte Strauß. Genaueres dort weiterlesen. Liegt hier aus zu Ihrer Freude.

15.05.11: NACHHALTIGKEIT

dieses Neu-Wort findet oft gute Resonanz. Nie fand ich es so genial plaziert wie hier, auf dem dicksten Bunker Hamburgs... Immobilien. Für immer wertbeständig...

22.04.11: VOR FÜNFZIG JAHREN

Am Sonntag, den 12. April 1961, also vor 50 Jahren genau hatte ich Konfirmation, aufgenommen in die Gemeinde in Rheinhausen / Niederrhein mit dem Spruch aus Psalm 36,6: Herr Deine Güte reicht soweit der Himmel ist und Deine Wahrheit, soweit die Wolken ziehen. Am gleichen Tag flog der russische Bauernsohn Juri Gagarin als erster Astronaut um die Erde. Überhaupt war 1961 ein ganz besonderes Jahr unbegrenzter Aufbruchsstimmung und freundlichst übersehener Menetekel: Einführung der Antibaby Pille Einführung der Tranquilizer: Valium Erste Stereo Übertragung im Radio Erste Songs der Beatles Erster hutloser Präsident: Kennedy, Beginn des Jugendwahns Erstes deutsches Atomkraftwerk, Kahl am Main, ging ans Netz Bau der Mauer Erste Wirtschaftspleite: Borgward Erster Medizinrückschlag: Contergan-Missbildungen Aldi Brüder teilen Deutschland in Nord und Süd

10.04.11: Wolf !!!!

Alarm = it. "all'arme" = "zu den Waffen" Früher haben wir noch gelernt: wer zu oft Wolf ruft, dem kommt keine Hilfe wenn.... 2011: wie oft rief die Presse Alarm: Dioxin, Kundus, Tunesien, Guttenberg, Ägypten, Lampedusa, Onkelmord, Lybien, Fukushima... Nie wurde auch nur einem von Ihnen auch nur ein Haar gekrümmt, Sehen Sie die kommende Gefahr? Sie nehmen nichts mehr wahr! Abhilfe? Dem morgendlichen Vogelgesang lauschen: Die wissen alles: Schon um 5.14 geht's los, bis 6.20 Dann beginnt der Verkehr! Ihr dj

26.03.11: AAA Abschalten Aller AKWs

"Ach, wenn die Dummheit eine Geistesschwäche wäre. Leider ist sie aber eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert." Johann Nestroy (1801 - 1862) Haben wir Tschernobyl schon vergessen? Wir wollen im Stress-Test die AKWs testen, ob sie Flugzeugabstürze, Erdbeben oder Anschläge aushalten, aber kein noch so intelligenter Stress-Test hilft gegen menschliche Dummheit. Tschernobyl ist durch einen aus Dummheit gemachten menschlichen Bedienungsfehler hochgegangen, nicht durch Terror, Technikversagen oder Tsunamis. Da wir nur 23 % unserer Energie aus AKWs beziehen, haben wir wie kein Land die Chance Vorreiter ungefährlicher Energieerzeugung zu werden. Ich plädiere für AAA = Abschalten aller AKWs als Innovationskick für Wirtschaft und Herausforderung für unsere Ingenieurkunst.

25.03.11: ÄRZTLICHE BEOBACHTUNGEN AUS DER HORIZONTALEN

Wegen einer Gliose musste ich mich einer komplizierten Augenoperation unterziehen, (Entfernung von Linse und Glaskörper in Lokalanästhesie), ich danke im Rückblick allen, die mich behandelt haben und hoffe auf volle Rückkehr der Sehkraft, was wohl noch einige Zeit dauernd wird. (Gliose = eine zweite Haut wächst sichtbehindernd über die Netzhaut und muss nach Herausnahme von Linse und Glaskörper abgeschält werden). Über einen einwöchigen Aufenthalt in einer großen Fachklinik in der Metropole möchte ich hier berichten, ich denke diese Standortänderung der Beobachterposition eines Arztes ist für Patienten wie Kollegen gleichermaßen interessant. Auch möchte ich eine Lücke füllen, denn ich habe im Internet keine Erlebnisschilderung dieser Operation gefunden. Der Text wurde jeweils unmittelbar nach dem Geschehen quasi protokollartig niedergeschrieben. Kapitel I Augenoperation (wegen epiretinaler Gliose) in einem großen Krankenhaus in der Metropole Montag, 21.3.2011, 8 Uhr Drei mal sehr nett empfangen, zunächst von der Chef-Sekretärin: "Bitte gehen Sie mit diesen Zetteln über den Hubschrauberlandeplatz in das Hauptgebäude!" Ein angenehmer Marsch heute, die Sonne lachte vom frühlingsblauem klaren Himmel, und dann wurde ich dort nach längerem Herumirren und zweimal Anstehen an der falschen Anmeldeschlange von einer "gelben Dame" aufgenommen, die einem wieder eien Berg von rasch zu unterschreibenden Zetteln nebst Kuli in die Hand drückte, wo ich u.a. unterschriftlich einwilligen sollte, das der/die ev/kath Geistliche meine Religionszugehörigkeit in seinem Computer speichern dürfe, und dann wurde ich aufgefordert, eine Nummer zu ziehen, naja das kennt man ja von der Bahnauskunft und mir wurde zugesichert dass nach nur kurzer Wartezeit jetzt die entscheidenden Fragen gestellt würden! Aber trotz hoher Nummer (945 oh!, die Klinik hat ja erst eine halbe Stunde auf, oder zählen die von 1000 abwärts?) nur kurzes Verschnaufpäuschen vor dieser dritten Anmeldung, dann gab es einen Schwung - geschätzt 10 DIN A 4 Seiten - neuer Formulare, die allein durch die Menge des Textes vor jedem Lesen geschützt waren. Oh heiliger St. Bürokratius, gibt's hier auch einen Chirurgicus? Gemach, Gemach, möchte man dem Autur zurufen, Du wirst Deine Schmerzen schon noch kriegen! Jetzt ab ins Zimmer 27, schön geputzt, und die Zeitschriften vom Vorgänger, hinterm Vorhang bei der Raumreinigung vergessen, lassen Hoffnung keimen, dass er sehend entlassen wurde. Dann zur Mittagszeit Abruf in Op, hoffentlich bekommt der Hauptakteur keinen Hypo (für Nichtmediziner: Zitteranfall durch hungerbedingtem Unterzucker) Es folgt der übliche Verschiebebahnhof bis zum OP, man kann die Strecke nur anhand der verschiedenen Deckenlampen rekonstruieren und angekommen ist man, wenn alle maskiert und neben den runden Deckenleuchten ganz viele Mikroskope über einem schweben. Rasch und professionell wird Infusion, Monitor, und eine Blutdruckmanschette angelegt, die automatisch alle 2 Min misst und während der 30 minütigen Operation mein engster Freund wurde, der einem immer wieder beruhigend drückte:" Nicht aufregen!" Denn zum Aufregen gab es schon viel: Endlos langes Auspacken von vielen Instrumenten (alles für ein Auge?) sah ich, mühsam den Kopf aus der Halterung hebend um wenigstens noch etwas mitzukriegen. Den zierlichen Engel in Grün schien aber etwas anderes zu stören: ich solle nicht über das englische Gemurmel erschrecken, sagte die nette Narkoseschwester, sehen konnte ich sie nicht, denn ich hatte schon einen Sack über den Kopf gezogen bekommen, was mich fatal an die Hinrichtungsszene von Saddam Hussein erinnerte, aber wir haben dann doch sehr nett über ihre Heimatstadt Dubrovnik geplaudert, uns beiden lebhaft vor Auge und für eine fröhlichere Stimmung sorgend. (Nachdem ich vorher den Patzer gemacht hatte und sie als Narkoseärztin anredete: Ach, was, bei Lokaler brauchen wir so was nicht, aber man hätte einen auf stand-by im Haus). Dann Auftritt Hauptakteur, knappe Vorstellung und schneller Einstich irgendwo ins Gesicht, das klingt zwar blöd, aber ohne Augenkontrolle hat man kaum Körperorientierung! Der Einstichschmerz war zahnarztmäßig, dann kam auch ein wenig das Gefühl der Mund würde links innen taub, aber faszinierend der letzte bewegende Blick durch die scheidende eigene Linse: gleissendes OP-Licht und vier Maskierte, die sich ins Blickfeld schoben. Und dann fing das Hauen und Stechen an, wohlgemerkt alles unterhalb der Schmerzgrenze, aber deutlich als sehr unangenehmes Drücken, Ziehen, Knacken und Bohren zu empfinden. Dazu dieses helle Licht, in das zu schauen man gezwungen ist, da ja die Augenlähmung ein Wegschauen unmöglich macht. Hier kommt schon Angst und Herzklopfen auf. Diese Geräusche, dieses Ziehen, Drücken, und Nichtwissen, was geschieht. Wenig Worte, klar das übliche: "Schwester, Tupfer!' oder "Der Bauch geht ja spazieren, wie soll ich da operieren?"' sind hier fehl am Platze, aber dann doch einige Zahlen, mal wurde von "300" gesprochen, dann von "400" - der Zuhörer sucht verzweifelt die Maßzahl, doch wohl nicht atü?? Dann wurde nach einer 22er gerufen, Linsengrösse in mm? Wohl auch nicht, verlassen wir die Tonspur, gehen wir zu dem, das ich klar beurteilen kann, und zwar ich und nur ich: Die Farben! Der Hintergrund weiß, aber auch wechselnd ins hellblaue oder leuchtend grüne, dadurch und mehr im Vordergrund die Formen, immer noch heller als der Hintergrund. In der rechten Bildhälfte eine lanzettförmige Figur, dann wieder mehr wie ein Zitronenschnitz, den man in sparsamen Gastwirtschaften dünn aufs Schnitzel gelegt bekommt. Dieser Zitronenschnitz steht senkrecht und wird durch die Maßnahmen des Chirurgicus hin und her tanzen. Dem stehen auf der anderen, linken Gesichtsfeldhälfte drei übereinander schwebende viel kleinere Torbögen gegenüber, runde Bögen mit einer geraden Bodenseite hin zum linkem Bildrand. Und immer drückt Freund Blutdruck-Manschette: "Ruhig Blut. Ruhig Blut". Er drückt fester: Steigt mein Druck? Freund Manschette murmelt "Nur Mut, nur Mut!" Zweiter Akt: das Wasser aus dem Auge wird abgelassen, man meint es Gluckern zu hören und man sieht es, wie wellenförmig blass rot weiss etwas Waberndes absinkt und da jede Information fehlt, aber die Handlung zu heilig ist, als dass man fragen könnte, wer will schon den Piloten nach jedem Luftloch löchern, immerhin muss er einen ja noch heil runterbringen... also heisst es weiterfliegen... weiterfliegen. Als ich beim Rausgefahrenwerden wage zu fragen: "Wie hoch war eigentlich mein Blutdruck während dieser aufregenden Strecke" bekam ich die beruhigende Antwort, das könne man nicht sagen, den jetzt sei der Monitor bereits abgeschaltet. Dritter Akt: Höhepunkt. Nun wird es optisch wirklich spannend, Science Fiction ist nichts dagegen! Jetzt sehe ich vor blass-rosa Hintergrund riesige Zangen eindringen zweidrittel des gesamten Sehfeldes gross. Die baggern, bohren und wühlen wie ein Elefantenrüssel im Heiligsten herum. Jetzt kommt das Peeling! Irgendwann zwischendrin eine Farbkaskade: wie ein Elefant, der Wasser aus seinem Rüssel spritzt, stößt dieses Rieseninstrument, was nach meiner Ratio sicher nur zwei cm groß ist, aber gesehen die Größe von Baukränen hat, grüne Schlieren aus, die sich allerliebst durch den ganzen Raum schlängeln. Wäre nicht die Grundstimmung Angst und großes Unwohlsein könnte man sagen: Wunderbar diese Farbschönheiten im Liegen genießen zu können! Was wurde da gemacht? ich bin gespannt wie der Fachkollege es deutet, gibt es eigentlich Beschreibungen von Glioseoperationen, die Glioseoperateure an sich erlebten? Oder ist die Behandelbarkeit der Krankheit dafür noch zu jung? Vierter Akt, kurz aber höchst dramatisch: Ein richtiger Cliffhanger: die abgerissene Tapete entwischt und flottiert frei im Raum. Aussehend wie viele aneinander geketteten Florflügel von Schwebeinsekten. Das läßt sich aber der Elefantenrüssel nicht bieten, er greift und greift und greift nach den Florflügeln, etwas kommt es mir vor, als wenn man ein Stück Seife mit der Hand unter Wasser einfangen will. Man ist begeistert wie man sieht, was sich da direkt vor der Netzhaut abspielt, fängt sich aber schon einen Anschiss vom Chirirgicus ein "Nicht mit dem Auge dem Instrument folgen!" Hallo?? Ist den die muskellähmende Narkose schon vorbei? "Durchhalten!" drückt Freund Manschette und jedenfalls scheint alles perfekt gelungen denn mein glückliches Ohr hört das entspannende Schnalzen vom Ausziehen der Gummihandschuhe. Der Chirurgicus entschwebt und hilfreiche Geister geleiten mich in den Aufwachraum. Nachspiel: Glücklich begrüßt von meiner Frau, die mich hingefahren hat und während der Op mitgezittert hat, falle ich bald in einen Erschöpfungsschlaf. Werde zweistündlich geweckt zum Tropfen und „schaunmermal“: durchs linke operierte Auge sieht alles ganz vereist aus, wie Milchglas durch das man nur annähernd ahnen kann, dass eine bunte Welt dahinter ist. Aber im Auge , da ist toll was zu sehen: Unten kugelig in tiefem satten Grün und je nach Lagerung rechts und links schwabbelnd das Augenwasser und drüber in zartem Rosa die Luft in dem ehemaligem Glaskörper und die Grenzschicht zwischen beiden schillert in tiefem Blau. Ich wußte gar nicht, wieviel Innenansichten ein völlig zugebundenes Auge sehen kann!! Jetzt werde ich wieder müde, die Abendsonne scheint auf mein Kopfkissen, es ist 18 Uhr am 21.3.2011, es ist Frühlingsbeginn. Kapitel II Dienstag 22.3.2011, Tag zwei der Augenoperation Die Nacht gut geschlafen, tagsüber gestern wurde alle zwei Stunden antibakteriell getropft, aber offensichtlich schlafen Bakterien nachts auch, jedenfalls sagte die Nachtschwester, dass zwischen 9 und 6 Uhr Tropfen nicht nötig seien. Das ist ein bisschen so wie mit den Hunden, den bellenden, die nicht beißen. Ich weiß das, du weißt das, aber wissen es auch die Hunde? Im zugebundenen Auge sieht man eine wabbelnde grüne ovaloide Kugel, die im Rhythmus des Herzschlags leicht pulsiert und an einer Randsteller einen leuchtenden grünen Punkt hat, ähnlich einer Zitrone mit nur einem Nippel. Als ich nachts im dunklen Zimmer zur Toilette tappte und gewohnheitsgemäß die Tür zuzog, aber im fremden Raum keinen Lichtschalter fand, merkte ich dass ein blaues Licht am Boden ruhig und konstant leuchtete und eine weiße runde Fläche anstrahlte. Nur: das Rechte, gesunde Auge sah nichts, wirklich alles nur kohlpechrabenschwarz, aber das operierte Auge sah deutlich das blaue Licht (Farbe wie die Landepositionslichter in blau bei Flughäfen) und das weisse runde Feld mit einer weißgrauen aber hell leuchtenden Biolumineszenz: Ja, da war sie wieder, meine Zitrone! Aber woher dieses Leuchten? Im Bett bei jedem Aufwachen im Dunkeln geprüft: auf dem Rücken liegend keine Zitrone, auf der Seite eine halbe und auf dem Bauch liegend sehe ich eine kugelrunde Sonne wie ein Tischtennisball, den man vor eine schwach leuchtende Taschenlampe hält. Der große Chirurgicus tat’s auf der Visite ab, das gäb’s nicht, und wenn seien es Reflexe und überhaupt: "bis morgen!" - was ich auch dankbar annehme, seine Kunst liegt im Handwerklichen und nicht im Palavern. Dafür sind die Collegae, die mit Psy... anfangen, zuständig, und oh! und ah! Wenn die meine weißblaue Zitrone ausquetschen würden! Aber auch für die Psys gibt's schöne Erlebnisse hier: als Patient regrediert man nicht nur zum Leidenden sondern wird auch sehr geduldig, wie das Wort schon sagt. So saßen die 12 Männer der Station brav aufgereiht von der Oberschwester vorm Visitenzimmer. Augenkrankheiten sind offensichtlich eine Domäne der alten Männer, die sich zu viel verguckt haben. Neben dem Visitenraum hat eine Orthoptistin ihr Arbeitszimmer, und als die um zwei vor Acht mit allen Attributen, damit Sehen wieder Freude macht, highheelig, langmähnig und kurzberockt an den Zwölfen vorbeimarschierte, da trennten sich die Geheilten von den Blinden, eine Sitcom Situation zum Schreien lustig: sechs Köpfe, wenn auch alle weit über sechzig, verfolgten drehend das Objekt ihrer Begierde, der blinde Rest blickte stumpf geradeaus. Männer können eben nicht wie Frauen nur mit den Augen schauen, Männer brauchen den ganzen Kopf dazu! Die nette Zimmerreinigungskraft ist aus Kolumbien, mit dem schönen spanischen Vornamen Mercedes, die Tropfschwester aus Indien, unaussprechbar langer Name, sehr dunkle Haut, die Kaffee-Schwester aus Napoli, die Nachtschwester klang russisch, die Op-Schwester war Kroatin, eine weitere Hilfskraft hier violett verschleierte wohl türkisch, noch konnte ich sie nicht fragen; man müsste mal in der Verwaltung eine Liste erstellen der wenigen Länder von allen 175 oder wieviel es auf der Welt gibt, die keine Abgeordnete ihres Landes in dieses Krankenhaus geschickt haben. Alle freundlich und gut integriert, als Patient bin ich's sehr zufrieden. Es bewahrheitet sich die Hübschmann-Regel: je niedriger der Dienstgrad im Krankenhaus, desto mehr Worte werden mit dem Patienten gewechselt. Mercedes kommt extra nochmal zurück mich zu erinnern, die Narzissen (das Wort ist quellengleich mit Narkose, gr. narkein = wie betört umsinken) auch schön zu giessen, sie wachsen frühlingshaft aus einem Wurzelstock und freuen durch ihr tägliches deutlich größer werden viel mehr als jeder welkende Strauss, eine gute Idee von Dir, Gabi! Auch der Oberarzt hat meine nachts sichtbare Zitrone als Hirngespinst abgetan, womit er ja in sofern recht hat, dass sie ja nicht objektiv vor mir herschwebt, sondern in meinem Hirnbild raumt. Man möchte ja nur wissen, ob andere das auch beobachtet haben und wenn sollte man mal im dunklen und nachts eine Spiegelung des Auges machen, vielleicht ist es doch objektivierbar, leuchte ich wie ein Gespenst im Dunkeln aus meinem Op-Auge heraus? Aber mit der Geschichte geht's mir wohl wie Ringelnatz mit seinem Hausarzt Dr. Berninger: Nach dem Gewitter Der Blitz hat mich getroffen. Mein stählerner, linker Manschettenknopf ist weggeschmolzen, und in meinem Kopf summt es, als wäre ich besoffen. Der Doktor Berninger äußerte sich darüber sehr ungezogen: Das mit dem Summen wär' typisch für mich, das mit Blitz wär' erlogen. Kapitel III Mittwoch, 23.3.2011, Tag drei Augenoperation Die adrenalingepuschte Stimmung einer Abenteuerreise verblasst und die graue Schwester Sorge klopft wieder an die Tür. Raus! möchte man ihr zurufen, nur hören Gespenster nicht auf Geräusche, wie ich auch gespenstgleich und ungestört im bodenlangen weißen Bademantel auf der Suche nach Lesbarem lange leere Klinikflure auf drei Stockwerken durchwanderte (vier Uhr früh durch frühlingsfrohen Vogelgesang geweckt) und lange nichts fand. Hier im Nebengebäude der Klinik sind Psychiatrie unten (Mund) Augenabteilung Mittelstock und Neurologie oben (Großhirn). Klar, dass man für Blinde keine Bücher braucht, auf der Psychiatrie fand ich auch nichts, auch verständlich, die haben ja ein buntgenuches Innenleben. (buntgenuches: wunderbares Sprachwort, das im Schriftlichen selbst mit g nicht zu passen scheint, so wie die "Tasse mit appem Henkel" flüssig klingt sich aber holprig schreibt). Aber auf der Neurologie, da wurde ich fündig! Um die retrograde postapoplektische Amnesie nicht zu deutlich zur weiteren Kränkung werden zu lassen, lagen dort im Lesesaal zwei Zeitschriften aus, Foto anbei, ungelogen: Zeitschrift eins "HOECHSTaktuell" und der Stern, mit Käsmann und Sarrazin, Titelthema: "Das war 2010!" Weiter wandernd finde ich Speicher und Keller menschenleer, Pförtner unten Fehlanzeige, aber das Gebäude zu verlassen wage ich nur mit der Hand am Türgriff, da von außen kein Türgriff sichtbar ist. Beeindruckend laut der Amselgesang in tiefster Dunkelheit, alles wohl video- und computerüberwacht, wie auch mein Tippen hier, denn wegen vergessener Leertaste wandelte das Schreibprogramm ungefragt "intiefster" zu intimster Dunkelheit. Zurück auf meiner "interdisziplinären Station für Augen und ambulantes Operieren" grüße ich den kleinen verstaubten tesafixierten Troll in dem grossflächig verglasten dunklen leeren Schwestern- und Stationsüberwachungszimmer. War in seinen Augen die Monitorcamera versteckt? Jedenfalls kommt nach zehn Minuten Zimmerruhe Schwester Karin aus Chemnitz, - zählt das jetzt zu Aus- oder Inland? Inland! denn sie wusste nicht, dass ihre Stadt früher mal Karl-Marx-Stadt hieß (Nennen Sie mal ein Wort mit drei O: Korl-Morx-Stodt) und erkundigte sich nach meinen Wünschen. Ihre seien nur Schlaf, aber vor acht käme sie nicht ins Bett und um Zwölf muss sie wieder raus... Meine Wünsche? Keine Sorge zu haben! Nach der ersten Begeisterung beim Blick durch die neue Linse: was für ein Blau des Himmels, ich muss vorher durch ein verstaubtes Fenster geschaut haben! Und schaue nochmal rechts mit dem alten gesunden zur Kontrolle, klar ist der Himmel auch dort wolkenfrei blau, aber nicht leuchtend blau, ach, wie subjektiv Wahrheiten sind je nachdem ob man mit dem rechten oder linken Auge schaut... Nach der Begeisterung kommt etwas Schmerz. Eben ist die Albazeit vorbei, Albagesang ist ein Begriff der Liebeslieder der Troubadoure, denn wenn der Himmel den ersten weißen Schimmer zeigt, müssen die Liebenden in die richtigen Betten zurückwechseln. Nach Alba kommen dann so wie jetzt um halb sechs die ersten Farben und da sieht das neue Auge ein leuchtendes Rotblau gegenüber dem alten Auge, welches graublau meldet. Liegt das an der Klarheit der Linse oder übertreibt die gepellte Netzhaut einfach? Darf man solche Fragen dem Chefarzt bei seiner knapp bemessenen Visitation stellen? Hat er nicht die selben Kunstgriffe, die ich anwende, wenn ein Patient mit einem Zettel kommt mit siebzehn Fragen, einfach den Zettel beherzt in die Hand nehmen, schnell ja oder nein hinter jede Frage kritzeln und dann mit langsamer Stimme: ganz wichtig ist diese Frage, gut, dass Sie auch die gestellt haben und auf Wiedersehn. Natürlich bemühe ich mich zu erkennen, was an Wichtigem dem Patienten fehlt, aber für den Rest ist die Apotheken-Rundschau zuständig. Also übe ich meine vier Fragen - die Vögel schweigen, es ist jetzt 6.15 Uhr, ab 6.30 beginnt der Strassenlärm, Flurlärm mit Clog-Geklapper (Tropfschwester) kommt ab 7, Antreten zum Appell, na sagen wir es nicht ganz so martialisch, Einladung zur Visite 7.30, Kaffegeklapper ab 8.30, Clog-Geklapper 9 Uhr (Blutdruckschwester) und dann, ich freu mich schon richtig drauf: tiefe Ruhe, Büroschlaf bis 13 Uhr. Oder lieber nur drei Fragen? Werde ich überhaupt zwei schaffen? Jedenfalls werde ich nach der Visite die Antwort mit dem Leser mitteilen. Erster sorgenvoller Gedanke: drücke ich nur leicht auf den Augapfel, schmerzt es wie früher bei einer Iridocyclitis. Habe ich eine oder ist das normale Op-Folge? Zweitens: Darf ich lesen, fernsehen, laufen oder muss ich "die Augen schonen" - wie aber schont man ein Fenster, vielleicht in dem man nicht durchguckt? Drittens: Wann muss ich eine Brille - welcher endgültigen Stärke bestellen, darf ich vorher mit Hilfsbrillen larvieren, d.h. ich nutze wie jetzt nur das alte Auge? Und schließlich die Frage aller Fragen: Wann darf ich nach Hause, d.h. kann der Hausaugenarzt die volle Behandlungsverantwortung übernehmen, allerdings weiß ich schon, dass sich die letzte Frage erübrigt, früher hieß die (stille) Antwort, wenn es wieder möglich ist, das Bett zu belegen, heute wohl wenn DRG-Time is over, aber da kenne ich mich nicht aus. Ich übe Mnemotechnik (im englischen Memory, aber mnemo, griechisch, Gedächtnis): Zeigefinger für Klopfschmerz: Iridocyclitis Mittelfinger für Stinkefinger: es würde mir stinken nicht Lesen zu dürfen Ringfinger für die runde Brille Kleiner Finger für die kleine Hoffnung auf zu Hause! Armer Chefarzt, so viele Fragen! Armer Patient, soviel Sorge, wird er alle Fragen los? Armer Tag, da hast du 24x60 min, und die fünf sollen es bringen? --- Es ist jetzt eine Stunde vergangen. Weiterschreiben nach der Visite, die noch viel kürzer als gedacht war. Auf die liebevolle Frage ob der Klopfschmerz nicht ein Entzündungssignal sei, meint der Chirurgicus: "Blödsinn, nicht klopfen!"; ob ich sitzen, lesen, duschen dürfte: "Ja!"; welche Zeit vergehen müsste für eine Brillenausmessung?: "3 Wochen!" und wann ich nach Hause dürfe?: "Morgen" Ich fand’s ein gutes Ergebnis, auf vier Fragen sieben Worte! Das sind ja eins-Komma-acht Antwortworte pro Frage. Die wirkten allerdings noch viel kürzer, da er so grimmig dabei guckte. Jetzt verstehe ich erst die Weisheit des chinesischen Spruches, ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Mit der richtigen Optik kann man sich tausend Worte sparen. Schauen wir auf lustvollere Dinge, das Frühstück, breakfast, mit dem der Engländer mit Speck und weißen Bohnen das Nachtfasten bricht. Epikur, der Philosoph der Lebensfreude, sagte, dass er bei der Wahl zwischen einem besonders großen und besonders süßem Brot er immer das süße wählen würde! Aber das Klinikfrühstück ist ein Versuch permanenter Kasteiung, um durch Selbstbestrafung das erbärmliche Leben auch noch möglichst in die Länge zu ziehen! Ich lese vor, Foto gern anbei, was auch noch in aller Unschuld auf jeder Speise steht. Speisequark: MAGERstufe; Magarine: DIÄT-HALBfett; Erdbeere: DIÄT-Konfitüre, dann Blutorangepudding: FITVITAL-DIÄT, Sprudel : natriumARM., Kaffee koffeinFREI mit zuckerfreiem SüßSTOFF, Zwischenmahlzeit Zwieback mit INVERTzucker... Lieber viel Schlechtes möglichst lang mampfen als Gutes genießen. Wie wärs mit FdH, und Hunger lässt alles noch besser schmecken! Heuchlerisch auch der Umgang mit Alkohol in allen deutschen Kliniken, als ich in mal Belgien stationär lag, ging mir das auf, als ich ankreuzen musste ob ich abends ein oder zwei Flaschen helles oder dunkles Bier haben wolle! Die Verteufelung jeder Lebenslust ist ja schlimmer als im calvinistischen Genf! Lustvolles findet dann nur noch auf dem Bildschirm statt, aber ich meine nicht das was im anderen Lebensbereich umschrieben wird als "oversexed and underfucked", sondern es gibt hier ein Klinikwerbesender auf Programm eins in jedem Zimmer, wie in einem Hotel wird da alles was es hier so gibt angepriesen. Als erstes fand ich eine Sendung über die gesundheitsfördernde Wirkung von Tomaten, täglich genossen würden sie Prostata Krebs verhindern und das Leben um 10 Jahre verlängern. Dann eine Sendung über grünen Tee, täglich getrunken nochmal zehn Jahre mehr, ich habe abgeschaltet, sonst käme ich noch auf ein Leben von 200 Jahren in diesem Jammertal. Ich ging dann in den kleinen Kliniksupermarkt und wollte mir zur Genesung Tomatensaft kaufen: "Blödsinn," knurrte der Verkäufer, "gibts nicht, wir haben Diät-Fanta, Light-Cola und natriumarmen Sprudel". Bevor ich noch Nachfragen konnte für meine nächste 10 Jahresverlängerung sah ich die Bildzeitung vom 22.3.2011 als oberste Zeile: "Fukushima schon bei uns: jetzt grüner Tee verstrahlt!" Kapitel IV Donnerstag, 24.3.2011 In Erwägung, daß ihr uns dann eben Mit Gewehren und Kanonen droht. (setze: Mit DIÄTEN und KALORIEN droht.) Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben Mehr zu fürchten als den Tod! Dieses Lied von Brecht bezieht sich für unser heutiges Leben nicht auf die politische Freiheit, sondern auf den Terror der Diäten und die Zwangshaltung des Lebens Länge höher einzustufen als die tägliche Freude und die Lust am risikobereiten Leben. Das habe ich ganz deutlich während der Zeit meines Klinikaufenthaltes gespürt. Aber jetzt einen Gruß an alle in der Klinik und herzlichen Dank für die gute und erfolgreiche Behandlung. Namentlich erwähne ich nur Mercedes, die Kolumbianerin, die freundlich und fröhlich mein Zimmer täglich auf Hochglanz brachte und noch nicht vom L-Virus der Klinik angesteckt war. L =. Lakonik, Kurzwortigkeit, Gegenteil von Logorhoe = Wortdurchfall. Heute am Tag vier versuchte ich - der Chef hatte Urlaub - während der Visite bei der Oberärztin eine Frage zu stellen, ob die andere Linse auch operiert werden könne: "Später!" Bezog sich aber nicht auf die Linse sondern die Zeit, wann ich die Frage stellen sollte. Zweiter Anlauf, sie musste zu Recht vorher meine Akte lesen: "Nein, das Auge sieht gut." Ich wollte gerade ergänzen, aber Frau Oberärztin, die Farben sehe ich mit der neuen Linse viel schöner... da hatte ich das Vergnügen, einen für mich ganz neuen, aber hocheffektiven Klassiker der Gesprächskürzung zu erleben: "Auf Wiederhören!" Man spürte förmlich wie der schwarze Bakalit-Hörer auf die Telefongabel gepfeffert wurde. Morgen geht’s nach Hause.

15.03.11: Zum Thema schöne Wiese

Hier ein schönes Foto einer Wiese, das Foto könnte man mit einem Riesen-Teleobjectiv vom Heidelberger Philosophenweg machen, eigentlich schön, nur leider steht ein AKW am Rand. Aber es ist gut mit dem bloßen Auge (40 km Luftlinie Richtung Westen, unserer häufigsten Windrichtung) zu sehen. Carl Phillip, unser Kurfürst auf der alten Brücke, hat einen steifen Hals und kann deswegen nicht hingucken, aber gehen Sie doch heute mal auf dem Philosophenweg spazieren und schauen nach Westen! Deutlich sehen Sie die beiden Kühltürme des Atomkraftwerks Phillipsburg. Was Sie nicht sehen, sind die zehn französischen AKWs, die die Franzmänner möglichst weit im Osten Ihres Landes (also nahe unserer Grenze) posiert haben: Heiliger St. Florian, verschon mein Land, zünd andere an!

13.03.11: The Blitz makes dark figures light

03.03.11: he tritts zurück

nomen est omen: ein Berg von Guten von! Kokain Friedmann und alles ist gesagt.

25.02.11: Fussnoten zu KT ("Kein Titel" so schreibt er sich,...=

Von Karl Theodor zu Guttenberg ist im Jahre 1971 ein sehr gut lesbares und sehr schönes kleines Büchlein im Ullsteinverlag erschienen, leider vergriffen, kaufen Sie es sich antiquarisch und eine Seite habe ich hier für Sie kopiert. Es war sein Großvater, und KT Enkel versucht sich - verständlicherweise - in dessen Fußstapfen. Und dabei hat Großvater zu Guttenberg sein Büchlein doch extra (er droht jetzt mit mahnendem Finger, neben Strauß sitzend, aus dem bajuwarischen Himmels-Separee) extra "FUSSNOTEN!" genannt.

18.02.11: Carl Theodor

„Er setzt sich an des Tisches Mitte Liest zwei Bücher, schreibt das dritte.“ Quelle: Fußnote So sind immer schon Doktor-Arbeiten entstanden, in der Vorlesung muss man dem Vorgelesenen hörend folgen können, eben als Student (lateinisch studens, sich bemühen um)- Der Doktor soll aber lehren können (lateinisch docere = lehren, dozieren), dazu muss er erstmal was schreiben, das vom Promotionsauschuss der Universität genau geprüft werden muss und dann bekommt er seinen Titel. Und wenn die Bayreuther Professoren schlampen, weil sie keine Lust haben, soviel zu lesen, ist das wie wenn der Lehrer auf dem Katheder eingeschlafen ist und wer da nicht geschummelt hat, der werfe den ersten Stein. Aber jetzt kommt die Nemesis des Netzes dazu: Zum Alles-Verfügbar kommt jetzt noch Alles-Kopierbar auf Fingerdruck, so dass man nicht mal mehr die eigenen Abschreibfehler machen kann. Und so reiht sich die dritte Schwester, die Sorge, dann auch mit ein: Alles-Kontrollierbar. Fußnote Das obige Zitat ist ein fast-Wilhelm-Busch Zitat, jeder kennt es, jeder nennt es als Wort von Wilhelm Busch, aber keiner (auch Google nicht!) kennt die Stelle wo es steht, er hat es nämlich nur gesagt, nicht geschrieben. Aber jetzt wird es fleissig abgeschrieben... Übrigens ähnlich klingend aber anderen Ursprungs: Katheter (griechisch Röhre) medizinisches Instrument, Katheder (griechisch Stuhl) Lehrerpult!

15.01.11: Zweite Jänner-Woche 11, es ist wieder warm geworden, die ersten Amseln singen... und das Hochwasser steigt!

Übrigens, es schwappt auch die Grippewelle los, noch lohnt sich impfen, eine Woche nach der Impfung sind Sie geschützt.

24.11.10: ist die globale Erwärmung schon vorbei?

24.11.10: ES WIRD KALT

Aus der RNZ vom 24.11.2010 (!), genau ein Monat vorm Weihnachtsfest, Seite 15: "Es wird ein sehr kalter Winter. Wir erleben sicher eine weiße Weihnacht. Zum Jahreswechsel soll es kurz tauen, dann kehrt die Kälte zurück. Bis minus 20 Grad. Noch kälter als zuletzt 1962/3 der Rhein zufror: der kälteste Winter seit 100 Jahren käme! Ich erinnere mich noch an einen Winter in den frühen 80er Jahren, als wir am Weihnachtsmorgen in Heidelberg 21 Grad gemessen haben! Ist die globale Erwärmung schon vorbei??? Ich freu mich auf Weihnachten mit der möglichen Temperatur-Amplitude von 40 Grad!

03.10.10: Das Knie

Das Knie (Christian Morgenstern) Ein Knie geht einsam durch die Welt. Es ist ein Knie, sonst nichts! Es ist kein Baum! Es ist kein Zelt! Es ist ein Knie, sonst nichts. Im Kriege ward einmal ein Mann erschossen um und um. Das Knie allein blieb unverletzt - als wär's ein Heiligtum. Seitdem geht's einsam durch die Welt. Es ist ein Knie, sonst nichts. Es ist kein Baum, es ist kein Zelt. Es ist ein Knie, sonst nichts. So ein Knie tät ich jetzt brauchen, bei dem schönsten Sonntagswetter liege ich (hoch das Bein!) postoperativ im Bett und schau in den blauen Himmel. Dass das Hemd körperlicher Unversehrtheit schon an so vielen Stellen fadenscheinig wird... (das alte Wort 'sehr' für Wunde, genauer Kriegswunde kennen wir nur noch aus dem englischen the sore: die Wunde) hätte ich nie gedacht, gut ich seh schlecht, ich hör schlecht, ich schnauf bergauf, aber dass die Frage aller Fragen: wie geht's? mich jetzt schon im innersten Mark trifft.... Kurze Anamnese: Mittwoch out-of-the-blue (Himmel!) schmerzhafter Kniegelenkerguss, Donnerstag MRT, auf dem ich soviel sehe, als wenn ich die Dampfkesselwolken des Druiden Miraculix deuten müsste, aber Prof. Gruber sagt Op nötig heute oder morgen, der Mondkörper (griechisch, zu deutsch Meniskus) müsse raus! Kopfsprung ist mir lieber als Tropfenfolter, und ich fahre am Freitag 6.45 in tiefer Nachtdunkelheit - völlig ungewohnt, da ich berufsbedingt immer lange nach Sonnenaufgang aufstehe - zur Propofolisierung in den ambulanten Op-Saal. Das Lieblingsmittel von Michael Jackson, mit dem er dann auch den Abflug machte, löste bei mir allerdings nicht die in Wikipedia beschriebenen angenehmen sexuellen Träume aus. Lerne Wissen nicht nur auf eine Säule zu bauen! Naja, jetzt liege ich hier, Eisumschläge, Ibuhexal und Valoron wirken, und ambivalent wird die Information unserer Arzthelferin Steffi aufgenommen: Mir ist die gleiche Operation wunderbar bekommen, aber ich war auch acht Wochen konsequent krankgeschrieben! Wie bitte???

20.09.10: Unser erster KOMA-SÄUFER

Gestern, Sonntag den 19.9.10 hatte Friedrich IV , Kurfürst der Pfalz seinen 400 Todestag. Er lebte von 1574 bis 19. September 1610 und hatte doch schon eine sehr moderne Frisur, siehe sein Portrait, allerdings in Stein gehauen auf unserem Schloss am Friedrichsbau sieht er dann doch schon etwas wilder aus... Und er hinterließ uns so schöne Ergänzungen seines Hauses, den „Friedrichsbau“, mit seiner skulpturenreichen Südfassade und er gründete Mannheim, zunächst als Dorf Friedrichsfeld! Wir haben, da er ein großer Zecher vor dem Herrn war, das schöne Gedicht über ihn für Sie rausgesucht: Bekannt daraus ist die Zeile: „Wie kam ich gestern in mein Nest, bin wohl wieder voll gewest“. Bei der Ausstellung der 600 Bücher, die uns aus Rom zurückgegeben wurden nach dem Raub der Bibliotheka Palatina habe ich diese eine Zeile von ihm selbst gelesen, hingekraxelt, unser erster Koma-Säufer kurz vor seinem Tod im 36. Lebensjahr: „ wohl wieder voll gewest !“ 1. Wütend wälzt sich einst im Bette Kurfürst Friedrich von der Pfalz; Gegen alle Etikette Brüllte er aus vollem Hals: |: Wie kam gestern ich ins Nest? Bin scheint's wieder voll gewest! :| 2. Na, ein wenig schief geladen, Grinste drauf der Kammermohr, Selbst von Mainz des Bischofs Gnaden Kamen mir benebelt vor, |: War halt doch ein schönes Fest: Alles wieder voll gewest! :| 3. So? Du findest das zum Lachen? Sklavenseele, lache nur! Künftig werd ich's anders machen, Hassan, höre meinen Schwur: |: 's letzte Mal, bei Tod und Pest, War es, daß ich voll gewest! :| 4. Will ein christlich Leben führen, Ganz mich der Beschauung weihn; Um mein Tun zu kontrollieren, Trag ich's in mein Tagbuch ein, |: Und ich hoff, daß ihr nicht lest, Daß ich wieder voll gewest! :| 5. Als der Kurfürst kam zu sterben, Machte er sein Testament, Und es fanden seine Erben Auch ein Buch in Pergament. Drinnen stand auf jeder Seit: Seid vernünftig, liebe Leut, Dieses geb ich zu Attest: Heute wieder voll gewest. 6. Hieraus mag nun jeder sehen, Was ein guter Vorsatz nützt, Und wozu auch widerstehen, Wenn der volle Becher blitzt? |: Drum stoßt an! Probatum est: Heute wieder voll gewest! :| Und wir haben hier alle Formen der Alkoholkrankheit: Unangemessene Aggressivität (...brüllen), beleidigende Fremdkritik (...grinste), Einsicht in notwendige Abstinenz (...künftig), Rückfall (... hoffte vergeblich) und früher Tod mit 36 Jahren. Und wie bei vielen Alkoholikern: Eine hervorragende Persönlichkeit!

05.08.10: Kachelmann, 6.9.2010 (das Datum, sapiendi sat)

Zum anstehenden KACHELMANN Prozess mit den Sex-Spielchen... Spielen Sie doch mal wieder Doktor!

13.06.10: Fußball und Toooooood!

Kein Tippfehler. Fußball und Tod. Ein sehr interessanter Artikel aus dem dt. Ärzteblatt Nr. 23 vom 11.6.10 erklärt, warum fast alle (!!) Spieler der deutschen Mannschaft Hepatitis C bekommen haben und etliche daran verstorben sind. Und zwar sind die berühmten Spieler der deutschen Nationalelf, die nach dem Krieg als erstes die Weltmeisterschaft im Juni 1954 gegen Ungarn gewonnen hatten, alle mit „harmlosen“ und damals wie heute sicher erlaubten Medikamenten „gedopt“ worden, nämlich mit intravenösen Spritzen mit Zucker und Vitamin C kurz vorm Spiel. Hier der ganze Artikel, lesenswert aus fünf Gründen: 1. Lassen Sie sich immer mal wieder auf Hepatitis untersuchen, heute können wir die meisten Formen behandeln. 2. Lassen Sie sich gegen Hepatitis impfen. Die Chance eine Hepatitis zu bekommen ist hunderfach höher als eine Zecken Encephalitis, aber die Zeckenangst komischer weise hundertfach höher als die Angst vor Hepatitis. 3. Meiden Sie jede Art von Doping, vor allem Gehirndoping vor Prüfungen (brain-enhancing, dazu noch ein Artikel in diesem Rundbrief). Bringt nichts ausser hochgefahrenes Risikoprofi. 4. Der Arzt hatte die Spritzen (mit denen er von einem Erkrankten an alle anderen die Hepatitis weitergab) durch Auswaschen in heißem Wasser sterilisiert. Lachen Sie nicht, auskochen war auch zu Beginn meiner Arzttätigkeit noch absolut ausreichender Standard. 5. Vor allem: Alles was heute state-of-the-art ist, also höchster Stand der Wissenschaft, ist in einem halben Jahrhundert Lachstoff für Erstklässler. Das wird es auch immer so bleiben. Deswegen trauen Sie mehr ihrer Natur zu und lassen Sie weniger an sich herumdoktoren. Hier der ganze Artikel. Lesen! https://www.aerzteblatt.de/archiv/76451 Ottmar Walter (rechts) musste wegen Gelbsucht im März 1955 erneut stationär behandelt werden. Hier besucht ihn gerade sein Mannschaftskamerad Horst Eckel.

30.05.10: Flagge zeigen, BLAUE Unterwäche tragen: I bought new underwear, they are blue ! Dank Lena sind wir jetzt schwarzrotgold-Blau

Satellite Sputnik 1 war am 4. Oktober 1957 der erste künstliche Erdsatellit auf einer Umlaufbahn und gilt als Startschuss der sowjetischen Raumfahrt. Das Wort Sputnik gehört zu den 100 Wörtern des 20. Jahrhunderts und ist in einigen (insbesondere osteuropäischen) Ländern ein Synonym für Satellit Satellite Songtext : I went everywhere for you I even did my hair for you I bought new underwear, they’re blue And I wore ‘em just the other day Love, you know I’ll fight for you I left on the porch light for you Whether you are sweet or cruel I’m gonna love you either way Love, oh, love, I gotta tell you how I feel about you ‘Cause I, oh, I can’t go a minute without your love Like a satellite, I’m in an orbit all the way around you And I would fall out into the night Can’t go a minute without your love Love, I got it bad for you I saved the best I have for you You sometimes make me sad and blue Wouldn’t have it any other way Love, my aim is straight and true Cupid’s arrow is just for you I even painted my toe nails for you I did it just the other day Love, oh, love, I gotta tell you how I feel about you ‘Cause I, oh, I can’t go a minute without your love Like a satellite I’m in an orbit all the way around you And I would fall out into the night Can’t go a minute without your love Oh, love, I gotta tell you how I feel about you ‘Cause I, oh, I can’t go a minute without your love Where you go, I’ll follow You set the pace, we’ll take it fast and slow I’ll follow in your way, You got me, you got me A force more powerful than gravity It’s physics, there’s no escape Love, my aim is straight and true Cupid’s arrow is just for you I even painted my toe nails for you I did it just the other day Love, oh, love, I gotta tell you how I feel about you ‘Cause I, oh, I can’t go a minute without your love Like a satellite I’m in orbit all the way around you And I would fall out into the night Can’t go a minute without your Love, oh, love, I gotta tell you how I feel about you ‘Cause I, oh, I can’t go a minute without your love Love, love, love, love, love

20.05.10: "sell in May and go away!"

Also, wir machen Urlaub - rechtzeitig auf die Finanzkrise zu reagieren, ist für alle wohl zu spät: die einzig sichere Börsenregel ist schon wieder verpasst worden! Die RNZ von heute siehts richtig: Uns vertritt Dr. Vielhauer für die vier Tage nach Pfingsten, tel 21587, Hauptstr. 29, Danke! Wir sind über praxis-email erreichbar für Fragen.

18.04.10: Die Eierfalle ( Eyjafjalla )

Aushang zum Eyjafjalla-Vulkan-Ausbruch Die Eier-Falle Der schöne blaue Himmel in den letzten Tagen läßt ja denken, dass ausschliesslich die Kondenzstreifen der Airbusse die Wolkenmacher seien... Aber zumindest sind Vulkanausbrüche wie beim Eyjafjalla wesentliche Motoren des Fortschritts. Der Ausbruch des Vulkans Tambora auf Java 1815 mit über 100 000 Toten und einer Aschenwolke, die die ganze Welt einhüllte, führte zu dem „Jahr ohne Sommer 1816“ hier in Europa, weil die Sonne ein Jahr nicht durchkam. Dabei kam es zum schlimmsten Pferdesterben je durch feuchten oder fehlenden Hafer. Überall standen Kutschen „ohne Motor“ herum, was den Freiherrn zu Drais veranlasste, das Fahrrad zu erfinden. In einem gewaltigen zweifachen Gedankenblitz: 1. die Deichsel nach hinten kehren, um das Gefährt lenkbar zu machen, 2. da der erste Gedanken, einfach Löcher in die Kutsche zu bohren und die Insassen per pedes zu mobilisieren, nicht klappte, schnitt er die Kutsche durch und machte aus den zwei Hälften das Laufrad, die Draisine, und: Hochachtung, er brauchte für die Strecke Heidelberg-Mannheim, für die die Postkutsche noch zwei Stunden beanspruchte, nur 45 Minuten ! Die Original-Draisine, mit der er diese Leistung erbrachte, steht im Kurpfälzischen Museum im Schaufenster, - danke ! und es ist somit jedem kostenlos ersichtlich, welche guten Veränderungen Vulkanausbrüche mit sich bringen. Nun wollen wir mal sehen was die „Eier-Falle“ (Eyjafjalla) uns bringt. In der Badener Zeitung vom 28 Juli 1817 haben wir die erste Beschreibung dieses Fahrzeuges, was, wie ich finde, nächst dem Rad die zweitwichtigste Erfindung des Menschen ist, denn erstmals wurde er somit „automobil“ das heisst sich selbst schneller bewegend, als seine Anatomie ihm vorgab. Der Vesuv Der Vesuv, indem er speit, mitnichten Darf man gegen ihn die Klagen richten, Insofern ja die Besonderheit Darin liegt, daß er mitunter speit. Halten Sie den Vorwurf für ersprießlich? Wenn man schon Vulkan ist, muß man schließlich; Und man regnet Asche oder speit, Ob die Menschheit auch betroffen schreit. Aber dieses scheint gesagt zu werden Doch am Platze: wenn sich auf der Erden So was zubegibt, wie der Vesuv, Trifft der Tadel den, der ihn erschuf. Und man fragt mit Recht den Himmelsvater, Ob es schön ist, wenn sich aus dem Krater So viel Unglück auf die Täler stürzt, Manchem auch die Lebenszeit verkürzt. Weiter frägt der sonst im Glauben Schwache: Fällt noch überhaupt kein Spatz vom Dache? Oder hatte dieser Bibelsatz Geltung nur für einen frühern Spatz? Diese – sagen wir – Unstimmigkeiten Können böse Zweifel uns bereiten. War es zu verhindern, dächte man, Warum speit dann der Vesuvvulkan? Mir natürlich scheint noch viel verdächtig; Der Vesuv ist lang schon niederträchtig. Damals schien es eine Götterschar Bei Pompeji, die so freundlich war. Damals bat der Mensch in Aschenregen Jupiter um den besondern Segen. Heute bittet man Gott Zebaoth Um die Rettung aus der bittern Not. Also sieht man, daß die Glauben wechseln, An die Götter, die das Unheil drechseln. Der Vesuv jedoch bleibt auf dem Platz, Und vom Dache fällt noch mancher Spatz. Ludwig Thoma, geb. am 21.1.1867 in Oberammergau als Sohn eines Oberförsters, Studium der Forstwissenschaft, später dann Jura in München und Erlangen, 1893 bis 1899 Tätigkeit als Rechtsanwalt in Dachau, danach in München, ab 1899 Mitarbeiter des "Simplicissimus", ab 1907 des "März", im 1. Weltkrieg wird er als Krankenpfleger eingesetzt, danach lebt er in München und Rottach-Egern, er stirbt am 26.8.1921 in Rottach/Tegernsee

28.02.10: Der Mensch denkt, Gott lenkt (Salomon 16,9)

Von oben herab kann Gott allerdings das Rot der Ampel schlecht erkennen, ... Frau Kässmann hat bei ihrer klaren Entscheidung professionell die Bibel genommen: "Hüte dich vor allen Ratgebern, die raten zu ihrem eigenen Nutzen. Bleibe bei dem was dein Herz dir rät, so wirst du keinen treueren Ratgeber finden!" Gut so. Im Buch Jesus Sirach stehen überhaupt gute Sinnsprüche! Auch unser Lieblingsspruch: "Ehre den Arzt mit der gebührenden Verehrung, damit du ihn hast, wenn du ihn brauchst." J.Sir. 38,1 und: "Schon ein wenig Krankheit bringt den Arzt in Erregung: Heute König, morgen tot!" J.Sir. 10,10 und "Wer vor seinem Schöpfer sündigt, der soll dem Arzt in die Hände fallen!" J. Sir. 38,15 Medizinisch gesehen hat Jesus Sirach überhaupt viel drauf: (A doctor a day keeps the apple away) Jesus Sirach 30,14: "Besser arm und gesund als reich und krank" oder 37,29: "Gier nicht nach jedem Genuss, stürz dich nicht auf die Leckerbissen! Im Übermaß des Essens steckt die Krankheit, der Unmäßige verfällt heftigem Erbrechen!" Ich wolte lieber bey Löwen und Drachen wohnen, als bey einem bösen Weib (Jesus Sirach 25, 16). Holzschnitt in einem Buch von 1751, das Schülern beim Lernen von Bibelsprüchen helfen sollte.

25.02.10: Zum Tage

"Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen." Luther, Evangelisches Kirchengesangbuch 362 (Ein feste Burg ist unser Gott) - Heinrich Heine bezeichnete es als „Marseiller Hymne der Reformation“ "Gut verloren - etwas verloren! Mußt rasch dich besinnen Und neues gewinnen. Ehre verloren - viel verloren! Mußt Ruhm gewinnen, Da werden die Leute sich anders besinnen. Mut verloren - alles verloren! Da wär es besser: nicht geboren." J.W.v.G.

24.02.10: "HALT! Polizeikontrolle! - Sie haben gegen das 11. Gebot verstossen: Du sollst dich nicht erwischen lassen!"

Das sind die seehoferischen Schwierigkeiten der öffentlichen Figuren. Nachdem erst die katholische Kirche ihren Sexskandal hatte. läßt jetzt die Staatsgewalt eine Bischöfin öffentlich blasen. Wo doch das erste Wunder Jesu war, aus Wasser Wein zu machen, wird hier nicht die Trinkschwäche das Problem sein, sondern Ihre Freundlichkeit, den Beifahrer nicht im Taxi nachhause zu schicken. Wir bewundern diese Frau und stehen hinter ihr und empfehlen rückhaltlos ihr neues Buch: "In der Mitte des Lebens!" Wer vier Kinder, Scheidung und Krebskrankheit hinter sich hat, wird mit solchen Malessen wie eine verpatzte Fastenzeit hoffen wir leicht fertig.

01.02.10: AVATAR gesehen

"Könnt ihr denn gar nichts Neues bringen? Ja wenn einmal die Berge vom Himmel hingen!!“ In „AVATAR“ habe ich es kennengelernt, das Land Pandora, wo die Berge vom Himmel hängen! Und diese Zeile von Eichendorff fiel mir ein, als ich total erschöpft aus dem Film von Cameron ATAVAR ging... Gut, 3D ist wie die Erfindung der Perspektive in der Malerei oder das erste Stereo-Hören, das ich 1961 aktiv bewundernd aufnahm („Jetzt ist die Musik in meinem Kopf und nicht mehr nur draussen“) aufnahm und PC-Zeichentricks machen jetzt jede waghalsige Mühe hinfällig, wie z.B. Leni Riefenstahl, die sich noch selber filmend am Flaggenmast beim Nürnberger Parteitag hochziehen lassen musste, aber sonst war der Film doch nur eine blasse Story, inhaltlich absolut ein dont-go! 50 Versatzstücke aneinandergereiht: von Göbbels in der Berliner Sporthalle: Wollt ihr den totalen Krieg, von Vodoo-Dschungel-Szenen (Massenselbstmord Jonestown 78), von plugged und unplugged Computersteckern, vor allem ein Abklatsch des Apocalypse-Now Helicopter gegen edle Wilde, Winnetou und Old Shatterhand und Karl-May'sche Rassentherorien lassen grüssen, auch wenn zart Erkenntnisse durchscheinen: "Was hat die USA Pandora zu bieten ausser Light-Cola und Blue-Jeans", naja und marginal tröstlich der Joke, dass das Uran auf Pandora "Unobtainable" bleibt und die Pterygidaktyler (Griechisch = Fingerflügelige Drachen) die mit ihren pfeilbewaffneteten Luftreitern (Selma Lagerlöfs Geschichte vom Nils Holgerson, der bildgleich auf den Wildgänsen reitet) gegen die raketenbestücken Hubschrauber gewinnen: Mit ihren farbigen Pfeilen! Die kleinen Liebesquallen die einem bei sentimentalen Drehs entgegenflogen, hätte ich gern an meine Nachbarin weitergegeben, so nah zum Greifen waren sie... dank D3 vor mein Auge geschwommen. Dann bleibt doch alles nur Traum, aber jetzt fragt sich der Kinogänger wofür waren die 16 Euro für die Karte und 4 Euro für die Riesentüte Popcorn und Cola... sie waren für D3. Ich hab es satt, mich an der Natur zu ergötzen. Die Vögel sich paaren in allen Hecken, Das kann eine Jungfrau vom Spazieren abschrecken; Und Blumen, Waldsrauschen so monoton, Das hatten wir alle hundertmal schon. Könnt ihr denn gar nichts Neues bringen Auf das langweilige alte Tapet? Ja, wenn einmal die Berge vom Himmel hingen, Mit Wäldern und allem was drauf steht, Und wir auf den Köpfen hier unten gingen, In blauem Grund mit Sternen besät! Ja! Joseph Frhr. von Eichendorff 1788 - 1857

26.01.10: Day-Light-Street-Robbery

Ärger über die Abzocke unserer Stadt! Ich stamme noch aus der glücklichen Zeit, wo es keine Umwelt gab, sondern nur eine "Alte Welt", in der wir lebten und eine "Neue Welt", in die wir uns hineinträumten und später kam dann noch die "Dritte Welt" dazu, mit der wir uns zu empathisieren hatten. Und dann kam als Viertes das Goldtöpfchen "Umwelt" dazu, in dem jede Institution ihre Gerechtigkeits- und Gutmensch-Suppe kocht und diese beliebig mit volatilen Gletscherschmelzwasser-Zahlen vom Klimareport verdünnt. Nur, wenn die eigene Heimatstadt Heidelberg mir jetzt ein Protokoll mit 40 Euro aufdrücken will wegen fehlender Umweltplakette und ich auch noch 5 Euro für den Erwerb derselben zahlen soll, dann kommt eine Art von Freude auf, die man nur mit einem Leserbrief abreagieren kann... Originalzitat Stadt: "Jedes Benziner-Auto, das nicht gerade mehr als ein Dutzend Jahre auf dem Buckel hat, bekomt diese sowieso". Bei der allgemeinen Speicherwut wird der Stadt ja wohl mit Sicherheit Fahrer, Auto-Nummer und Fahrzeugtyp bekannt sein, aber statt direkter Rechnungszustellung wird mir die Freude des Arbeitsausfalls und der Wartezimmer-Ruckerei beschert, diese Plakette nach 45 Minuten Vorzimmerkarussell zu erbetteln. Dennoch: alle Achtung! so schafft es unsere gute Verwaltung wiedermal mit indirekten Steuern mehre hundertausend Euro über das Goldtöpfchenwort Umwelt ins Stadtsäckel umzuleiten. Auf die Frage, was denn nun die Stadt mit diesem schönen Sümmchen mache, hatte die nette Umweltdame im Bürgeramt nur ein bezauberndes Lächeln: "Das wüssten wir alle auch gerne!" Vor allem möchte ich wissen, was es nutzt, den wenigen sowieso aussterbenden Oldtimern in Heidelberg ein Stadtfahrverbot aufzuerlegen. Es trifft hauptsächlich meine alten Patienten, die ihr Schnauferl seit Jahren in der Garage stehen haben, und die - mit ärztlichen Attest, dass sie es medizinisch brauchen - auch sofort von der Gebühr befreit werden. Was wir bräuchten wäre eine Verschlankung der Verwaltung und keine Blödsinns-Schleifen. Denn die eingesackten Tausender gehen an Arbeitszeitverschleuderung von Rathausangestellten und Bürgern wieder völlig drauf. Man möchte noch im hohen Alter Anarchist werden!!!

31.12.09: Prosit 2010

Im neuen Jahre Glück und Heil! Auf Weh und Wunden gute Salbe! Auf groben Klotz ein grober Keil! Auf einen Schelmen anderthalbe!

27.12.09: PIGGY-DAY 19, Today in Hamburg-Landebrücken, St. Pauli, Bernhard Nocht Institut für Tropenkrankheiten

PIGGY-Day 19 Auf der Suche nach fundierten Meinungen zu Piggy sind wir nach Hamburg gefahren, zu Prof. Burchard, Leiter der Sektion Tropenmedizin und Infektiologie, 1. Medizinische Klinik, Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf, Außerordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission seit 1994, und haben ihn interviewt. Er sagte klar: "Keine Probleme irgendwelcher Art mit Piggy hier in Hamburg. Einfach konsequent sich hinter die Palisaden der Robert-Koch-Institutes in Berlin stellen, und die sagen nur Risiko-Personen, Front-Schweine (d.h. Feuerwehr, Polizei, Ärzte, med. Personal und Busfahrer) impfen, dann gibt’s auch keinen Mangel an Impfstoff wie in Heidelberg." Und hier die wichtigste Frage an ihn, den Tropenmediziner: "Für Auslandsreisen gibt es keine Indikation, sich wegen irgendwelcher Reisegefährdung gegen Piggy impfen zu lassen.“ Sprachs und zog sich hinter seinen wunderbaren Schreibtisch mit Ausblick über den Hamburger Hafen (Landebrücken bis Cuxhaven) zurück. Gute Haltung! Aber gerade das Robert Koch Institut, benannt nach Robert Koch (1843-1910) dessen einziger Impfstoff ein völliger Flop war, mit Tuberkulin geimpfte starben, mit Tuberkulose infizierte überlebten ! Gut, im Pantheon der Medizynkoryphäen gebührt ihm der Platz für die Entdeckung des Tuberkel-Bakteriums.

08.12.09: End of Piggy

Ich glaube wir schliessen jetzt die Piggy-Folgen. Nachdem in der RNZ von heute 8.12.09 steht: Die Regierung will die Impfstoffe (die sie gekauft hat, aber jetzt nicht mehr los wird) an die Ukraine, nach Moldawien und nach Afghanistan verkaufen. Die neue Geheimwaffe, erst die Bomben, dann Pandemrix® Kaiser Wilhelms Rede zu den Soldaten, die er 1900 nach Asien schickte: „Pardon wird nicht gegeben, Gefangene werden nicht gemacht; führt Eure Waffen so, daß auf tausend Jahre hinaus kein Chinese mehr es wagt, einen Deutschen scheel anzusehen.“ Hier das Original im Oberbadischen Generalanzeiger vom 31.Juli 1900: http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=01&day=31&year=1900&month=07&project=3&anzahl=4 Hier der Text: http://www.freiburg-postkolonial.de/Seiten/FreiburgerZeitung1900-07-31.htm

03.12.09: PIGGY-DAY 21

Nach dem Motto: Sind die Amerikaner auf dem Mond gelandet oder alles ein großer Betrug werden auch jetzt im internet Gerüchte gekocht - ein geimpfter und zufriedener Patient brachte mir die info von der Prawda.ru (wessen Wahrheit), dass es einen Riesenskandal gäbe hinter der "Freischaltung" des Begriffes Pandemie - was ja zur Freischaltung des 500 Millionen Vertrags führte - und dahinter ein Holländer stände... Lesen schadet ja nicht... http://engforum.pravda.ru/showthread.php?p=2993014

01.12.09: PIGGY-DAY 20 ... es tröpfelt nur noch, die willigen werden weniger. Pro Tag max 5 Imfpungen. Schade um den zu verwerfenden Rest...

Ein Bär, ein Löwe und ein Schwein treffen sich. Der Bär sagt: "Wenn ich brülle, zittert der Wald vor Angst." Der Löwe sagt: "Wenn ich brülle, zittert der ganze Dschungel vor Angst." Darauf das Schwein: "Ha, ich brauche nur zu husten und der ganze Planet scheißt sich in die Hose!"

20.11.09: PIGGX-DAY 18.... alles ist gesagt

„Le bśuf der Ochs, la vache die Kuh fermez la porte die Tür macht zu.“ Mit meinem Kinderfranzösisch machen wir heute Piggy zu. „Alle Dinge sind rastlos tätig, kein Mensch kann alles ausdrücken, nie wird ein Auge satt, wenn es beobachtet, nie wird ein Ohr vom Hören voll. Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.“ Prediger Salomon 1,Vers 8, vor 3000 Jahren gesagt so wahr wie heute. Vaccination (Impfung) heisst deswegen so weil der englische Dr. Jenner (1749-1831 = beachte, alt geworden!!!) von den nicht von den Pocken befallenen Kuhmägden gelernt hat, mit abgeschwächtem Kuh-Virus zu impfen und die Methode von lat. „vacca“ = Kuh so genannt hat. Wenn der Chef der Frauenklinik heute in der RNZ empfiehlt, alle Schwangeren sollen sich impfen lassen, dann weiss er weder ob das richtig ist noch ob es falsch ist. Warum können wir Nichtwissen nicht auch als Chance deklarieren und offen lassen was richtig ist? Lerne bedenken, dass Du nur ein Halbgott bist, nicht ein Gott. Wenn der Focus sagt, jede Grippe diesen Winter ist Schweinegrippe und die Krankenkassen den Ärzten – verständlich, denn der Test kostet 70 Euro – verbietet, diesen zu machen, dann kann jeder fantasieren, was alles wäre... Fassen wir zusammen: Der gefährlichste Infektionsweg ist nicht die sogenannte “Tröpfchen-Infektion”. Das Schweinegrippe-Virus wird ausschließlich per Satellit verbreitet und gelangt in den Wohnzimmern der Patienten und über deren Seh- und Hörorgane in die Gehirne, wo es seine Wirkung entfaltet. Die Idee dass Impfen hilft, half aber Jenner nicht zum Professoren-Titel. Man lachte ihn aus, selbst noch als er (Tell-haft!) seinen eigenen Sohn impfte und dann pockeninfizierte, und dieser erkrankte nicht, auch Tell traf den Apfel.) Aber frustiert zog sich dann Jenner zurück in die Tiermedizin und bekam seinen Professoren-Titel über die Beobachtung, dass der Kuckuck seine Stiefgeschwister aus dem Nest warf, auf dass die Eltern nur ihn nährten. Gute Alma Mater. Faust 1, Vers 513: Du gleichst dem Geist, den du begreifst, nicht mir...!

19.11.09: PIggy-Day 17 DER GUTE VATER STAAT HAT SCHON LANG VORGESORGT...

Wenn die Bürger schlafen geh´n in der Zipfelmütze und zu ihrem König fleh´n daß er sie beschütze, zieh´n wir festlich angetan hin zu der Taverne Schlendrian! Schlendrian! unter der Laterne. Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, die Nacht ist da, dass was gescheh’! ein Schiff ist nicht nur für den Hafen da, es muß hinaus, hinaus auf hohe See! Berauscht euch, Freunde, singt, liebt und lacht und lebt den schönsten Augenblick! Die Nacht, die man in einem Rausch verbracht bedeutet Seligkeit und Glück. Wenn im Glase perlt der Sekt Unter roten Ampeln Und die Mädchen süß erschreckt auf dem Schoß uns strampeln küssen wir die Prüderie von den roten Mündern Amnestie! Amnestie! Allen armen Sündern DOKUMENTATION: DIE PANDEMRIX-VERTRÄGE OHO! hier die Verträge zwischen Vater Staat und der Pharma-Firma Glaxo-Smith-Klilne: Bestellung des Pandemieimpfstoffes PANDEMRIX und die Ende 2007 (!!!) (nochmal: 2007 !!!! Zwei Jahre vor Geburt von PIGGY !! ) geschlossenen Verträge zwischen Bundesregierung, Landesbehörden und GlaxoSmithKline betreffen. Die Vertragspartner verpflichten sich darin zur Geheimhaltung (a-t 2009; 40:85-7). Wenn es um die Lieferung von Arzneimitteln geht, die der Gesundheit der Bevölkerung dienen sollen und für die rund 500 Millionen Euro aufgewendet werden, darf es unseres Erachtens jedoch keine Geheimhaltungsklauseln geben, nicht zuletzt auch, um zu verhindern, dass Behörden verschiedener Staaten gegeneinander ausgespielt werden. Dass Risikogruppen wie Schwangere oder Personengruppen wie Patienten mit schwerer Hühnereiweißallergie bei der Planung der Massenimpfung schlichtweg vergessen worden sind und dass mit dem Wirkverstärkerimpfstoff PANDEMRIX ein Impfstoff bestellt worden ist, der wegen seiner schlechten Verträglichkeit zur Vorbeugung der Schweinegrippe unangemessen ist (a-t 2009; 40: 93-5), hätte vermieden werden können und müssen. Wer in die Verträge Einblick nehmen will, kann dies unter folgenden URL tun: http://www.arznei-telegramm.de/Vertrag01-GSK-Bund-Laender.pdf http://www.arznei-telegramm.de/Vertrag02-GSK-Bund-Laender.pdf naja, viel zu lesen.

18.11.09: Piggy-Day 16 Arzneimittel-Alarm zu Impfstoff-Aufbereitung

per internet geht das heute ja blitzschnell. Aber die Aufbereitung des Impfstoffes in der Praxis hat neue Gefahren gezeigt: Der Gummistöpsel, der die Flasche verschliesst, darf erst bei Zimmertemperatur durchstochen werden, weil nur warm das Gummi so elastisch ist, dass es sich von der Nadelspitze zurückzieht, bei Kältedurchstich wird Gummi miteingebracht, nicht so gut für Gummi-Allergiker. Was es alles für Probleme gibt, die erst on-the-run auftauchen! Erinnert mich an meinen Vater, der als Arzt 5 Jahre an der russischen Front gearbeitet hat, und merkte, dass alle Gasbranderkrankten, die mit dem Heeresimpfstoff geimpft wurden, starben, aber die nicht geimpften zur Hälfte überlebten. Als er an seinem Frontabschnitt daraufhin die Impfung einstellte, sagte der Nachbarkollege: DAS sei tödlich für meinen Vater - Wieso - Ja, wenn ich Sie jetzt wegen Wehrkraftzersetzung durch Nichteinhalten der Heeresdienstvorschrift melde...

16.11.09: PIGGY-15 Rasch tritt der Tod den Menschen an!!

Danke für Ihre Rückmeldung über die Impfnebenwirkung. Wir haben jetzt nach 400 Impfungen folgende Statistik: Auf 100 geimpfte Patienten hören wir auf Nachfragen von 80 % Armschmerzen, 50 % leichtem Fieber, aber jetzt das wichtige, und da bitten wir Sie es uns immer zurückzumelden. praxis (at) djung.de. Auf 100 Pat haben zwei Gelenkschmerzen über mehrere Tage, haben zwei Asthma-Anfälle in der Folgenacht und haben zwei höheres Fieber. Also gehen wir bislang von einer schweren Folgereaktion in 6 % aller Fälle aus !! (= viel mehr als bei der normalen Grippe Impfung!) Natürlich ist der Zusammenhang hier klar, bei den zwei Todesfällen in Rheinland-Pfalz gestern nach Schweine-Grippe-Impfungen aber nicht, da waren es wohl akzidentelle Ereignisse (zufällig zeitgleicher Herzinfarkt etc) - dennoch immer gilt: "Rasch tritt der Tod den Menschen an, Es ist ihm keine Frist gegeben; Es stürzt ihn mitten in der Bahn, Es reißt ihn fort vom vollen Leben. Bereit oder nicht zu gehen, Er muss vor seinem Richter stehen." - Wilhelm Tell IV,3 / Barmherzige Brüder. Naja. hier hat Tell mit seiner Injektion (dem Pfeil, der den Landvogt Gessler tötete) eine unmittelbare Ursache gesetzt. Aber auch mittelbar bleibt diese Situation immer möglich. Ihr dj

16.11.09: Piggy-Day 14 --- kein Impfstoff in Heidelberg ---

Zeit mal einen kritischen Artikel zu lesen eines Professors und Mitglied der ständigen Impfkommission, die ja die Impfung empfohlen haben, aber jetzt auch Bedenken haben. http://www.sueddeutsche.de/wissen/335/493680/text/ "Fehlendes Wissen bedeutet Unsicherheit. ... Obwohl beide Redaktionen zuvor auf Daten der Südhalbkugel hingewiesen wurden, gab es zum Impfbeginn auch dort ein weitgehend faktenfreies Palaver." Recht hat er!

13.11.09: MEDIKAMENTE GEGEN DIE SCHWEINE-GRIPPE

WAS SOLLEN WIR TUN GEGEN PIGGY, die Schweinegrippe. Medikamente einnehmen? - ich mein, die einzigen die angeblich wirken, sind die Virustatika, also Virenstopper wie TAMIFLU. Schon allein der Name macht internationale Verkaufs-Freude: Tame the Flu, „Zähme die Grippe“. LÜGNER. Ihr macht uns von der Grippe zum Gerippe! Aber im Beipackzettel müssen Sie in der 875 Zeile dann doch ehrlich sein, das verlangt die deutsche Justitia und Hoffmann La Roche bekennen (im Kapitel Nebenwirkungen☺) Zitat: „...und kann in einigen Fällen zum Tod führen.“ Steht tatsächlich bei Tamiflu® im Kapitel NEBENWIRKUNGEN. Danke für die deutlichen Ausführungen. Sorry, aber ich muss nochmal nachfragen: „Neben?“-Wirkungen? Was sind denn dann die Hauptwirkungen? Muss ich im ewigen Fegefeuer schmoren? Also bleibt auch hier wie früher bei allen Grippen... ab ins Bett, dort bleiben bis Sie EINEN TAG FIEBERFREI sind, wenn Sie vorher aufstehen, riskieren Sie Herzmuskelentzündungen etc. Don’t do it!

12.11.09: KURZINFO. Heute geht der NovemberRUNDBRIEF raus. lesen. und

Heute die letzten zwei NEUE!-Grippe-Impfstoffe into zwei Professoren gespritzt: Möge es wohl bekommen. KEINE APOTHEKE IN GANZ BADEN-WÜRTTEMBERG hat noch eine einzige Impfdosis. Gut, dass wir jetzt drei Tage die Praxis zu haben. Und im heutigen STERN ein ganz vernünftiger Artikel über PIGGY gelesen, dem wir zustimmen: Stern Nr. 47, vom 12.11.09

12.11.09: zum ÄLTEREN immer DOWNSCROLLEN... Heute Gedanken zur Situation wo der IMPFSTOFF ausging...

Harzreise im November, - Teilauszug aus dem Gedicht von Goethe Denn ein Gott hat Jedem seine Bahn Vorgezeichnet, Die der Glückliche Rasch zum freudigen Ziele rennt; Wem aber Unglück Das Herz zusammenzog, Er sträubt vergebens Sich gegen die Schranken Des ehernen Fadens Den die doch bittre Schere Nur einmal löst. Nachdenken, überlegen und impfen lassen!! Und – diesen Cartoon fand ich so passend zur PIGGY-Time, wo der Impfstoff, der scheinbar rettende, ausgeht, dass ich ihn Ihnen nicht vorenthalten kann...

12.11.09: PIGGY-DAY 13: Die zu hoch hängenden Trauben nennt der Fuchs SAUER

Die Contra-Seite << Hier sammeln wir heute alle Artikel, die definitiv gegen eine Impfung sprechen >> (Wie können Sie dann noch impfen? – weil wir weder an rational begründete Entscheidungen („Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast! – Winston Churchill“) noch an mythologische Erkenntnisversuche glauben („Können Sie mir den Impfstoff mal mitgeben, mein Heilpraktiker möchte auspendeln, ob er zu meinem Karma passt!“) sondern nur Tag für Tag frei denkend uns frei fühlen, uns immer neu und immer anders zu entscheiden („Adenauer, als er etwas völlig anderes als gestern sagte: Wollen Sie mich hindern, von Tag zu Tag klüger zu werden?) Also hier die Contra-Argumente, Contra Impfung gegen die neue Grippe A(H1N1) 1. American Journal of Pathology http://ajp.amjpathol.org/cgi/content/full/156/6/2057 2. Saarländische Online-Zeitung für unabhängige Information http://www.s-o-z.de/?p=10532 Vorstand des Berufsverbandes der Umweltmediziner http://www.gesunde-westlausitz.de/bund/2009/dokumente/091028_Grippe.pdf oder hier ein Film über „H5N1 antwortet nicht“ https://www.youtube.com/watch?v=Q9-ha2timl4 naja, wem nicht schon bei der Wortwahl was auffällt, der ist schon auffällig. Mag schon sein, dass die so böse sind, aber der Satz nach der Überschirft „Wunsch“film ist so wunderbar negativ, dass man fast wieder mal das alte Lied hören möchte... Annabelle, ach Annabell, du bist so herrlich intellektuell Ich bitte dich, komm sei so gut, mach meine heile Welt kaputt! https://genius.com/Reinhard-mey-annabelle-lyrics oder hören Sie Reinhard Mey diesen Song vortragen.... https://www.youtube.com/watch?v=vnGQpiPKteA und vor allem: Geniessen SIE IHR LEBEN HIC ET NUNC das heisst hier und jetzt. Wenn nicht heute, wann denn??

11.11.09: PIGGY-DAY 12

Der Andrang ist unglaublich, fast hat man Bedeken, ob die normalen Patienten darüber nicht zu kurz kommen: über 40 Personen heute geimpft, JETZT ABER der Stoff ist aus. FINITO. KEINE APOTHEKE IN HEIDELBERG HAT MEHR IRGENDWAS... Da trifft es sich zeitgleich: Wir sind durch einen Todesfall im Freundeskreis verpflichtet für zwei Tage an den Niederrhein zu fahren, die Praxis ist Freitag zu, Montag vertritt uns unser netter ehemaliger Nachbararzt Herr Dr. Schmid-Wiedersheim: Danke! Falls new ammunition from the government geht das fighten against piggy am Mittwoch weiter, immer 13 Uhr.

09.11.09: PIGGY-DAY 11

Als Leserbeirat einer grossen medizinischen Wochenzeitschrift wurden mir folgende Fragen gestellt, die auch für unsere Patienten von hohem Interesse sein könnten: 1. Wie macht sich das Thema Schweinegrippe in Ihrer Praxis bemerkbar? Ganz große Verunsicherung, die mit klaren Statements markig beantwortet wurden (bei großem inneren Zweifel, den wir aber auch darstellen, indem wir auf unsere täglich sich ändernden Einschätzungen hinweisen auf dieser Seite. Anfangs sagten wir Ja, unbedingt impfen. Aber da waren wir nur lesend. Jetzt sind wir miterlebend: 250 Impfungen, über 100 Fälle von positivem Piggy-Syndrom in der Praxis, ja, wir haben den dictus des Horrorbegriffes "Schweinesyndrom" absichtlich runtergefahren, weil die Angst raus muss, denn es gibt keine gefährlichen Schweinegrippe-Erkrankungen. Wir nennen es Piggy-Syndrom, die neue Zwei-Tage-Fieber-Grippe. Aber haben zunehmende Zweifel an der Ungefährlichkeit der Impfung. 2. Wie schätzen Sie die Lage bei Ihren Patienten ein (Impfnachfrage, Bedrohungsgefühl, Skeptizismus, Desinteresse)? Völlig abhängig von der Propaganda der lokalen Presse reagieren - verständlicherweise - alle Patienten vom Obdachlosen über den Nachbararzt bis zum Uni-Professor. Anfangs lag der Impfstoff wie Blei im Eisschrank, dann schmolz er wie Eis an der Sonne, völlig ohne rationalen background. Hamsterkäufe an Impfstoff auch von Ärzten. 3. Was raten Sie Patienten? Die Sachlage ist so neu, dass auch Sie nicht mehr wissen können als ihr Arzt. KANT: Wage es, deinen Verstand zu nutzen: Kennen Sie EINEN - auch nur einen ??? - der an der Schweinegrippe ernsthaft erkrankt ist? Glauben Sie ALLES??? was die Presse sagt? Haben Sie die Grundsatzregel jeder Zeitung vergessen, "only bad news are good news???" - Was sagte Sokrates, als ihn ein Jüngling fragte, ob er heiraten solle? Heirate oder heirate nicht, du wirst es auf jeden Fall bereuen. 4. Sind Sie und Ihr Team bereits gegen die Neue Grippe geimpft? Genau halbe - halbe. Wir setzen auf freie Meinungsbildung. Meine Frau sagt Nein, nie, ich sage Ja, schon. (unter uns, jetzt sage ich ja, schon, anfangs habe ich noch ja, natürllich gesagt.) UEXKÜLL: Der gegenwärtige Stand der Wissenschaft ist der morgige Irrtum. Ich bin geimpft mit vielen Nebenwirkungen. Ich hoffe, dass ich nie sagen muß, ja, leider.

09.11.09: PIGGY-DAY 10

Die Apokalyptischen Reiter (Seuchen, Hunger, Krieg, Tod) aus der Offenbarung des Johannes, Kapitel 6, waren Modell für die Ankunft der Schweinegrippe in der Presse. Worte wie Neu! Tödlich! Virus! Schwein! zischten böse in unser Ohr. In der Bundesrepublik sterben täglich 2000 Menschen am Tod. Dies ist der Kunstgriff der Natur zur ewigen Jugend, sonst sähen wir alle sehr alt aus. An Schweinegrippe sind bislang insgesamt 6 Menschen gestorben, diese Zahl ist statistisch nicht relevant für irgendeine Aussage. Bis auf die Frage ob Impfen richtig ist! Denn wenn wir die Krankheit sehen, so ist eine neue Benennung nötig: „Harmloses Zweitage-Fieber“ wäre die richtige Bezeichnung und danach sind wir immun dagegen. Impfen um die Ausbreitung des neues Virus zu verhindern ist zu spät – und geht bei einem so ansteckenden Virus auch gar nicht, alle neuen Grippe Erkrankungen zur Zeit haben das neue Virus und vielleicht kann man dieses Virus in den Impfstoff für nächsten Winter mit reinpacken. Impfen um Menschen einer Risikogruppe vor gefährlichem Verlauf zu schützen mag sinnvoll sein, hat zwei Fragezeichen: Wo ist wissenschaftlich belegt, daß diese Gruppe damit geschützt ist und wo, dass die Erkrankung eine davor-zu-schützende ist? Ich bitte alle mir zu helfen, diese Untersuchung zu finden, ich kenne sie nicht, sondern nur Vermutungen in dieser Richtung. Ärzte sind hier nicht schlauer als Patienten, deswegen muss jeder selber das Risiko abwägen. Stand 9.11.09, mein Meinungsbild kann sich jederzeit ändern, Thure von Uexküll: der heutige Stand der Wissenschaft ist der morgige Irrtum.

08.11.09: Piggy-Day 9: Das Phantom in der Oper : Meinungswandel !!

Bislang prägten von der Presse gesetzte Angstworte (neu! Virus! Schwein! tödlich!) die Meinungsfindung, jetzt haben wir etwas mehr eigene in UNSERER PRAXIS erlebte Basis: alle 20 belegten abstrichpositiven Piggyfälle waren im Verlauf harmlose 3 Tageserkrankungen und harmloser (!!) als die bisherige Grippe. ICH FINDE BISLANG KEINEN WISSENSCHAFTLICHEN BELEG ÜBER ERHÖHTE STERBLICHKEIT und somit kommt eine erhöhte Fraglichkeit (!) der Notwendigkeit einer Impfung auf !!! Im 24 Std. Notdienst bei uns heute Sonntag 8.11.09 keine erhöhtes Vorkommen von Grippe oder Schweinegrippe: Piggys are gone!! ALLES DOCH EIN PHANTOM WIE RINDERWAHNSINN, SARS, VOGELGRIPPE?? Und ein Patient sagt, "Doc pass auf, dass Du durch die Impfung nicht aus der Grippe ein Gerippe machst!" Bedenkenswert, immerhin war er der älteste Student Heidelbergs mit über 100 Semestern und immer noch eingeschrieben!! (für Kenner P.K.)

07.11.09: PIGGY-DAY 8, zweiter Teil, doch noch was neues...

Ein interessanter Fall der Schweinegrippe... mit manchen offenen Fragen Ein 29.j. Patient (männl., gesund, durchtrainiert, normalgewichtig, keine Risiko oder Reise oder Kontaktanamnese) kommt am 2. Nov. 09 mit dem Wunsch zur Schweinegrippe-Impfung und wird mit Pandemrix Charge A81cA074A geimpft. Zwei Tage später Fieber, er kommt, da ich aufgeklärt habe, alle Patienten mit Fieber sollten sich erneut untersuchen lassen, und ich finde ausser leichter Rachenrötung nichts auffälliges, Fieber morgens um 9 in der Praxis gemessen 38,82°, typisches Grippegefühl. Eigentlich unklar aus welchem Gefühl heraus habe ich Abstriche auf A(H1N1) gemacht und um sowohl die Infektseite als auch die Seite der allergischen Reaktion abzupuffern habe ich behandelt mit Rulid 300 und Decortin 20 und Paracetamol 500 und dann, unerwartet: POSITIVER Abstrich! (PCR- Synlab Heidelberg). Durch die Impfung: NEIN, coincidale Infektion: JA, Schwerer Verlauf: NEIN (tel. Katamnese: ein Tag Fieber noch, dann wieder sich gesund gefühlt) Lerne: Alle Grippen jetzt sind schweinisch und leichter als die alte Grippe. Frage: Generell oder nur in diesem Fall? Konsequenz: Jedes Fieber tamifluisieren? Da sind die Nebenwirkungen und unbekannten Risiken dann doch größer als bei konsequenter konservativer Therapie („Ab ins Bett!“). Oder, was meint der Expertenkreis der Leser?

07.11.09: PIGGY-DAY 8

Wir machen mal einen Tag nix ausser Lachen, Lieben, Leben oder essen, trinken, schlafen und morgen haben wir 24 Std. Notdienst, dann können wir mehr zur Piggy Situation in HD sagen. Mephistopheles IN FAUST 1, AUERBACHS KELLER Trauben trägt der Weinstock! Hörner der Ziegenbock! Der Wein ist saftig, Holz die Reben, Der hölzerne Tisch kann Wein auch geben. Ein tiefer Blick in die Natur! Hier ist ein Wunder, glaubet nur! Nun zieht die Pfropfen und genießt! Alle (während Mephistopheles ihnen Wein eingiesst) O schöner Brunnen, der uns fließt! Mephistopheles. Nur hütet euch, dass ihr mir nichts vergießt! (Sie trinken wiederholt.) Alle (singen). Uns ist ganz kannibalisch wohl, Als wie fünfhundert Säuen! Mephistopheles. Das Volk ist frei, seht an, wie wohl’s ihm geht! Faust. Ich hätte Lust, nun abzufahren. Mephistopheles. Gib nur erst acht, die Bestialität Wird sich gar herrlich offenbaren. Siebel (trinkt unvorsichtig, der Wein fließt auf die Erde und wird zur Flamme). Helft! Feuer! Helft! Die Hölle brennt! Mephistopheles (die Flamme besprechend). Sei ruhig, freundlich Element! (Zu den Gesellen.) Für diesmal war es nur ein Tropfen Fegefeuer. OHO! EINE WARNUNG !!

06.11.09: PIGGY-DAY 7 Gedanken die Qualen machen...

Leserbrief zur RNZ vom 5.11.09: Die Titelseite und ganze Seite 3 über den Heidelberger Schweinegrippe-Toten. Es bleibt ein Geschmäckle. Only bad news are good news. Wenn Klinikchef Prof Stremmel zitiert wird: „Der wäre sowieso gestorben“, hätte man auch über die Fliege berichten können, die auf der Nase des Bedauernswerten gelandet ist. Wenn der Hygiene-Chef zitiert wird, der Impfstoff Pandemrix sei excellent „auch wenn dessen Zusatzstoffe noch nicht ausgetestet seien!“ dann ist das wie der Gewitterflug aus Südamerika, bis zum bitteren Ende war tatsächlich alles excellent. Wenn im Impfstoff pro Dosis 11 mg Haifischflossen drin sind (Squalen), dann bereitet’s Qualen, man hört automatisch Und der Haifisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht und Macheath (Pandemrix) der hat ein Messer doch das Messer sieht man nicht. Ach, es sind des Haifischs Flossen rot, wenn dieser Blut vergießt. Meckie Messer trägt 'nen Handschuh drauf man keine Untat liest. Wenn man liest, dass das Golfkriegsyndrom (chronische Muskelschmerzen = Fibromylagie und sonst nicht erklärliche Depression) nur bei Soldaten aufgetreten ist, die vorm Einmarsch im Golfkrieg mit Squalen geimpft worden sind und Squalen-Impfung mittlerweile als Kriegsschädigung anerkannt worden ist, werden Bedenken wach, die z.B. auch solche Interviews verständlich machen... http://www.youtube.com/watch?v=iQU938T6dZE Fassen wir zusammen, es bleibt uns nichts anderes übrig als die Nagelprobe. Das ist die mittelalterliche Frage: Wieviel Engel gehen auf eine Nadelspitze? Mönche saßen betend im Kreis und stellten eine Nadel auf. Und auf einmal rauscht es: ein Engel landet. Dann noch einer, dann ein dritter, dann ein vierter, aber der fiel herunter, wie auch alle weiteren. Damit habt ihr Unrecht, sagte der eine Mönch, ihr, die ihr dachtet es seien einer nur oder zwei oder ihr die ihr dachtet es seien vier oder mehr die auf eine Nadelspitze passen. Ich habe recht, wie ihr seht. Drei und nicht mehr gehen auf eine Nadelspitze. Daraufhin erschlugen die anderen den Besserwessi, denn eins war klar, mit dieser Deutlichmachung zeigte er eindeutig, dass er mit dem Teufel im Bunde stand. So ist es auch mit den, die hier die Wahrheit suchen? Fanden?? Verkünden??? (hier finden Sie unter News im logbuch täglich neue Beobachtungen zu diesem Thema)

04.11.09: Umfassende Sofortinfo für Ärzte - ebenso wichtig für SIE !!

Die aktuelle Kurzschulung für alle Ärzte im Ärzteblatt Heft 44, vom 30. Okt. 2009: Clicken Sie: https://www.aerzteblatt.de/archiv/66518

04.11.09: Heute 16 Uhr höre ich vom ersten Schweinegrippe Toten in Heidelberg (Verifizierung durch Uni ist erfolgt)

Es bleibt die Beobachtung, dass nicht die zurücklaufende Tsunamiwelle sondern erst (zu spät...) die wiederanflutenden Wassermassen die massenhaften Reaktionen auslösen. Ein guter Moment mal wieder von Camus DIE PEST zu lesen: ein Arzt schaut kritisch auf eine Krankheitswelle.

04.11.09: PIGGY-DAY 6: Nebenwirkungen

Selbstbeobachtung: am 3. Tag nach der Impfung leichter Druckschmerz an der Injectionsstelle - aber nur auf Druck, nicht in Ruhe. Und eine Patientenrückmeldung über diffuse Gelenkschmerzen.

03.11.09: PIGGY DAY 5: Wahnsinn... auch Ärzte sind Herdentiere, jetzt rennen alle nach Impfstoffen!!

Heute morgen noch drei Apotheken angerufen, ja massenhaft seil der Impfstoff da.... Und um 10:00 als ich die Impfstoffe abholen wollte: Ausverkauft. Nichts mehr da. ZERO, NULL. WAHNSINN. Nur weil in der Ecke in der RNZ heute stand, jetzt geht der run auf die Rettungsboote los, Geheimvorräte werden gespeichert. Nachschub geht über unklare Kanäle und kommt in ungewisser Zeit. Über lange Telefonate haben wir dann in einer Apotheke im Süden noch 300 Dosen bekommen, aber wer zahlt uns den Kurierdienst für den Kühltransport hierher? Lerne:Logistik ist eine der entscheidendsten Kriegsfragen. Und Beobachtung über Nebenwirkungen von 100 Impfungen: bislang keine. Zum Glück. Hoffen wir, dass es so bleibt. Unsere Behandlungsdevise: möglichst viele impfen, damit eine Welle - eventuell - gestoppt werden kann. Info für Sie: TÄGLICH WIRD ZWEIMAL GEIMPFT. OHNE TRIAGE (d.h. Auswahl, denn noch ist Impfstoff da) DENNOCH: KURZ ANRUFEN, OB NOCH WAS DA IST, VORHER. WIR HEBEN KEINEN IMPSTOFF AUF, SONDERN WER KOMMT, BEKOMMT IHN.

02.11.09: Heute, Montag 2.11.09 erstmals mich selber und 50 weitere freiwillige Probanden geimpft... ob- und subjektiv die Nebenwirkungen erwartend...

Auf der homepage (NOVEMBERBRIEF 09, kommt bald) unter Medizyn ein lustiges Lied von vor vierzig Jahren über ein schweinisches Zaubermittel, http://www.youtube.com/watch?v=2x8D4T--0v4 hier aber die sachliche Info: Bislang unter allen 50 Geimpften einschliesslich mir nach 12 Std keine Nebenwirkungen. Ist das nun ein gutes oder schlechtes Omen? Wer kann wohl langzeitig die Wirkungen messen: Das werden wir im Sommer 2010 sehen, ob alle Geimpften über die Schweinegrippe lachen--- JETZT ZITTERN WIR NOCH... mehr morgen.

02.11.09: Start A(H1N1) Impfung heute 09:00 Uhr

Erfahrungen heute Abend...

28.10.09: Piggy-Day-3

Gemeldet haben sich bis heute über 20 zur Impfung, der Stoff ist geliefert und wir stehen parat. Alle die sich gemeldet haben, werden angerufen und werden am Montag, den 2.11.09 geimpft. Komisch dass nur drei Apotheken in HD bislang beliefert worden sind (Boxberg und Czerny Apotheke zuerst, es geht wohl alphabetisch durch Deutschland...) mal sehen wie es weiter geht. HIER ABER DIE INTERESSANTEN FRAGEN: Meine Fragen zur Schweine-Grippe! Woran merk ich, daß ich die Schweine haben könnte? Wenn Sie zwei der folgenden Symptome haben: 1. plötzlicher Beginn aus Wohlbefinden heraus 2. hohes Fieber (d.h. über 38.5°) 3. Frösteln, Schweissausbruch 4. Starkes Krankheitsgefühl 5. Muskel, Kopf- und Halsschmerzen 6. Trockener Reizhusten 7. Augenrollen schmerzt Wie kann ich mich vor Grippe schützen? 1. Durch Impfung vor normaler und Schweine-Grippe 2. Händeschütteln vermeiden, definitiv, immer! 3. Vor- und nach dem Toilettengang Hände waschen 4. Auf Bahnfahrten, Flügen etc. immer Handschuhe tragen 5. Vor während und danach immer Hände waschen 6. Türklinken, Treppenläufe etc. desinfizieren 7. Hände nie ohne Taschentuch zu Nase und Mund führen Soll ich mich gegen Grippe, Schweinegrippe oder beides impfen lassen 1. ja, unbedingt gegen beides 2. gleichzeitig ist möglich, besser mit einer Woche Abstand 3. auf jeden Fall gegen die „normale Grippe“ impfen 4. bei Schweinegrippe stehen mögliche Nebenwirkungen noch nicht fest 5. über 60 jährige müssen sich auch gegen Pneumokokken impfen lassen, das ist die Alters-Lungenentzündung 6. Definitive Antworten zur SG wird es erst in einem Jahr geben !! 7. Impftermine Mo 9 Uhr, Do 19 Uhr, bei Andrang auch täglich!

26.10.09: Piggy-Day 2 (27.11.2009) lesen Sie auch die anderen Einträge, downscrollen!

Gemeldet haben sich bei uns bislang zwei Patienten. Also werden wir es nicht zu diesem Donnerstag schaffen, deswegen TRAGEN SIE SICH EIN AUF DIE LISTE FÜR DEN DONNERSTAG DEN 5.11.2009, DA HOFFEN WIR DIE ERSTEN ZEHN ZU IMPFEN....und wie ich eben lese, werden jeden Tag 380 000 Hühnereier nach Dresden geliefert und angebrütet (pro Impfung ein Ei!) Aber es gilt jetzt Berkelys wichtigster Satz: Esse est percipi. SEIN IST WAHRGENOMMEN WERDEN. In Amerika wird der Impfnotstand ausgerufen, weil zuwenig da ist - und schon über 1000 Tote - hier wird Schmusekurs gefahren, weil die Presse nur die kritischen Äusserungen (zu Recht??) hoch ansetzt. Eine Gefahr wird nicht wahrgenommen. Wir beobachten, berichten und stehn bereit. George Berkeley * 1685 in der Grafschaft Kilkenny (Irland); † 1753 in Oxford) war ein irischer Theologe, Empirist und Philosoph der Aufklärung. Allerdings auch prophylaktisch // eine Prophylaxe (griechisch „Schutz“, „Vorbeugung“, von altgriechisch "Vorposten“, „Wächter“ // Wir wollen einführen - sehr schwer, gegen Konvention und Reflex anzugehen !! - in der Praxis KEIN HÄNDESCHÜTTELN mehr. Und alle Türklinken und von Händen aller berührten Stellen wie Tresen (= lat. tresecamere, sicherer Aufbewahrungsort, Tresor) werden alle zwei Stunden mit einem keimtötenden Schaum eingerieben. Und alle Patienten mit Fieber und Husten werden gebeten, sich in der Apotheke VORHER einen Mundschutz zu holen (- In Japan aus Rücksicht auf die dichte Bevölkerung schon lange üblich!). Und wer einen solchen Mundschutz trägt, braucht nicht zu warten und kommt nicht ins Wartezimmer, sondern wird sofort im Isolierzimmer behandelt. Heute steht es eins zu eins. Ein neuer Patient mit nachgewiesener Schweinegrippe und einer der sich impfen lassen will. Wir beobachten die Relation weiterhin scharf! Herzliche Grüsse vom Piggy-Tag 2

26.10.09: Impression Erster Tag der Massenimpfung Schweinegrippe 26.Oktober 2009

Schweinegrippe Heute am 26.10.09 ist der Tag eins des Kampfes gegen die Schweinegrippe, aber „stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin!“ So sieht es mit der Impfwilligkeit zur Zeit aus. Eine sehr sinnvolle Einstellung gegenüber einer Parole wie „Jeder Schuss ein Ruß, Jeder Stoß ein Franzos...!“ Jedoch, Impfungen sind Aktivierungen des Abwehrsystems gegen Erreger, eine Aktivierung, die wir sonst nur im Durchlaufen der Erkrankung machen können. Naja, so richtig nett ist’s nur im Bett, fünf Tage mit leichtem Fieber, das ist nicht schlimm. Schlimm nur, daß es auch Todesfälle gibt und dass eine Grippe-Welle, wenn die mal angestossen ist, dann auch durch Impfungen nicht mehr gestoppt werden kann. Am Schlimmsten aber, dass weder die „böse“ Pharmaindustrie noch die „bösen“ Politiker noch die „bösen“ Ärzte, um mal die üblichen Verdächtigen aufzuzählen mehr wissen als Sie, der gute Patient. Patient heißt übersetzt der Geduldige, der Leidende, und was soll der „arme“ Patient gegenüber den drei Bösen machen? Halten wir uns an Goethe fest, Faust I, Zeile 1985-1992 Es ist so schwer, den falschen Weg zu meiden, Es liegt in ihr [der Theologie/ der Grippeimpfung] so viel verborgnes Gift, Und von der Arzenei ist's kaum zu unterscheiden. Am besten ist's auch hier, wenn Ihr nur einen hört, Und auf des Meisters Worte schwört. Im ganzen - haltet Euch an Worte! Dann geht Ihr durch die sichre Pforte Zum Tempel der Gewissheit ein. Also: Impfen lassen, Jeden Montag 9 Uhr und jeden Donnerstag 9 Uhr, allerdings ist definitive Voranmeldung nötig, Wenn Sie uns bekannt sind, reicht telefonische Anmeldung, sonst persönliche Anmeldung zur Personalaufnahme nötig, da der Impfstoff vorher angerührt wird aus einer 10er Packung und so immer 10 auf einmal geimpft werden. Sie bekommen dann ein Rezept als Grippe-Impfpass mit dem Text: O.g. Pat. wurde heute mit dem Pandemrix® Impfstoff gegen Schweinegrippe geimpft. Disclaimer gemäß KV-Schreiben 21.10.09 „Das Haftungsrisiko für Folgeschäden liegt beim Land Baden-Württemberg“ Und zum Abschluss noch einmal das ganze Brecht-Zitat "Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin - dann kommt der Krieg zu Euch! Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat." Bertolt Brecht (1898 - 1956), eigentlich Eugen Berthold Friedrich Brecht, deutscher Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Regisseur Deswegen jetzt gleich eintragen lassen in die Schweine-Grippe-Impfliste Praxis Dr. Jung und (sowieso! gleich gegen die normale Grippe impfen lassen!) Stand 26.10.09

30.09.09: One-Hour-Walk zum Herbstbeginn

Joggen ist nichts für 60 over, aber ein Spaziergang mit dem Highlight des hochjagenden Pulses ist die einstündige Waldwegwanderung „Himmelsleiter“, 1890 gebaut zur rascheren Besteigung des Königsstuhles bevor die Bergbahn gebaut wurde. Es geht los am Vater Rhein im Schlossgarten, dort die Wendeltreppe hoch und dann, den Schlosswolfsbrunnenweg 100 m nach rechts, finden wir das vor hundertzwanzig Jahren gebaute Quellhaus für Heidelberger Wasser von 1887. Leider sind die Treppen im Schloss zur Zeit wegen Baufälligkeit gesperrt, aber schön zu sehen, wie die Natur sie zuwachsen läßt.. Vorbei an diesem schönen Brunnenhaus gehen wir längst des Zaunes eine Wurzeltreppe hoch um am Parkplatz hinterm „Sissi-Haus“ die erste Stufe der Himmelleiter feierlich zu betreten und die Stopp-Uhr auf Null zu stellen... Hier der Parkplatz von dem die Himmelsleiter beginnt und die Stufen des ersten langen Waldabschnittes, steil hoch in den Berg, puh!! Puls 70, Zeit 0:00 Beim Zirkelstein der Vandalia-Verbindung, die als Obligation wohl hat, dass ihre Eleven jeden Morgen gemeinsam dort hochjoggen müssen, erstes Luftholen und Pulsmessen, ja schon über 100 schlägt der brave Puls, genau 108, Zeit 3:00 Bei der Kreuzung des Wanderweges mit der Treppe ist das Hemd bereits schweissdurchtränkt 9:00 min nach Start! 11:00 min zweite Kreuzung der Leiter mit einem Weg, kleine Pause, damit der Puls wieder auf 100 zurückfindet, bevor es weitergeht, denn jetzt kommt die lange dunkle Waldstrecke (erste „Waldröhre“) 20:00 Wanderminuten nach Start, die zweite „Waldröhre“ beginnt an dieser Wegspinne, wo sich 5 Wege kreuzen, 5 min Pause muss eingeplant werden um wieder Mensch zu sein. 26:00 Kreuzung mit breitem Weg, 2 min Pause zum Luftholen, man wird schon fitter! Es beginnt das dritte Waldstück, der Anstieg fällt leichter, vielleicht auch weil der Bergwinkel hier etwas flacher ist, erste kurze Wegstrecken zwischen den Stufen. Vorsicht erstes Stolpern vor Erschöpfung und !“kein Netz“ (hier im Telefon!) man müsste sich mit gebrochenem Knöchel mitleidlos alleine hoch schleppen). 35:00, dritte Waldröhre geschafft! Es kreuzt ein kleiner Weg, der einlädt zu einem Abstecher mit ebener Gehstrecke zur Flugwiese! Und zurück zur Leiter, die jetzt auffallend viel Müll (Coladosen Plastikbecher, Eislöffel) zeigt: wir nähern uns der Zivilisation. Das Foto aber wackeliger, man ist erschöpft... 45:00 min nach Start ist das Ziel erreicht: Schöner sommerlicher Rundblick am Morgen belohnt den Aufstieg und die Abfahrt geht alle 20 min, also ab 8 Uhr jeweils 08, und 28 und 48... Von der Umsteigestation schnell über den Weg in die Stadt runter ist besser als auf den nächsten Wagen warten. Ein lustiges Highlight das Hakenkreuz im Bergbahn-Museum auf dem Königstuhl – wo gibt es sowas noch, als oberstes Dienstgradabzeichen der historischen Uniformen... Wieder einen der Heidelberger One-Hour-Walks geschafft!!

22.03.09: Hausbesuche gratis machen bei bei einem maximalen Salär von 11 Euro pro Monat und pro Patient pauschal.....

ich kann das Rotkäppchen gut verstehen. Nur wir sind geduldiger als Schafe...

22.03.09: Wie lange strahlen wir noch? Das hängt vom Beamer-Verkauf ab...

Ich sehe gerade einen englischen Krimi und wie die Banker alle ihren Beamer fahren (Beamer = slang für BMW) und höre das VW die nächste Woche nicht arbeitet. Wann fing eigentlich alles an? 9/10 ??= in deutscher Schreibweise 10 Sept. 2008? Mal sehen wie es 9/9 aussieht. 9/9/9: „Nein, nein, nein“ 9. Sept. 2009 (die umgekehrte böse Zahl 666) Man soll jetzt mal auf 9.9.9 wetten. DAX 2000? Oder 9000. Meine erste Info war vom 10. September 2008 : „Lehman Brothers Stock Falls 45 Percent The Associated Press Published: September 10, 2008“ Jedenfalls habe ich die Titelseite vom NewYorker im Oktober 08 noch für sehr übertrieben gehalten. Und heute?

19.02.09: für Erhards himmlischen Kampf gegen Marx: 0 : 1

Auch ein Februar-Kind: Ludwig Wilhelm Erhard (* 4. Februar 1897 in Fürth; † 5. Mai 1977 in Bonn) war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1949 bis 1963 Bundesminister für Wirtschaft, von 1963 bis 1966 zweiter Bundeskanzler der Bundesrepublik.

30.12.08: An der Grenze zwischen Heidelberg und Ziegelhausen, 100 m hinter dem Verkehrsschild Ortsende HD beginnt der Aufstieg.

30.12.08: Hier kommt der Bericht über high-risk-highdelberg: Die Russen-Stein-Wanderung zum Jahresende 08

https://www.djung.de/index.html?baum/russenstein.html

04.09.08: südl. Neckar

Teichhühner laufen über Seerosen??

04.09.08: der südliche Neckar...

Seerosen?? Stauwehr ! Wieblinger Neckar

04.09.08: SEE ? rosen

als die kleinen Teichhühner so aufgeregt über einen dicken Blatt-Teppich liefen, der über viele Quadratmeter den nördl. Neckar zierte, merkte ich, das sind keine Seerosen. Dachte erst es sei (da gleiches lanzettf. Blatt) hineingeworfenes Weiden-Laub, aber dann sagten mir Botaniker, dies sei Laichkraut: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmendes_Laichkraut - stimmt. Seerosen übrigens wachsen wunderbar am alten Neckararm vom Neuenheimer Stauwehr bis zum Wieblinger Flußteil. für Interessierte hier dazu Bilder. Es macht Spass mal vom Ziegelhäuser Stauwehr bis Edingen am südlichen Neckar längszulaufen. Bis auf 100 m Uferbebauung in Wieblingen können Sie immer in Armbreite zum Neckarwasser auf der südl. Neckarseite längslaufen, wenns auch manchmal abenteuerlich anmutet.

14.06.08: Ire

das war der beste Cartoon seit langem und noch am Tage vor der Wahl. Man kann an der Demokratie verzweifeln oder sich über den Anarcho-Gedanken freuen, wer weiss wozu et gut is...

21.03.08: Palmen in Heidelberg

Zum April 2008 Eine wunderschöne Abendhimmelstimmung lässt an die farbenfrohen Fahnen anlässlich einer kleinen bedenkenswerten Demo pro Tibet am 19.3.07 denken, die ich auf der Hauptstrasse fand: Und es ist gerade der Wechsel zwischen Regen und Sonne, eben das April-Wetter, was klimatisch-geographisch unsere Region prägt. Wer aber ist der Leiter des städtischen Gartenbauamtes, dessen Hirn von Ballermann und Malle verschmorgelt ist oder schon in vorauseilendem Gehorsam auf die Klimakatastrophe gepolt ist, der wohl veranlasst hat, dass wo immer in Heidelberg es geht, auf Verkehrsinseln, ja jetzt sogar auf dem schönen Werderplatz mitteleuropäisches Grün dem steinweissen mediterranen Wüstenklima weichen muss? Naja, vielleicht ist es einfach nur eine Spätfolge Heidelberger Palmbräu! Palmen jetzt auf der ehemaligen Rhododondron-Anlage auf dem Werderplatz, Wüstenklima auf der Jahnstrasse und auf der B 37 vor der Stadthalle... Aber es ist doch eine besondere Freude, mal einen Spaziergang durch den Heidelberger Botanischen Garten zu machen, der einzige Wegbegleiter den ich hatte, war ein Kranich, der die Frösche dort genoss. Und ich konnte mich im schönen Palmenhaus ergehen (Öffnungszeiten täglich 9-16 Uhr, Mittagspause 12-13 Uhr, wofür brauchen Pflanzen eigentlich eine Mittagspause?) und habe dann den Namen der jetzt auf jeder Verkehrsinsel wachsenden Palme eruieren können. Ob das der Verordner weiss?? Sie heisst Arecaceae Trachycarpus fortunei oder zu Deutsch: die Hanfpalme. Heimat Ostchina bis Südjapan und Burma. Jetzt hat sie die Fortune hier zu blühn... Im Kakteengarten oder in der immerfeuchten Regentropenurwald-Gewächshalle kann sich der Stadtobergärtner ja weitere Ideen-Anregungen holen. Die Klimakatastrophe folgt ihm bestimmt.

06.02.08: Dank an Herkules, dass er unsere Herkules-Arbeit wenigstens an den tollen Tagen würdigt!!

Wir haben uns sehr gefreut, die Bütt des Herkules nochmal als Sprachrohr für unser Hortus Anliegen gefunden zu haben.

31.01.08: Große Freude allerseits und Dank an alle aktiven MitarbeiterInnen der Bürgerini Schlossgarten!

Ein Etappensieg ist errungen, wir freuen uns und kämpfen mit unseren sinnvollen und rücksichtsvollen Argumenten weiter. Endlich sieht auch der Meinungs-Monopolist RNZ das ein! Soll ich sagen Holla oder Hochachtung? und hier gehts weiter, die Gesamtüberschrift lautete vorsichtig "Aus für den Hortus?"

26.01.08: Nächtlicher Spaziergang durch Neuenheim

und mitten in reichster Gegend ein ärmliches Haus, verrotteter Vorgarten, und ich steige über einen dünnen Jägerzaun, das an der Tür klebende rote DIN A 4 Blatt lesen zu können. Ein Kurs in Wundern. ups. 27.10. war das vor Jahren? oder in diesem??? und schon ist es geschehn, das Wundern... ich muss dort mal anrufen. Eine zarte ausländische weibliche Stimme meldet sich, der Herr sei nicht zu Hause, aber der Kurs habe stattzufinden? stattgefunden? das war nicht heraushörbar... wundern wir uns mal. naja. schnell zu Ende. Tippe ich mein kleines rotes armes Schildchen ins net. finde ich mehr. Wikipedia: Ein Kurs in Wundern: Wenn es uns Menschen immer ganz mühelos gelänge, unsere mit Unfrieden oder Ärger besetzten Wahrnehmungen gegen eine neue, friedliche Sichtweise auszutauschen, dann wäre es um den Zustand der Welt zweifellos anders bestellt. Es bedarf dazu eines fundamentalen und langsamen Geisteswandels, der große Geduld und Bereitwilligkeit erfordert. Es ist das große Verdienst der Arbeiten von Kenneth Wapnick, Menschen hierbei eine sanfte und liebevolle Begleitung zu bieten, mit deren Hilfe sie diesen Prozess der Vergebung wirksam in ihr Leben integrieren können. Der Kurs sagt: »Damit du Frieden hast, lehre Frieden, um ihn zu lernen.« Die Aufmerksamkeit verschiebt sich: weg vom anderen, hin zu uns selbst. Jeder Mensch hat Feindbilder, seien es schwierige Kollegen, Partner, Eltern, politische Gegner. Es ist nicht entscheidend, was die anderen tun, auch wenn sie, oft sehr sichtbar, in einer Weise handeln, die, wie es scheint, Ärger und Unfrieden geradezu provozieren muss. Ach ja, das hat der gute HansDieter Hüsch doch besser gesagt, zu seinen linken Mitstreitern von früher. Leute, ich vermisse das Lächeln auf euren Lippen... Oder Salomo , aber "Vergebens predigt Salomo: Die Leute leben doch nicht so..." (Wilhelm Busch) Lesen wir doch einfach den Prediger noch mal ganz durch, tut gut. 2.Kapitel des Predigers Salomon "23. Denn alle Tage des Menschen sind Kummer, und seine Geschäftigkeit ist Verdruß; selbst des Nachts ruht sein Herz nicht. Auch das ist Eitelkeit. 24. Es gibt nichts Besseres unter den Menschen, als daß man esse und trinke und seine Seele Gutes sehen lasse bei seiner Mühe.

16.01.08: Endlich hat mal jemand in der RNZ soviel Seele, die schöne Weite des Schlossparks überhaupt zu benennen

Danke! Wir freuen uns!

13.01.08: Neujahrsspaziergang 08

Fahren wir hoch auf den Königstuhl, denn in den Innnehof des Schlosses dürfen wir ohne Eintritt nicht, und in den Garten bald auch nicht mehr... Leicht sich hebender Nebel oben läd ein zur ersten Neujahrssonne...1.1.08 11 Uhr

13.01.08: Neujahrsspaziergang

Eigenartiges Gefühl, dieses ist der einzige uns verbleibende Anblick des Schlosses, alles weitere soll nach den Plänen der neuen Betriebsgesellschaft mit Eintrittsgeldern zugesperrt werden... dann weiter nach oben, dem blauen Himmel um den Funkturm entgegen kommt die Sonne durch? und als kuriose Entdeckung ein Hakenkreuz in Silber als oberstes Dienstabzeichen der HSB im Museum oben an der Bergbahnendstation... wieviel offizielle Hakenkreuze gibt es sonst noch in Heidelberg?

03.10.07: So liebe ich die Schlosswiesen. Wunderschön in der Abendsonne und frei für jedermann! So muss es bleiben !

03.10.07: Die geplante Umgestaltung des Schlossgartens !! Bitte helfen Sie mir, es zu verhindern !!

03.10.07: Wahnsinn! DER SCHLOSSGARTEN SOLL UNS GERAUBT WERDEN !!

schauen Sie doch einfach mal diese Bilder an: Die wunderschönen Schlosswiesen, kostenlos tag - und nachts (an wunderbar milden toscanischen Nächten hier allen zur freien Verfügung stehend!) - sollen gegen ein Eintrittgeld von 6 EURO umgestaltet werden zu einem völlig untypischen Versailles-Garten. Nie mehr darf die Sonne ihr verjüngendes Licht durch hohe Bäume werfen, dichte Buxbaumhecken sollen den Blick verstellen. DIES MUSS VERHINDERT WERDEN !! Bitte schreiben Sie alle einen Leserbrief an die RNZ und bitte tragen Sie alle sich ein in die Liste, die in unserer Praxis ausliegt: Rettet den freien Zugang zum Schlossgarten!

21.08.07: zum HORTUS PALATINUS : Gründen wir eine BÜRGERINITIATIVE "RRS": Rettung des romantischen Schlossgartens

In nur wenigen Tagen sind bereits viele hundert Unterschriften gegen eine Wandlung der schönen Schlosswiesen in ein Buxbaumgehege gesammelt worden. HORTUS 13.10.07 Meine Überlegungen zum Hortus Palatinus (dem Heidelberger Schlossgarten) mit der freundlichen Bitte um klare Opposition und Gegenvorstellungen an praxis "at" djung "Punkt" de. Gründen wir eine Bürgerinitiative „RRS“: Rettung des romantischen Schlossgartens! Sieben klare Gründe gegen den „Wiederaufbau“ des Hortus Palatinus. Die Bürgerinitiative „Rettung des romantischen Schlossgartens“ ist gegen die Rekonstruktion des Hortus Palatinus 1.) weil Heidelberg nicht die Stadt des Manierismus ist (der Stil, in dem de Caus den Garten plante) , sondern die Stadt der Romantik ist und die Rekonstruktion eines manieristischen Gartens widerspricht dem romantischen Aspekt der Schlossruine, die aus efeuüberwachsenen rauschenden Wäldern sich erhebt (Hölderlin Gedicht Ode an Heidelberg). 2.) weil uns der Schlossgarten nicht versperrt werden darf durch Eintrittsgeld und durch abendliches Eintrittsverbot und vor allem auch nicht durch ein (!) Eingangsgebäude, d.h. es gibt, wenn Sie keine Jahreskarte haben, keinen freien Durchgang von Schlierbach oder vom Schloss-Wolfsbrunnenweg oder vom Friesenweg mehr, sondern nur durch diesen einen Eingang neben der Sattelkammer! 3.) weil der freie schöne wunderbare Blick auf die Dächer Heidelbergs und aufs Schloss und in die blaue Ferne zur Zeit kostenfrei nur noch von der Scheffelterasse möglich ist, der Altan verlangt ja schon Eintritt, und dieser letzte freie Blick auf Heidelberg darf uns nicht geraubt werden. 4.) weil der Garten nie vollendet wurde, sondern nur in Plänen existierte, denn der 30.jährige Krieg kam ja dazwischen, d.h. wir bauen etwas „wieder auf“, was nie so war! Da reicht es doch, ein Bild von Jacques Fouquičres aufzustellen, wie es geplant war, das wäre lobenswert. 5.) weil die grünen Wiesen ein Teil der grünen Lunge der Altstadt sind, zum Lagern, zum Spielen, zum Kontakt mit der Natur, und die manierierten Kieselwege keinem Freude machen. 6.) weil die vielen schönen Bäume dort nicht gefällt oder ausgetrocknet werden dürfen, zum Beispiel der belegte „Goethe-Gingko!“ – Aber, wenn wir den Garten rekonstruieren, passt natürlich ein Gingko, der erst viel später nach Europa kam, nicht dazu, es macht auch keinen Sinn, zu sagen, wir bauen „um diesen Baum herum“ den Garten. 7.) weil das Schwetzingen-Argument (“die freuen sich doch auch über Ihren Garten”) nicht stimmt, denn dort haben Sie ein stimmiges Ensemble mit einem Barockgarten und einem erhaltenes Barockschloss, über das man sich wirklich freuen kann, Schwetzingen war nie die Ursprungsstadt der Romantik Und schließlich - und das ist nur mein persönlicher Eindruck - weil die abendsonnendurchleuchteten Wiesen einfach schöner aussehen als ein mickriges Buxbaumheckchen... Hören wir doch noch einmal auf Hölderlin Aber schwer in das Tal hing die gigantische, Schicksalskundige Burg nieder bis auf den Grund, Von den Wettern zerrissen; Doch die ewige Sonne goß Ihr verjüngendes Licht über das alternde Riesenbild, und umher grünte lebendiger Efeu; freundliche Wälder Rauschten über die Burg herab. Sträuche blühten herab, bis wo im heitern Tal, an den Hügel gelehnt oder dem Ufer hold, Deine fröhlichen Gassen Unter duftenden Gärten ruhn. Dr. Dieter Jung & Dr. Gabriele Jung Landfriedstr. 14 D-69117 Heidelberg tel 06221 18 30 21 fax 162428 0175 20 60 123 Dieter Jung www.djung.de Kopieren Sie diesen Teil und nutzen Sie ihn für eine Unterschriftensammlung und schicken Sie den an mich oder an die RNZ parallel gleich! Ich bin gegen den Umbau des Schlossgartens in ein kostenpflichtiges Buxbaumgehege: Name_______________Adresse______________________________Unterschrift ........................................................................................................................................................ ........................................................................................................................................................ ........................................................................................................................................................ ........................................................................................................................................................ ........................................................................................................................................................ ........................................................................................................................................................ ........................................................................................................................................................ ........................................................................................................................................................ ........................................................................................................................................................ ........................................................................................................................................................

16.05.07: Christine F. "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"

Bei Maischberger am 15.5.07 bemerkenswertes Wiedersehen mit Christiane F (* 1962, Buch s.o. erschien 1978, Film 1981) die drei Dinge von sich offenbarte: 1. Wie finster die Zeit damals war. Dass man NUR am Beikonsum stirbt. Dass sie immer noch am Stoff hängt. Alles bemerkenswert richtige Erfahrungen, wie ich auch finde. Wie dunkel die Zeit war, man musste sich häßlich kleiden, man musste in Dauerfurcht vor imaginären Angstpopanzen leben: Kriegen oder Atomkraftwerkbedrohungen oder superspießigen Nazi-Eltern, während die heutige Jugend ein fröhlichfarbiges Konsumentenverhalten genießt. Wiederholt fragte Maischberger, wieso sie noch lebe, während doch alle Zeitgenossen tot seien: Sie habe nie Tablettenbeikonsum gemacht, und an Heroin (resp. Subutex oder Methadon) stirbt man nicht. Nur am Beikonsum. Und die Offenbarung, dass sie immer noch am Methodon hängt und diesen Rettungsanker auch nicht verlassen wird. Ach so, und noch ein viertes: Leben tut sie (immer noch!) von den Tantiemen, die ihr Buch abwirft...

29.04.07: Regen, völlig ungewohnt...

Bislang hat der April 4 Liter / Quadratmeter Regen gebracht, (normal wären 54 Liter!) und in der Tat überrascht mich im Moment der plötzlich fallende Regen so sehr, dass ich es kaum glaube, noch ist es drinnen wie draussen 23 °, aber das Barometer fällt und die Erde riecht wieder nach Feuchte... Schon ist der mediterrane Traum vorbei

27.04.07: Spanischer Sommer in Heidelberg (27.4.07)

Madrid, Hochsommer 1930, einige Zeilen von Hemingway sind mir aus meiner Kindheitslektüre noch in Erinnerung, aus der Kurzgeschichte „The Undefeated“ und sie fielen mir heute in Heidelberg auf der Hauptstrasse ein, als ich sah, dass wir – schon im April – den norddeutschen Sonnenhunger satt hatten und alle gingen um 17 Uhr am 27.4.07 auf der Schattenseite der Hauptstrasse!! Zitat: He went down the stairs and out of the door into the hot brightness of the street. It was very hot in the streeet and the light on the white buildings was sudden and hard on his eyes. He walked down the shady side of the street toward the Puerto del Sol. The shade felt solid and cool as running water. The heat came suddenly as he crossed the intersecting streets.... So genau war es heute um 17 Uhr auf der Hauptstrasse... The “Undefeated” and the “Code” of Conduct While man has no control over his ultimate fate in a chaotic universe, nor does he have control over the vicissitudes of chance, accident, and destruction of which he is a victim, he can control the manner in which he confronts his fate and the manner in which he responds to the vicissitudes of chance, accident, and destruction. Hemingway’s work embodies (in various forms) a “code” of conduct in terms of which, though a man may be victimized and, finally, destroyed, he may yet remain “undefeated” by refusing to yield in the face of his victimization, and by confronting his sense of destruction and death with honor, on his own terms. In this sense, as Santiago in The Old Man and the Sea says, “A man can be destroyed but not defeated.” The Hemingway “code” consists of standards and forms of conduct by which a man can confront the realities of nada (of chance, accident, destruction, and death) with dignity, and thus by which he can impose a measure of purpose, order, meaning, and value upon his life. The concept of “dignity” is both the basis and the goal of the code. For Hemingway, dignity is the expression of true moral integrity, and it is the highest possible attainment of character. Basically, dignity is self-control in the face of nada, destruction and death (“Grace under Pressure”). Such self-control is a visible expression of the self-discipline, knowledge, skill, and poise a man must achieve—as well as the honesty, courage, persistence, and stoic endurance he must possess in order to confront the vicissitudes of his life and the inevitability of his death on his own terms and with honor.

10.04.07: am 12. Mai 2007 wird OBDACH e.V. zwanzig Jahre alt...

An Obdach ev. z.H. v. Herrn Adelbert v.d. Recke Bahnhofstr. 3 69115 Heidelberg Zum 20.jährigen Jubiläum von Obdach eV. Was würden Sie erwarten, wenn Sie von Schiller einen Text zur Würde des Menschen lesen wollten? Seitenlange Ausführungen? Gedichte? Ich war überrascht. "Würde des Menschen. Nichts mehr davon, ich bitt' Euch. Zu essen gebt ihm, zu wohnen. Habt Ihr die Blöße bedeckt, gibt sich die Würde von selbst." Schiller Schiller betrachtete die Würde des Menschen mithin nicht als entrücktes Ideal, sondern als abhängig von den Grenzen, die die Realität setzt. Schließlich hatte er selbst materielle Not am eigenen Leib erfahren, als dass er sich blind hehren Idealen hätte verschreiben können. Auch Wichern sagte so einfache Worte. Helfen sollst du dem Einzelnen, dem Kleinsten, ihm eine Wohnung geben. Nicht sollst du sagen: Man müsste die Bedingungen der Wohnmöglichkeiten ändern. Und dann dahinter alles abschieben an Institutionen oder die Gesetzgebung. . . Martin Buber hat „chassidische Geschichten“ gesammelt und eine davon fällt mir hierzu ein. Ein Rabbi wird gefragt, ob alles in der Welt sein Gutes habe. – Ja – Auch die Gottlosigkeit? – Ja – Ja? – Ja, wenn dich jemand um Hilfe bittet, sollst du so zupacken und dem Mitmenschen helfen, als ob es keinen Gott gäbe. Wenn unsere Praxis ein besonders offenes Ohr für Obdachlose hat, so kommt das aus der Beschäftigung mit der Alkoholkrankheit, ganz zu Anfang, als wir noch nebenbei die Rochat-Klinik für Alkoholentwöhnung leiteten. Dort lernten wir, wie schnell eine Kette von Domino-Steinen kippen kann: Arbeitsplatzprobleme, Scheidung, Alkoholismus, Kündigung, Geldprobleme, Wohnungsverlust, VERLUST jeglicher Würde. Ein Domino-Stein reisst den anderen mit, kippen können sie von alleine, nicht aber sich wieder aufrichten. Und im Gegenteil zu den Waldmenschen und skurrilen Käuzen, die sich zurückziehen als Lebensphilosophie, sind das Menschen, die eine tiefe Sehnsucht nach geordneter Bürgerlichkeit haben (Bürger = der in Stadtmauern geborgene!) Das Standard-Angebot der Ärzte (eine Woche Krankenhaus) reicht da in keiner Weise aus. Andere Angebote gibt es aber nicht. Gäbe es nicht Obdach eV und ähnlich freiwillige Einrichtungen. Menschen deren Lebenskonzepte wie Dominosteine kippten, sind eben wie Dominosteine. Ihren Mann stehen könnten sie, aber sich wieder aufrichten, aus der Würdelosigkeit herauskommen, dazu brauchen sie Hilfe. Diese Hilfe ist oft eine Wohnung. Es muss schrittweise geholfen werden, aber dieser erste Schritt ist ein großer Graben, über den es ohne Hilfe nicht geht. So geht mein Dank als Arzt heute am Gratulationstag zum 20.jährigen Bestehen von Obdach e.V. von tiefem Herzen an alle Mitarbeiter und Organisatoren und Spender für diese Einrichtung, die wir für unsere tägliche Arbeit brauchen. Mit freundlichen Grüssen Dieter Jung

31.03.07: wunderbar unterhaltend...

und irgendwo (wer hilft mir??) habe ich den Cartoon gesehen mit Stoiber, Seehofer und Beckstein in SM-Outfit mit Peitsche, Maske und schwarzem Leder: "Bei uns in Bayern haben immer noch WIR die Lederhöschen an!" -

31.03.07: La donna e mobile .... bewundernswert der mobile Schreibtisch der Landrätin...

La donna č mobile Qual piuma al vento, Muta d'accento — e di pensiero. Sempre un amabile, Leggiadro viso, In pianto o in riso, — č menzognero. Č sempre misero Chi a lei s'affida, Chi le confida — mal cauto il core! Pur mai non sentesi Felice appieno Chi su quel seno — non liba amore! Woman is flighty Like a feather in the wind, She changes her voice — and her mind. Always sweet, Pretty face, In tears or in laughter, — she is always lying. Always miserable Is he who trusts her, He who confides in her — his unwary heart! Yet one never feels Fully happy Who on that bosom — does not drink love!

27.03.07: Sie wissen warum ich Sie rausgewunken habe?

oder Schiler, im Wilhelm Tell: Rasch tritt der Tod den Menschen an, Es ist ihm keine Frist gegeben. Er wirft ihn aus der vollen Bahn, Er holt in mitten aus dem Leben. Bereit oder nicht zu gehn Muß er vor seinem Richter stehn.

26.03.07: Aus dem 2 x 3 cm grossen Buch: "Das große Diogenes Lebenshilfe Buch"

Stimmt (ich mein, hier sieht es je nach Ihrem Bildschirm viel größer aus) aber es ist wirklich so klein, denken Sie dieses Bild mal auf Briefmarkengrösse zurück und es wird viel wertvoller...

26.03.07: Allzugemeiner Arzt

18.03.07: Accept things you cannot change

Zwei schöne Gedanken von Eugen Roth Ein Mensch, ein liebesselig-süsser Erfährt, dass er nur Lückenbüsser, Und die Geliebte ihn nur nahm, Weil sie den andren nicht bekam. Trotzdem lässt er sichs nicht verdriessen, Das Weib von Herzen zu geniessen. Es nehmen, die auf Erden wandern, ja alle einen für den andern. Ein Lüstlilng wollt drüber sich klar sein: „Was müßt’s, wenn ich dürfte, in bar sein?“ Das Weib sprach: „ab funfzig!“ Da hob die Vernunft sich: Er war im Grund nur ein Spar-Schwein.

12.03.07: Thomas Mann

12.03.07: mein kleiner Fiat und der von Thomas Mann

Mann sind das Unterschiede

06.03.07: WUNDERLICHES Wort: die Zeit vertreiben

WUNDERLICHES Wort: die Zeit vertreiben! Sie zu h a l t e n , wäre das Problem. denn wen ängstigts nicht: wo ist ein Bleiben, wo ein endlich S e i n in alledem? - Sieh, der Tag verlangsamt sich, entgegen jenem Raum, der ihn nach Abend nimmt: Aufstehn wurde Stehn, und Stehn wird Legen, und das willig Liegende verschwimmt - Berge ruhn, von Sternen überprächtigt; - aber auch in ihnen flimmert Zeit. Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt obdachlos die Unvergänglichkeit. Rainer Maria Rilke Manch Mananger hat sichs geschworen er hab noch niemals Zeit verloren! Bekenn er lieber, unumwunden: Er hat noch niemals Zeit gefunden. Eugen Roth

04.03.07: Der Rote Mond

04.03.07: Spät kam er, doch erst Wolken machen Mondstimmungen lebendig...

Hier ist er unser angekündigter Farbwandel des Mondes, weit nach Mitternacht erst riss die Wolkendecke über Heidelberg auf und lies einen dann nur noch halbroten Mond sehen. doch es berührte mich sehr , erinnernd an das wichtigste im Rundbrief nicht erwähnte Mondgedicht... Siehst du den Mond dort stehen er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön: So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil wir sie nicht verstehn. (dritte Strophe aus dem allzu bekannten Mondgedicht: Der M. ist aufgegangen.)

01.03.07: Hufelands Makrobiotik, eine Regel zum Langen Leben, 1836

28.02.07: MAKROBIOTIK

Heute geistert dieses Wort - ex oriente lux - als fernöstlicher dernier cri noch manchmal durch die Welt der Wegsuchenden im Ernährungsbereich, eingebracht vom dem Japaner Georges Ohsawa 1893-1966 und meint eine Auswahl der Lebensmittel nach dŕojiŕo, der Lehre der Yin-Yang Einteilung der Lebensmittel und führt schlussendlich dazu daß die alleinige Ernährung durch Vollkorngetreide, ergänzt durch ein Gemüsesüppchen, das Heilbringende sei. Bringt nur leider keine Freude, und die brauchen wir noch mehr. Aber den Begriff hat er von Goethes Leibarzt Christoph Wilhelm Hufeland geklaut, der hat ihn erstmals in seinem sehr lesenswerten Büchlein: "Makrobiotik, oder die Kunst das menschliche Leben zu verlängern!" gebraucht, und was er unter MAKROBIOTIK versteht, deckt sich völlig mit meinem Verständnis. Den Text, den er auf seinem Sterbelager 1836 gedichtet hat, habe ich in der Praxis. Hier ein Bild von ihm:

25.02.07: Faulkner, die Liebe des Amerikaners zum Auto

Aus einem alten Buch, recht vergilbt, von 1953... William Faulkner: Griff in den Staub, eine lohnenswerte Lesefrucht: Über die Liebe des Amerikaners zum Auto:

12.02.07: Heute hörte ich Interessantes über Houdini

Houdini: Der größte Illusionist war auch gleichzeitig der größte Desillusionist. 30 Jahre seines Lebens habe er geforscht, ob es sowas wie Wahrsagerei etc gäbe und immer nur einfältiges Glauben, nie Wahrheit gefunden. Sein ganzes Leben war aber die Kunst der Illusion, sich befreien zu können aus allen Schlingen, und gelang nur durch härtestes Training und genaue Reallitätserfassung. Mit Technik und Natur kam er zurecht, nur im Menschen täuschte er sich einmal. Ein Boxer fragte ihn, würden Sie auch einen Schlag in den Magen aushalten? Ja, sagte Houdini, dachte aber nicht, dass die Frage hiess, ich boxe jetzt, halten Sie es aus? Er hatte seine Bauchmuskeln nicht angespannt, der Schlag zerriss seine Milz, er starb 1926 daran. Genauso habe ich gelernt, die Frage, haben Sie Husten, immer nur zu stellen, wenn der Patient von mir wegschaut. Denn in 90 % wird diese Frage missverstanden als "Husten Sie mal!" und mir eine Ladung fröhlich ins Gesicht geprustet!! http://de.wikipedia.org/wiki/Harry_Houdini

12.02.07: Ideen zur Verbesserung des Blogs

Man liest ja immer von oben nach unten, schreibt auch so, aber hier addieren sie die Artikel wie Erdsedimente, das alte liegt ganz unten. Da muss ich mich dran gewöhnen. Aber schön, dass die Bilder so einfach reinpassen. Das Maulbeerbild erinnert an den Februar-Rundbrief, der wie alle sich immer in drei Themen und ein PS aufbaut, und im PS liegt die Symbolik der drei Bäume vor dem dicken Turm am Stückgarten des Schlosses. Das findet sich alles dort...

12.02.07: erster Eintrag im Blog: Logbuch, Stadtspaziergang

Vorteil des Blogs 1. ein ABC, das, das im Internet stehend von anderen gedanklich erweitert werden kann. (ABC = Schilderung meines ABCs, Actionen, Beobachtungen und Contemplationen) 2. von jedem PC aus ist es füllbar, man braucht nicht zu Hause sitzen. das habe ich gelernt von den Vielen, die im Wartezimmer immer den Surf-PC nutzen. never a dull moment. 3. Gesammelte Blätter, zufällig wie das Leben. Nur eins ist linear, der Zeitverlauf der Aufzeichnungen Thema des Blogs heute: Stadtspaziergänge. Eigentlich das Thema für Herrn. B., ich muss ihm die Zugangsdaten geben... Heute den Wagen zur Inspektion abgegeben, aber der versprochene Taxi-Rückfahrschein lag nicht da: no hay mal, que por bien ne venga: Ein schöner Rückspaziergang wartete auf mich. Die sonnige himmelsrauchige Bläue lockte. Erste Entdeckung: Die Camii(?)-Moschee. Ein hoher Turm, alles ganz echt nach Marokko aussehend. Da gearde die Bücher von Hirsi Ali (Mein Leben meine Freiheit) und von Necla Kelek: (Die Fremde Braut) noch nachwirken...zu spät der Gedanke, man hätte hineingehen sollen. Zumindest den Namen richtig aufschreiben sollen, nach wem ist sie benannt? Beide Kulturkreise sind zu wenig aufeinanderzugehend. Ich hätte fragen sollen. Aber mittlerweile war der Weg schon weit im Clauer'schen Weinberg auf der halben Berghöhe, vereinzelte Jogger zeigen wie Endorphinausschüttungen erzwungen werden können... aber mir gefiel die Ruhe. CAVE zwischen sichern. wer weiss wass passiert. Wunderbar oberhalb des südlichsten Rohrbach zu laufen, (ein typisches Haufendorf, so richtig das Gegenteil vom Manhatten-like geordneten Leiterplan der Altstadt), einblickend in verfallende Hinterhöfe und Dachstühle, dann eine Kirche hoch am Berg, mit gesichteten Turmfalken (die Kinder der Heilig-Geist-Falken?) und ich bin stolz, dass ich sie am dem Altstadtohr vertrauten Kri,Kra erkannt habe, dann erst am Schweif überprüfend, ja, Turmfalken... Anschliessend die Entdeckungund eines neuen Weges, Weg ist zuviel, ein Gang, schmal unterhalb wo Kühler Grund und Heiligenhaus-Strasse sich trennen: Hier reingehen. 800 m lang interessante Einblicke in verfallene Hinterhöfe, bis dieser Gang in die Winzerstrasse mündet, die dann zur Panoramastrasse führt. Dort das Spiel mit mir, die Häuser bewerten, wie sie gefallen. wenige bekommen die Note 1 viele 3 - 5 , manche 2! Man müsste eine Stilpolizei haben, oder zumindest eine Stilberatung für die Architekten. Wunderbare Klassizistische Bauten neben Wellblechbalkons. Nicht Geld zählt, aber Aufmerksamkeit. Am schönsten: der städt. Wasserbehälter. Mit maniristischen Säulen (Ich erinnere mich mich an die New Yorker Cartoon-Bemerkung einer Akropolis-Touristin: Warum bauen die Griechen ihre Gottes-Tempel eigentlich immer wie Bankhäuser?) Sehr schöne Häuser. Man muss den Blog erweitern mit Telefon-Fotos, die man direkt reinschicken kann. Dann kann man auch besser belegen. Am Schluss M.s Haus. 2-3. Immerhin, der Zaun. fast 1, passend. Dann: Ein absolutes Muss. Der Bergfriedhof Das Ebert Grab. So viele Söhne um ihn. Durch Zufall H.s Grab, sehr stilvoll, gefunden. Und unser Grab, immer wieder diese wunderbaren Lichtverhältnisse in der Abendstimmung, die Ebene ruft. Dann hoch auf den obersten Ausgang, die Gaisbergsteige hoch, O.s Haus auch mit bestem Ausblick und kurz davor die Entdeckung, das Sensenried. Immerhin hier der hinweisende Trost, führt zur Stadt. Ein zweiter kilometerlanger Weg, der nur 50 cm breit ist. Wunderbare Aussichten übers Hinterhofleben dfer Weststadt gebend. Man muss ein Fernrohr mitnehen, wenigsten den taschenleichten Operngucker. Hochaufragend das K.'sche Haus. Dann rauskommend am Stadtgarten bewundere ich die Fassaden der Ebertanlage, B.v.W. erinnert mich daran, hier wohnt, in der Leopoldstrasse 22 doch mein Onkel von W.! Ja, das war eine Prachtstrasse, da geniesst man an den Fassenden hochschauend, eine gemeinsame Prägung durch eine Stilepoche. Hier kommt richtig Stilfreude auf nach der Panorama-Mixtur. Mittlerweile kommt die Neumond-Sichel raus, ich bin erschöpft, die Füsse schmerzen, die Wanne lockt und der Wein.


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